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COVID-19 – Das Corona Virus in Kanada

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Auch Kanada ist betroffen und hat seine Grenzen geschlossen

Das Corona Virus breitet sich auch in Kanada aus. Verfolgt in diesem Artikel die aktuelle Situation in Kanada, Reaktionen im Ausland und andere News rund um das Thema Corona.
Wir aktualisieren das Geschehen laufend mit unseren Updates.


Corona Updates 13. Januar 2021

Schließung der Landgrenze zwischen Kanada und den USA bis zum 21. Februar verlängert

Wie der kanadische Premierminister Justin Trudeau am gestrigen Dienstag bekannt gab, bleibt die Landesgrenze zwischen Kanada und den USA für einen weiteren Monat bis 21. Februar 2021 geschlossen.

Wie Trudeau betonte, solle diese “wichtige Entscheidung” Menschen auf beiden Seiten der Grenze zu schützen, da die Corona-Fälle sowohl in Kanada als auch in den USA weiter ansteigen.

Der kanadische Premierminister betonte weiter, dass neben der raschen Beschaffung von Impfstoffen und dem Impfen der Bevölkerung auch die strengen Reise- und Grenzschließungsmaßnahmen die Bevölkerung schützen soll.

Die Grenze zwischen den USA und Kanada wurde im März 2020 erstmalig geschlossen, so dass die längste Staatengrenze der Welt nun seit fast einem Jahr nur für äußerst begrenzte Ausnahmen wie dem Waren- und Lieferverkehr passiert werden kann.

Die aktuelle Situation in Kanada

In Kanada selbst stellt sich die Situation (Stand 12. Januar 2021) wie folgt dar: bisher wurden 14.714.036 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 674.473 Menschen davon positiv. Derzeit sind 80.793 am Virus erkrankt, 576.447 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 17.233 Menschen.


Corona Updates 31. Dezember 2020

Kanada hat mittlerweile zwei der zur Verfügung stehenden Impfstoffe (von Moderna und BioNTech-Pfizer) zugelassen.

Die kanadische Regierung informiert derzeit die gesamte Bevölkerung umfassend über die Forschung, die Herstellung und die Wirkungsweise der Impfstoffe. Die Provinzen und Territorien informieren die Bevölkerung über die jeweils auf ihr Territorium zugeschnittenen Maßnahmen.

Wir finden die öffentliche Information der Bevölkerung vorbildlich. Wie ist Dein Eindruck?

Kanada investiert in die Impfstoff-Forschung und Produktion

Kanada investiert intensiv in die Covid-19 Impfstoff-Forschung. Foto alexraths / Deposit
Kanada investiert intensiv in die Covid-19 Impfstoff-Forschung. Foto alexraths / Deposit

Die Herstellung eines Impfstoffs ist komplex und mit erheblichen Investitionen verbunden. Kanada hat erhebliche finanzielle Mittel bereitgestellt, um sicherzustellen, dass das Land einen schnellen Zugang zu sicheren und wirksamen Impfstoffen bekommt.

Bei der Forschung arbeiten private Pharmaindustrie wie Moderna, BioNTech und andere eng mit der öffentlichen Hand zusammen. Diese auch finanziell unterstützte Partnerschaft soll bahnbrechende und erschwingliche Gesundheitsprodukte wie Impfstoffe für jedermann ermöglichen.

Weitere Impfstoffe sollen zugelassen werden

Die kanadische Regierung und die nachgeordneten Behörden arbeiten mit Hochdruck und in enger Zusammenarbeit mit den Provinzen und Territorien daran, dass noch weitere, verfügbare Impfstoffe zur Nutzung freigegeben und zugelassen werden. Hierzu wurden mit weiteren Pharmaunternehmen Vorverträge abgeschlossen.

Weitere Maßnahmen zur möglichst flächendeckenden Impfung in ganz Kanada

Die federführenden Regierungen der Provinzen und Territorien erarbeiten einen Plan zur Verteilung von Impfstoffen und weiterem Material wie Spritzen, Kanülen, Tupfer, Desinfektionsspray, Gaze bzw. Pflaster und weitere benötigten Artikel.

