Essen & Trinken

Essen, Trinken und Kurioses aus dem Yukon

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Ob Du es glaubst oder nicht – es gibt IHN wirklich, den berühmt-berüchtigten Sourtoe Cocktail. Bei einem Dawson City Besuch ist die Verkostung dieses yukonesischen Zehengetränkes in der Bar des dortigen Downtown Hotels eigentlich Pflicht. 

Wer kneift und sich ekelt wird schnell mal als Weichei bezeichnet. Schon weit über 100.000 Besucher haben diese „Yukon-Mutprobe“ hinter sich gebracht und sind seitdem zertifizierte Mitglieder im elitären Sourtoe Cocktail Club.

Und so geht es: Du zahlst eine Schutzgebühr von fünf kanadischen Dollar an den sogenannten “Toe Master” und orderst an der Bar ein hartes alkoholisches Getränk (das Du natürlich auch bezahlen musst). 

Am beliebtesten ist dabei der sogenannte Yukon Jack, ein 50%iger kanadischer Whiskey-Likör. Daraufhin legt der Toe-Master einen echten, amputierten und mumifizierten menschlichen Zeh in Dein Glas, der dann beim Austrinken mindestens an Deine Lippen stoßen muss. 

Ist das alles getan, bist Du Mitglied im Sourtoe Cocktail Club. Natürlich mit entsprechenden Zertifikat und Initiierungs-Gedicht.

Die Hauptzutat des berühmt-berüchtigten Sourtoe Cocktail, der mumifizierte Zeh, der mindestens die Lippe des Trinkers berühren muss. Foto Holger Bergold
Die Hauptzutat des berühmt-berüchtigten Sourtoe Cocktail, der mumifizierte Zeh, der mindestens die Lippe des Trinkers berühren muss. Foto Holger Bergold

Angeblich geht das Getränk auf Dick Stevenson, einem alten Kapitän eines Schaufelraddampfers zurück, der in einer Holzhütte am Yukon den amputierten Zeh eines Goldsuchers entdeckte. Laut Stevenson befand er sich in Schnaps konserviert in einem Einmachglas im Regal. 

Es muss dann wohl der Geistesblitz des Schaufelraddampfer-Genies gewesen sein, der ihn auf die gigantische Geschäftsidee mit dem Sourtoe Cocktail brachte. Der Drink verkauft sich im Sommer in Dawson „wie geschnitten Brot“! 

Es kam auch schon vor, dass ein entsprechend angeschickerter Trink-Proband unbewusst oder auch bewusst den Zeh verschluckte. 

Heutzutage zieht das eine Konventionalstrafe nach sich, die mit einer Gebühr von mindestens 1.000 Dollar und einer „Zeh-Zwangsabgabe“ nach dem Ableben des Delinquenten geahndet wird. Kein Scherz!!! 

The British Toe Touch

Nick Griffiths, ein 47-jähriger britischer Teilnehmer des alljährlichen 300 Meilen Yukon Arctic Ultra-Marathonrennens von Whitehorse nach Dawson City, interpretierte kürzlich britischen Humor auf ganz eigene Art und Weise. 

Bei dem äußerst harten Rennen 2018 erfror er sich bei Temperaturen von unter -40 Grad Celsius drei Fußzehen, die ihm wenig später amputiert werden mussten. Während seines Aufenthalts im Krankenhaus von Whitehorse hörte er von einer Krankenschwester vom “Sourtoe Cocktail” in Dawson City. 

Nick fand die Geschichte des Sourtoe Cocktails so imposant, dass er spontan zwei seiner drei amputierten Zehen dem Toe Master in Dawson City überreichte, die dort dann in einem sechswöchigen Vorgang mumifiziert wurden. 

Ende September 2019 war es dann soweit. Nick Griffiths reiste nach Dawson City und trank “seinen” Sourtoe Cocktail mit eigenem Zeh.

Einfach köstlich und “very British”.