Darüber hinaus wird der notwendige Transport der Impfstoffe gesichert, sowohl was die Kühlketten von bis zu minus 70°C als auch Diebstahlschutz anbelangt.

Vorrangig geimpft werden sollen in Kanada:

  • Bewohner und Mitarbeiter von Wohngemeinschaften, in denen Senioren betreut werden.
  • Erwachsene im Alter von 70 Jahren und älter, in der Reihenfolge der Prioritäten:
  • beginnend mit Erwachsenen 80 Jahre und älter
  • Herabsetzung der Altersgrenze in 5-Jahres-Schritten bis zum Alter von 70 Jahren, sobald das Angebot verfügbar ist
  • Mitarbeiter des Gesundheitswesens, die direkten Kontakt mit Patienten haben, einschließlich:
  • Personen, die in Einrichtungen des Gesundheitswesens arbeiten
  • persönliches Hilfspersonal
  • Erwachsene in indigenen Gemeinschaften.
  • Sobald zusätzliche COVID-19-Impfstoffe und -Vorräte verfügbar sind, sollten die folgenden Bevölkerungsgruppen geimpft werden.
  • Mitarbeiter des Gesundheitswesens, die nicht in die anfängliche Einführung einbezogen sind.
  • Bewohner und Mitarbeiter aller anderen Gemeinschaftsunterkünfte, wie z. B:
  • Obdachlosenunterkünfte
  • Justizvollzugsanstalten
  • Unterkünfte für Wanderarbeiter
  • Unverzichtbare Arbeitskräfte, die zusätzlichen Risiken ausgesetzt sind, um Dienstleistungen für das Funktionieren der Gesellschaft aufrechtzuerhalten.

Lokale Pläne für die Einführung der Impfung

Die Provinzen und Territorien arbeiten in deren Verantwortung gesonderte Pläne aus.

Die Pläne im Einzelnen (in englischer Sprache):

Wie Impfstoffe entwickelt werden (Video)

Entwicklung und Zulassung von Impfstoffen in Kanada

Hier kannst Du Dir weitere Informationen in Textform in einer PDF-Datei (in englischer Sprache) herunterladen.

Kanadas COVID-19-Immunisierungsplan: Leben retten und Lebensgrundlagen sichern

Der Plan basiert auf folgenden Grundprinzipien:

  1. wissenschaftlich fundierte Entscheidungsfindung
  2. Transparenz
  3. Kohärenz und Anpassungsfähigkeit
  4. Fairness und Gerechtigkeit
  5. Einbeziehung der Öffentlichkeit
  6. konsistente Berichterstattung

Die kanadische Regierung informiert die Bevölkerung über die bisher zugelassenen Impfstoffe

Moderna COVID-19-Impfstoff

Logo der Firma Moderna. © des Logos Moderna

Der Moderna COVID-19-Impfstoff (mRNA-1273) wird zur Prävention von COVID-19 eingesetzt. Diese Krankheit wird durch das schwere akute respiratorische Syndrom Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) verursacht.

Der Impfstoff ist für Personen zugelassen, die 18 Jahre und älter sind. Seine Sicherheit und Wirksamkeit bei Personen, die jünger als 18 Jahre alt sind, ist noch nicht nachgewiesen.

Der Moderna COVID-19 mRNA-Impfstoff wird von Moderna Therapeutics Inc. hergestellt. Health Canada hat diesen Impfstoff mit Auflagen am 23. Dezember 2020 unter der Interim Order Respecting the Importation, Sale and Advertising of Drugs for Use in Relation zu COVID-19 zugelassen.

So funktioniert der Moderna Impfstoff

mRNA-Impfstoffe bringen unseren Zellen bei, wie sie ein Protein herstellen können, das eine Immunantwort auslöst, ohne das lebende Virus, das COVID-19 verursacht, zu verwenden. Einmal ausgelöst, stellt unser Körper dann Antikörper her. Diese Antikörper helfen uns, die Infektion zu bekämpfen, wenn das echte Virus in der Zukunft in unseren Körper eindringt.

“RNA” steht für Ribonukleinsäure, ein Molekül, das den Zellen Anweisungen zur Herstellung von Proteinen gibt. Messenger-RNA-Impfstoffe (mRNA) enthalten die genetischen Anweisungen für die Herstellung des SARS-CoV-2-Spike-Proteins. Dieses Protein befindet sich auf der Oberfläche des Virus, das COVID-19 verursacht.

Wenn einer Person der Impfstoff verabreicht wird, lesen ihre Zellen die genetischen Anweisungen wie ein Rezept und produzieren das Spike-Protein. Nachdem das Proteinstück hergestellt ist, baut die Zelle die Anweisungen ab und wird sie los.

Die Zelle zeigt dann das Proteinstück auf ihrer Oberfläche. Unser Immunsystem erkennt, dass das Protein dort nicht hingehört und beginnt, eine Immunantwort aufzubauen und Antikörper zu bilden.

Wie wird der Moderna Impfstoff verabreicht

Der Impfstoff wird durch eine Injektion (0,5 ml) in den Muskel des Arms verabreicht. Damit der Impfstoff optimal wirkt, müssen 2 Dosen verabreicht werden: eine Einzeldosis und dann eine zweite Dosis im Abstand von einem Monat.

Basierend auf Studien mit etwa 30.000 Teilnehmern war der Moderna COVID-19-Impfstoff zu 94,1 % wirksam bei der Prävention von COVID-19 ab 2 Wochen nach der zweiten Dosis. Das bedeutet, dass Menschen möglicherweise erst mindestens 14 Tage nach der zweiten Dosis vollständig gegen COVID-19 geschützt sind.

Welche mögliche Nebenwirkungen können auftreten

Im Allgemeinen sind die Nebenwirkungen, die während der klinischen Studien beobachtet wurden, ähnlich denen, die Sie bei anderen Impfstoffen haben können.

Die Nebenwirkungen, die nach der Verabreichung des Impfstoffs in den klinischen Studien auftraten, waren leicht bis mittelschwer. Sie umfassten Dinge wie Schmerzen an der Injektionsstelle, Schüttelfrost, Müdigkeit und Fieber.

Dies sind übliche Nebenwirkungen von Impfstoffen und stellen kein Gesundheitsrisiko dar.

Wie bei allen Impfstoffen besteht die Möglichkeit, dass eine schwerwiegende Nebenwirkung auftritt, aber diese sind selten. Eine ernste Nebenwirkung kann z. B. eine allergische Reaktion sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über schwere Allergien oder andere Gesundheitszustände, die Sie möglicherweise haben, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten.

Health Canada hat eine strenge wissenschaftliche Prüfung der verfügbaren medizinischen Daten durchgeführt, um die Sicherheit des Impfstoffs Moderna COVID-19 zu bewerten. Bei der Überprüfung der Daten wurden keine größeren Sicherheitsbedenken festgestellt.

Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff

Die Logos der Firmen Biontec und Pfizer. Graphik Faszination Kanada © der Logos die jeweiligen Unternehmen.
Die Logos der Firmen Biontec und Pfizer. Graphik Faszination Kanada © der Logos die jeweiligen Unternehmen.

Der Pfizer-BioNTech COVID-19 mRNA-Impfstoff (Tozinameran oder BNT162b2) wird zur Prävention von COVID-19 eingesetzt. Diese Krankheit wird durch das schwere akute respiratorische Syndrom Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) verursacht.

Der Impfstoff ist für Personen zugelassen, die 16 Jahre und älter sind. Seine Sicherheit und Wirksamkeit bei Personen unter 16 Jahren ist noch nicht erwiesen.

Der Impfstoff Pfizer-BioNTech COVID-19 wird von Pfizer Canada ULC und BioNTech Manufacturing GmbH hergestellt. Health Canada hat diesen Impfstoff mit Auflagen am 9. Dezember 2020 unter der Interim Order Respecting the Importation, Sale and Advertising of Drugs for Use in Relation zu COVID-19 zugelassen.

So funktioniert der BioNTech Impfstoff

mRNA-Impfstoffe bringen unseren Zellen bei, wie sie ein Protein herstellen können, das eine Immunantwort auslöst, ohne das lebende Virus, das COVID-19 verursacht, zu verwenden. Einmal ausgelöst, stellt unser Körper dann Antikörper her. Diese Antikörper helfen uns, die Infektion zu bekämpfen, wenn das echte Virus in der Zukunft in unseren Körper eindringt.