Neben dem kuriosen Sourtoe Cocktail gibt es natürlich weitere flüssige Leckereien im Yukon:

  • tolles Craftbeer
  • floralen Gin
  • besten Whisky
  • Liköre aus Whisky, Fireweed und anderen Pflanzen des Nordens

O`zapft is… Die Biere des Yukon

So mancher eingefleischte Germane, der sich auf eine vermeintlich exotische Urlaubsreise in den Yukon begibt, befürchtet Verlustängste, da er dort wohl auf sein tägliches, nach deutschem Reinheitsgebot gebrautes Bier, verzichten muss. 

Um es mit Friedrich Schiller zu sagen: „Dem Manne kann geholfen werden“!

Im Yukon gibt es nämlich jede Menge verschiedene Biere, sogenannte Craft Beers, die nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut werden. Yukon Brewing, die größte Brauerei im Yukon, braut die meisten seiner Biersorten ohne jegliche Zusatzstoffe und ausschließlich mit Malz, Hopfen aus – man höre – Bamberg, Hefe und Wasser. 

Und als Ode an Bierfreunde in Deutschland neuestens auch Weizenbier und Schwarzbier. 

Natürlich es gibt vor Ort auch noch andere Brauereien, die Biere in den verschiedensten Geschmacksrichtungen herstellen. Selbst deutsche Biere wie Becks oder Erdinger sind im Yukon erhältlich. Kurz – der Yukon ist ein Paradies für alle Freunde des gepflegten Gerstensaftes.

Kein Wunder also, dass die Einwohner des Yukon statistisch gesehen den höchsten pro Kopf-Bierverbrauch in ganz Kanada haben. Die Craft-Beer-Szene im Yukon hat sich definitiv durchgesetzt. Heutzutage kann man vor Ort Bier in der Flasche, aus der Dose oder aus dem Fass abgefüllt kaufen. 

Ganz Abenteuerlustige können das Bier sogar aus einem ausgehöhlten Karibu-Geweih trinken. Die beste Möglichkeit, diese spannenden Biere kennenzulernen, ist eine Whitehorse Brauereitour. Na denn man PROST! 

Hochprozentiges aus dem Yukon

Jeder kennt die Schweizer Ricola-Werbung „Wer hat’s erfunden?“. Das fragen sich sicherlich auch Schotten und Iren, wenn es um ihren Whisky geht. 

Anders verhält sich das jedoch beim Single Malt Whisky. Seine Geschichte fängt mit einer Schriftrolle in Schottland an, die aus dem Jahr 1494 stammt. Auf ihr steht geschrieben, dass ein gewisser John Cor acht Maß Malz bekam, um daraus Lebenswasser oder Whisky zu machen. 

So viel zur Geschichte. In der Zwischenzeit produzieren einige Länder auf auf unserem Globus Single Malt Whisky. Unter anderem auch Kanada, aber da nur in Nova Scotia und im Yukon. 

Du hast richtig gehört! Im Yukon Territorium, in der nordwestlichsten Ecke Kanadas, wird ein Single Malt Whisky destilliert und um es gleich zu sagen, ein richtig, richtig guter. Er ist limitiert, kommt in vier verschiedenen Geschmacksrichtungen und ist nicht wirklich günstig; aber Whisky-Kenner schätzen ihn sehr und genießen und zelebrieren ihn. 

Doch damit nicht genug. Noch andere Hochprozentige werden im Yukon produziert und ausgeschenkt. So zum Beispiel auch ein Yukon Gin und ein Klondike Vodka. 

Der äußerst beliebte Yukon Jack hingegen, ein hochprozentiger Whisky-Likör, wird zwar überall im Yukon getrunken und ist auch wichtiger Bestandteil des Sourtoe Cocktails, wird heute aber in Quebec produziert. Der Name des „Stöffchens“ geht zurück auf den Yukon-Pionier Leroy Napoleon ‘Jack’ McQuesten. – 

Wer den North Klondike Highway von Whitehorse nach Dawson City fährt, begegnet dem Namen McQuesten übrigens zwischen Stewart Crossing und Dawson City. Grund genug, dort mal anzuhalten und gedanklich einen Yukon Jack zur Brust zu nehmen. 

Gedanklich wohlgemerkt, denn Alkohol am Steuer ist in Kanada nicht erlaubt!!! Das lässt sich aber später in Dawson City in aller Ruhe nachholen. Auch gerne mehrmals!

Bison Burgers, Cinnamon Buns & Co.