“RNA” steht für Ribonukleinsäure, ein Molekül, das den Zellen Anweisungen zur Herstellung von Proteinen gibt. Messenger-RNA-Impfstoffe (mRNA) enthalten die genetischen Anweisungen für die Herstellung des SARS-CoV-2-Spike-Proteins. Dieses Protein befindet sich auf der Oberfläche des Virus, das COVID-19 verursacht.

Wenn einer Person der Impfstoff verabreicht wird, lesen ihre Zellen die genetischen Anweisungen wie ein Rezept und produzieren das Spike-Protein. Nachdem das Proteinstück hergestellt ist, baut die Zelle die Anweisungen ab und wird sie los.

Die Zelle zeigt dann das Proteinstück auf ihrer Oberfläche. Unser Immunsystem erkennt, dass das Protein dort nicht hingehört und beginnt, eine Immunantwort aufzubauen und Antikörper zu bilden.

Wie wird der BioNTech Impfstoff verabreicht

Der Impfstoff wird durch eine Injektion (0,3 ml) in den Muskel des Arms verabreicht. Damit der Impfstoff optimal wirkt, müssen 2 Dosen verabreicht werden: eine einmalige Dosis und dann eine zweite Dosis 21 Tage später.

Basierend auf Studien mit etwa 44.000 Teilnehmern war der Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff zu 95 % wirksam bei der Prävention von COVID-19 ab 1 Woche nach der zweiten Dosis. Dies bedeutet, dass Menschen frühestens 7 Tage nach der zweiten Dosis vollständig gegen COVID-19 geschützt sind.

Welche mögliche Nebenwirkungen können auftreten

Im Allgemeinen sind die Nebenwirkungen, die während der klinischen Studien beobachtet wurden, ähnlich denen, die Sie bei anderen Impfstoffen haben können.

Die Nebenwirkungen, die nach der Verabreichung des Impfstoffs in den klinischen Studien auftraten, waren leicht bis mittelschwer. Sie umfassten Dinge wie Schmerzen an der Injektionsstelle, Schüttelfrost, Müdigkeit und Fieber.

Dies sind übliche Nebenwirkungen von Impfstoffen und stellen kein Gesundheitsrisiko dar.

Wie bei allen Impfstoffen besteht die Möglichkeit, dass eine schwerwiegende Nebenwirkung auftritt, aber diese sind selten. Eine ernste Nebenwirkung kann z. B. eine allergische Reaktion sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über schwere Allergien oder andere Gesundheitszustände, die Sie möglicherweise haben, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten.

Health Canada hat eine strenge wissenschaftliche Prüfung der verfügbaren medizinischen Erkenntnisse durchgeführt, um die Sicherheit des Impfstoffs Pfizer-BioNTech COVID-19 zu bewerten. In den überprüften Daten wurden keine größeren Sicherheitsbedenken festgestellt.

Die aktuelle Situation in Kanada

In Kanada selbst stellt sich die Situation (Stand 30. Dezember 2020) wie folgt dar: bisher wurden 13.775.115 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 572.982 Menschen davon positiv. Derzeit sind 72.927 am Virus erkrankt, 484.583 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 15.472 Menschen.


Corona Updates 11. Dezember 2020

Das Corona-Virus, die hohen Fallzahlen der Erkrankungen an Covid-19 und die rasante Ausbreitung in den Provinzen und Territorien haben dazu geführt, dass es in weiten Teilen Kanadas noch strengere Restriktionen gibt bis hin zu Lockdowns und Ausgangsbeschränkungen.

Aktuell sind folgende Maßnahmen in den einzelnen Provinzen und Territorien in Kraft:

Alberta

Alberta hat zum 8. Dezember und bis mindesten 12. Januar 2021 den öffentlichen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die Regierung der Provinz hat aggressive Maßnahmen angekündigt, um die Fallzahlen bei Erkrankungen wieder niedriger zu bekommen. Gesellschaftliche Zusammenkünfte im Innen- und Außenbereich sind verboten. Es ist ein Lockdown vom 13. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 angeordnet.

Persönliche Kontakte sind auf Haushaltsmitglieder beschränkt. Alleinstehende Personen können bis zu zwei enge Kontakte haben, ebenso alleinerziehende Personen mit Kindern unter 18 Jahren.
Zuwiderhandlungen werden mit Geldbußen bis zu 1000 CAD geahndet. Sollte sich die Situation nicht positiv verändern, wird eine weitere Verschärfung der Maßnahmen in Betracht gezogen.

British Columbia

Auch in British Columbia gibt es starke Beschränkungen im öffentlichen Raum. Die sogenannten Bubbles, die Reisefreiheiten in die Territorien Yukon und die Northwest Territories wurden aufgehoben.

Manitoba

Die Provinz Manitoba hat die Reaktionsstufe “Kritisch” ausgerufen. Hierbei sind Ansammlungen im öffentlichen Raum und in der Privatwohnung stark eingeschränkt, der Handel darf nur noch lebenswichtige Artikel verkaufen.

Im Einzelnen dürfen Privatpersonen keine haushaltsfremden Personen in der Wohnung oder im Haus Zutritt gewähren. Versammlungen im öffentlichen Raum sind nur mit maximal 5 Personen gestattet. Einzelhändler dürfen Online mit Zustellung oder Abholung Waren verkaufen. Das Tragen von Masken ist obligatorisch.

Reisen in den Norden Manitobas sind eingeschränkt, von Reisen allgemein wird abgeraten. Friseure, Kosmetik- und Fuß- und Nagelpflegestudios sind ebenso geschlossen wie Turnhallen, Fitnessstudios, Freizeiteinrichtungen, Sporteinrichtungen, Museen, Kasinos, Galerien, Bibliotheken, Kinos und Konzertsäle sind geschlossen. Restaurant müssen für den Gästebetrieb geschlossen werden, die Abholung von Speisen ist gestattet.

New Brunswick

Die Provinz New Brunswick hat die Verhaltensregelungen und Maßnahmen in einer “Declaration of a State of Emergency and Mandatory Order” (Ausrufung des Ausnahmezustands und verbindliche Anordnung) geregelt. Auch hier gelten strenge Regelungen.

Newfoundland and Labrador

Die Provinz Newfoundland and Labrador befindet sich derzeit in der “Alarmstufe 2” von fünf Stufen. Dies bedeutet, dass die Provinzregierung derzeit den Schwerpunkt auf die Eindämmung der Corona-Verbreitung in weitgehender Eigenverantwortung der Menschen legt. Das heißt, gesunde Menschen können sich weitgehend frei bewegen, Risikogruppen sollen zu Hause bleiben.

In öffentlichen Räumen dürfen sich bis zu 100 Menschen aufhalten, wenn der physische Abstand gewährleistet ist und die Veranstaltung von einem anerkannten Unternehmen oder einer anerkannten Organisation veranstaltet wird.
Familienfeier können unter Einhaltung von Abständen mit bis zu 20 Personen durchgeführt werden. Turnhallen, Fitnesseinrichtungen, Hallenbäder, Arenen, Spielplätze und Campingeinrichtungen können derzeit noch, mit Einschränkungen, genutzt werden, da sie geöffnet sind. Restaurants, Bars und Lounges dürfen ebenfalls mit reduzierter Belegung geöffnet werden.

Die Provinzregierung behält sich jedoch bei steigenden Fallzahlen eine Neubewertung und die Ausrufung einer höheren Alarmstufe jederzeit vor.

Northwest Territories

Im den Nordwest Territorien gelten auch Einschränkungen im täglichen und öffentlichen Leben. Jedoch sind die Fallzahlen in den NWT mit 15 insgesamt, davon 15 genesen, überschaubar gewesen. Nichts desto trotz wurde die Reisefreiheit in das Yukon Territorium und die Provinz British Columbia aufgehoben.

Nova Scotia

Für die gesamte Provinz Nova Scotia wurde bereits im Frühjahr der Ausnahmezustand ausgerufen. Damit werden das öffentliche und private Leben eingeschränkt. Neben den landesweiten Einschränkungen und Schutzmaßnahmen kann jedes County in der Provinz ergänzende Maßnahmen ausrufen, um die Verbreitung von COVID-19 einzuschränken. Alle Countys bis auf das Halifax County und das Hants County haben zu den Maßnahmen zu “Schütze Dich und andere” aufgerufen. In Halifax und Hants County gelten aufgrund der hohen Fallzahlen zusätzliche Einschränkungen und Schutzmaßnahmen.