Egal ob man zuhause ist oder unterwegs im Urlaub, Essen und Trinken ist überall ein wichtiger Bestandteil des Tagesablaufs. Und um es gleich vorweg zu nehmen: selbst wenn Du einer jener bedauernswerten German:innen bist, die selbst im Urlaub und in der Fremde auf Sauerkraut, Kartoffeln und Gepökeltem nicht verzichten können – Du wirst im Yukon trotzdem nicht verhungern. 

Auf vielen Menüs gibt es nämlich auch Sauerkraut-Gerichte. Zum Beispiel ein sogenanntes Reuben-Sandwich mit Käse, Pastrami und natürlich reichlich Sauerkraut. Bratkartoffeln kann man dazu bestellen, Pommes sind normalerweise eh inkludiert.  

Burger & Co., auch Fast Food kann sehr lecker sein, im Yukon kommt auch das Fleisch von Bison, Karibu & Elch auf das Brötchen. Foto Holger Bergold
Burger & Co., auch Fast Food kann sehr lecker sein, im Yukon kommt auch das Fleisch von Bison, Karibu & Elch auf das Brötchen. Foto Holger Bergold

Generell gilt: Egal woher die internationalen Gäste in den Yukon kommen, wenn es sie nach Gerichten aus ihrer Heimat gelüstet, so gibt es im Yukon ein entsprechendes Restaurant. Das gilt für Deutsch-Schweizer Spezialitäten genauso wie für Italienisch, Mexikanisch, Indisch, Chinesisch, Philippinisch, Japanisch, Karibisch, Griechisch und, und, und….. 

Auch wer eher auf große, saftige Steaks und leckere BBQ Ribs steht oder wer doch lieber frische Austern schlürft, kommt hier voll auf seine Kosten. Und nirgendwo auf der Welt, glaub`s mir, werden so frische Fische in den Restaurants verarbeitet, wie hier.

Übrigens ist mein ganz persönlicher Gourmet-Tipp an dieser Stelle ein leckerer Bison Burger. Das Fleisch des Bisons ist super-lecker und dazu noch äußerst mager. Ich persönlich lasse dabei die obligatorischen Pommes immer weg und tausche sie gegen einen originalen Caesar Salat ein. Ich sag nur: „Schmackifatz“!!  Den Bison Burger servieren übrigens wirklich viele Restaurants im Yukon. 

Eine weitere Spezialität im Yukon ist der Cinnamon Bun oder zu gut Deutsch eine Zimtschnecke. Die größten und wohl besten gibt es in der Braeburn Lodge auf dem North Klondike Highway zwischen Whitehorse und Carmacks. 

Eine kanadische Spezialität, die auch in den Restaurants und Diner des Yukon nicht fehlen darf, der Cinnamon Bun. Foto Holger Bergold
Eine kanadische Spezialität, die auch in den Restaurants und Diner des Yukon nicht fehlen darf, der Cinnamon Bun. Foto Holger Bergold

Gegessen wird er dort aufgewärmt und mit Butter bestrichen. Und keine Angst liebe Leser:innen! Es ist ein lange kolportierter Fakt, dass auf dem North Klondike Highway zugeführte Kalorien einfach verpuffen. Die Lügenpresse hat schon öfter darüber berichtet.

Der Saft aus dem die Bäume sind

Bäume sind die grüne Lunge der Erde. Ohne Bäume hätten wir keine Luft zum Atmen. Ohne Bäume hätten wir keine Autoreifen und ohne Bäume müssten wir auf den süßen Sirup, der bei einem traditionellen kanadischen Frühstück über die Pfannkuchen gegossen wird, verzichten. 

Eine sauleckere Alternative zum "berühmten Bruder" Ahornsirup, der im Yukon gewonnene Birkensirup. Foto Holger Bergold
Eine sauleckere Alternative zum “berühmten Bruder” Ahornsirup, der im Yukon gewonnene Birkensirup. Foto Holger Bergold

Der bekannte kanadische Sirup kommt aus dem Ahornbaum. Nicht zuletzt deshalb ist auch in der kanadischen Flagge ein Ahornblatt abgebildet. Ahornsirup kann aus dem Saft der meisten Ahornarten gewonnen werden, hauptsächlich wird er aber aus dem Xylemsaft des Schwarz-, Rot- oder Zuckerahorns hergestellt. 

Ahorn speichert in Kanada vor Beginn des Winters Stärke in Stamm und Wurzel und wandelt diesen dann in Zucker um. Neigt sich der Winter dann dem Ende zu, löst sich der Zucker im aufsteigenden Baumsaft auf. Zu genau diesem Zeitpunkt werden die Bäume angezapft und der nahrhafte Saft wird in einem Eimerchen am Baum aufgefangen. 

Diesen Saft kocht man dann auf, um seinen Wasseranteil zu senken und ihn zu konzentrieren. Ahornbäume können pro Saison zwischen 20 und 60 Liter Saft produzieren und der daraus hergestellte Ahornsirup ist sicher einer der großen Exportartikel Kanadas. 

Sie fragen sich jetzt, was hat das mit dem Yukon zu tun? Eigentlich gar nichts, außer dass es natürlich in jedem Lebensmittelladen im Yukon auch reichlich Ahornsirup zu kaufen gibt und dass er auf keinem kanadischen Frühstückstisch fehlen darf. 

Im Yukon gibt es nur sehr wenig Ahornbäume und eine kommerzielle Produktion wäre weder denkbar noch rentabel. Aber die Natur des Yukon hat, in Form des Birkenbaums, für Abhilfe gesorgt. Überall im Yukon stehen nämlich Birken und Birkenwälder, die im herbstlichen „Indian Summer“ dem Territorium einen goldenen Glanz verleihen.

Kein Pancake oder Pfannekuche ohne Sirup. Im Yukon ist der leckere Birkensirup erste Wahl. Foto Holger Bergold
Kein Pancake oder Pfannekuche ohne Sirup. Im Yukon ist der leckere Birkensirup erste Wahl. Foto Holger Bergold

Birkensirup wird ähnlich wie Ahornsirup hergestellt, es bestehen dennoch einige Unterschiede. Benötigt man für einen Liter Ahornsirup gut 40 Liter Saft, so braucht man für Birkensirup die doppelte Menge, also 80 Liter. Also mehr Arbeit für dieselbe Menge – ein Fakt, der sich auch ein klein wenig im Preis widerspiegelt. 

Birkensirup ist auch viel dunkler, stärker und aromahaltiger als Ahornsirup. Seine Süße kommt von der Fruktose und nicht wie beim Ahornsirup von Saccharose. 

Wenn Du also bei Deinem Yukon-Urlaub ein echtes Yukoner-Frühstück zu Dir nehmen willst, dann wähle Birkensirup für Deine Pfannkuchen. Birkensirup ist übrigens auch ein hervorragendes Urlaubs-Mitbringsel aus dem Yukon. 

Ganz nach dem Motto: Kanadischen Ahornsirup kann jeder mitbringen, aber yukonesischen Birkensirup, das ist schon wesentlich exotischer. Es lebe der kleine aber feine Unterschied!

Ahornsirup - auch den gibt es im Yukon zu kaufen. Aber ihr solltet unbedingt den Birkensirup, eine Leckerei des hohen Nordens versuchen. Foto Holger Bergold
Ahornsirup – auch den gibt es im Yukon zu kaufen. Aber ihr solltet unbedingt den Birkensirup, eine Leckerei des hohen Nordens versuchen. Foto Holger Bergold

Von Schlemmer-Tipps und Gaumenfreuden

Gutes Essen zu relativ normalen Preisen ist Gang und Gäbe im Yukon. Egal wonach einem der Geschmack steht, man kann sicher sein, es gibt nicht weit entfernt ein Restaurant dafür. Egal ob asiatisch, europäisch, nordamerikanisch oder auch karibisch, „you name it, we have it“ (bei uns gibt’s alles!). 

Welches Restaurant nun das beste ist, kommt ganz auf den individuellen Geschmack an. Ich kann hier nur meinen eigenen Geschmack zugrunde legen, der ist natürlich subjektiv und hat deswegen keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit – trotzdem, aus mir spricht die Erfahrung 😂. 