Nunavut

Obwohl das Nunavut Territorium nahezu menschenleer ist, sind relativ viele der dort lebenden Menschen an Corona erkrankt. Am 10. Dezember 2020 gab es 42 aktive Fälle. Nunavut geht den Nunavut’s Path, den Nunavut Weg des Vorwärtskommen während COVID-19. Darin wird auf die Einzigartigkeit Nunavuts hingewiesen, die auch hilft, die Bedrohung durch das Corona Virus möglichst gering zu halten. Nunvuts Gemeinschaft hat viele Opfer zur Eindämmung der Pandemie bringen müssen, diese Opfer dürften nicht umsonst sein. Aus diesem Grund entscheidet der Chief Public Health Officer von Nunavut, ob Maßnahmen verstärkt, zurückgenommen oder auf aktuellem Stand gehalten werden müssen.

Ontario

Mit 134.783 Fällen, 3871 Toten und derzeit 829 Patienten in Krankenhäuser, davon 228 Intensiv und 132 Beatmet ist die Provinz Ontario besonders betroffen. Toronto und Peel befinden sich in einer grauen Zone im Lockdown. Windsor-Essex, Region of Waterloo, Hamilton, Halton Region, York Region und Durham Region befinden sich in der Roten Zone mit einer besonderen Überwachung. Große Teile der Provinz befinden sich in der Orangen Zone mit Restriktionen im öffentlichen und privaten Bereich.

Prince Edward Island

In der kleinsten kanadischen Provinz Prince Edward Island gilt ein dreistufiges COVID-19-Warnstufen-System: New Normal (grün), Caution (gelb), Restricted (rot). Damit und mit den jeweils hinterlegten Einschränkungen soll die Ausbreitung der Corona Pandemie wirkungsvoll eingedämmt werden. Derzeit befindet sich das Warnsystem in der Stufe Caution mit starker Tendenz in die Stufe Restricted zu wechseln. Hier wäre dann auch ein Lockdown für die Insel vorstellbar.

Quebec

Auch die Provinz hat sich ein Warnstufen-System gegeben, allerdings in vier Stufen. Im einzelnen sind dies Stufe 1 – Wachsamkeit, Stufe 2-Frühwarnung, Stufe 3-Alarm, Stufe 4-Maximalwarnstufe. In vielen Regionen der Provinz Québec, die auch als Hauptbetroffene in der Corona Pandemie in Kanada zählt, sind die Stufen 3 und 4 ausgerufen, mit starken Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben. Stufe 4 gilt überwiegend im städtischen “Speckgürtel” entlang des Sankt-Lorenz-Strom, also unter anderem in Québec City, Montreal und Trois-Rivières, aber auch in der Schwesterstadt von Ottawa, Gatineau.

Saskatchewan

In Saskatchewan sind ebenfalls umfassende Maßnahmen in Kraft gesetzt, um die Ausbreitung des Corona Virus zu erschweren und massiv einzuschränken. Hierzu gehört eine umfassende Maskenpflicht in öffentlichen Räumen und Gebäuden. Versammlung im privaten Umfeld sind auf fünf Personen im Inneren und auf 30 im Außenbereich bei Einhaltung der Abstandsregelungen begrenzt. Derzeit gilt in Saskatchewan ein Besuchsverbot in Langzeit- und Pflegeheimen, außer bei besonders mitfühlenden Gründen. Der Besuch in Restaurants, Bars, Nachtclubs und Lounges ist stark eingeschränkt. Stark eingeschränkt wurde auch die Besucherzahl bei Veranstaltungen, Hochzeiten, Taufen, Beerdigungen und andere öffentliche und private Feiern.