Die nun folgenden Restaurants sind nicht nach Güte gestaffelt, sondern alphabetisch und nach Ort. Gut sind sie nämlich alle. Und ich könnte leicht noch zehn weitere aufführen, aber das würde dann wirklich den Rahmen sprengen. Also los geht’s:

In Whitehorse verwöhne ich meinen Gaumen des öfteren in Antoinette`s Restaurant. Ganz besonders, wenn es mal richtig pikant und exotisch sei soll. Das Restaurant hat eine tolle Auswahl an karibischen Gerichten. 

Pizzas und Pasta schmecken mir in Giorgio`s Cuccina am Besten. Steht mir der Geschmack eher auf hervorragende Steaks und Ribs, dann gehe ich zu J & P`s

Leckeres Sushi, Sashimi und andere japanische Spezialitäten gibt es im Golden Sakura Restaurant. Pfiffige Burger, Sandwiches und einen super Ceasar Salat werden im urigen The Deck Restaurant im Coast High Country Inn serviert. 

Und wenn`s der Körper braucht, geh ich auch gerne mal ins Wayfarer Oysterhouse und schlürfe genüsslich frische Austern oder verdrücke ein leckeres Tatar.

Auch aus dem Meer, den Seen und Flüssen des Yukon kommen Leckereien auf den Grill und den Teller. Foto Holger Bergold.

In Dawson City gehe ich gerne ins Aurora Inn Restaurant, wo es auch gerne mal ein feines Wiener Schnitzel sein darf. Wenn es etwas uriger und herzhafter sein darf, komme ich bei Klondike Kate`s voll auf meine Kosten. 

Bei einem Ausflug an und in den Kluane Nationalpark kommt man unweigerlich nach Haines Junction. Wer dort hungrig wird, sollte mal das Mile 1016 Pub probieren. In Watson Lake schließlich empfehle ich das relativ einfache aber trotzdem delikate Kathy’s Kitchen direkt gegenüber dem weltbekannten Schilderwald.

Wie gesagt, es gibt noch jede Menge andere hervorragende Restaurants und Imbisse im gesamten Yukon. Es ist deshalb empfehlenswert, alle zu studieren und dann zu probieren. Wie gesagt, der Körper braucht`s und verdient`s!

Foodie Tour – Kennenlerntour für Schlemmerfreunde

Wer in den Yukon reist und ihn wirklich kennenlernen will, der muss ihn mit offenen Augen erkunden, muss sich über seine Geschichte informieren, mit den Einwohnern ins Gespräch kommen und natürlich auch die lokalen Spezialitäten in Bezug auf Essen und Trinken verkosten. 

Um sich da einen recht schnellen Überblick zu verschaffen, empfehlen sich vor Ort angebotene Foodie-Touren. Die stellen auf einer 2 bis 3-stündigen Runde die angesagtesten Restaurants, Kneipen und Imbisse vor, lassen die Teilnehmer lokale Spezialitäten verkosten und erzählen dabei Interessantes und Wissenswertes über Geschichte, Land und Leute. 

Auch werden  auf so einer Tour jede Menge sonstiger Tipps gegeben. So eine Tour ist deshalb ein hervorragendes „Starterpaket“ für einen daran anschließenden Urlaub, denn so gestärkt und bepackt mit neuem Wissen lassen sich die kommenden Urlaubstage noch viel entspannter genießen.   

Holger Bergold
Author

Seit fast vierzig Jahren ist Holger Bergold eng mit Kanada verbunden. Als Verkaufs- und Marketing-Direktor für Canadian Pacific Hotels bereiste er alle Provinzen. 1988 gründete er eine seine Marketing und PR Repräsentanz in Frankfurt und vertritt und berät seither Fluglinien, Reiseziele, Reiseveranstalter und Kunden aus der Industrie. Als Mitglied des Weltenbummler-Filmteams von Schauspieler Hardy Krüger bereiste Holger 1994 erstmals des Yukon Territorium. Noch im selben Jahr beauftragte ihn die Regierung des Territoriums die Interessen des Department of Tourism & Culture im deutschsprachigen Europa zu vertreten. Bis zum heutigen Tage vertritt Holger den Yukon und hat den gesamten kanadischen Norden in der Zwischenzeit kreuz und quer bereist.

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