Yukon

Auch im Yukon gibt es eine strenge Corona-Vermeidungsstrategie. So wurde die vereinbarte Reisefreiheit zwischen dem Territorium und der Provinz British Columbia sowie den Northwest Territories aufgehoben. Restaurants und Bars müssen Listen der Gäste zur Nachverfolgung führen. Menschen, die in den Yukon einreisen, müssen sich 14 Tage selbst isolieren, in Quaratäne gehen. Für den Yukon wurde nun, mit Wirkung zum 10. Dezember eine COVID-19-Impfstrategie in Kraft gesetzt. Mit den Impfungen soll im Januar 2021 begonnen werden.

Kanada

In ganz Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 10. Dezember 2020 wie folgt dar: bisher wurden 12.317.829 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 442.069 Menschen davon positiv. Derzeit sind 73.225 am Virus erkrankt, 355.735 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 13.109 Menschen. Nach wie vor bereitet die Corona-Pandemie auch in Kanada große Problem, insbesondere in den Hotspots der großen, bevölkerungsreichen Provinzen und in den großen Städten des Landes.


Corona Virus Updates 1. Dezember 2020

Ottawa verlängert die Reisebschränkungen für ausländische Besucher bis Ende Januar 2021

Die kanadische Regierung in Ottawa weitet eine Reihe von Reisebeschränkungen und Regeln für ausländische Besucher aus, nachdem die Anzahl der Corona-Fälle stetig steigt. Ziel der Reisebeschränkungen ist es, die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie bis ins neue Jahr hinein einzudämmen. Die Beschränkungen und Regeln gelten für Reisende, die aus anderen Ländern als aus den USA einreisen, bis zum 21. Januar 2021 gelten.

Die Regelungen zwischen den USA und Kanada bleiben vorerst bis zum 21. Dezember 2020 bestehen, sie können aber ebenfalls verlängert werden, wie der Minister für öffentliche Sicherheit, Bill Blair und die Gesundheitsministerin Patty Hajdu mitteilten.

Wie die Minister mitteilten, erhöhten sich die Fallzahlen quer durch ganz Kanada, neben den großen Provinzen Québec und Ontario sind auch die anderen Porivnzen und selbst das fast menschenleere, riesige Territorium Nunavut stark betroffen. Wie in anderen Ländern auch, sind in Kanada insbesondere Menschen in einem Alter über 80 Jahren, Langzeitheimbewohner und aufgrund einer Vorerkrankung gefährdete Menschen besonders betroffen.

Nach wie vor haben sich Personen, die nach Kanada einreisen, für einen Zeitraum von 14 Tagen in Selbstisolation zu begeben. Darüber hinaus sind Einzelheiten in der App “ArriveCAN” zu dokumentieren.

In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 30. November 2020 wie folgt dar: bisher wurden 11.412.572 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 370.278 Menschen davon positiv. Derzeit sind 63.835 am Virus erkrankt, 294.411 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 12.032 Menschen. Damit ist die Zahl der am Virus erkrankten Personen seit unserem Update vom 19. November erneut stark angestiegen, so dass nun die Beschränkungen und Regeln angepasst und verlängert wurden.

Corona in Kanada – Updates 19. November 2020

Die Grenze zwischen Kanada und den USA bleibt weiterhin geschlossen. Wie aus gut informierten Regierungskreisen zu erfahren war, soll die Anordnung für weitere 30 Tage gelten. Eigentlich sollte die Grenzschließung am kommenden Freitag auslaufen.

Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat aber schon vor einiger Zeit deutlich gemacht, dass die Grenzschließung erst aufgehoben werden kann, wenn sich die Corona-Situation im Nachbarland USA wesentlich bessert. Dies ist derzeit jedoch nicht der Fall, im Gegenteil, die Zahl der Neuinfektionen und der Erkrankten steigt weiter. Die Anzahl der Toten geht auf die 250.000 zu.

Beklagt wird in diesem Zusammenhang auch die Blockade des noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump gegenüber seinem gewählten Nachfolger Joe Biden, der versucht, eine Strategie zur Bekämpfung der Pandemie im Land umzusetzen. Vor dem 26. November, dem Thanksgiving-Feiertag verstärken US-Behörden die Beschränkungen für Bars und Restaurants.

Wie bisher gilt die Schließung der Grenze zwischen Kanada und den USA mit einem Verbot für alle Übertritte, die nicht der Aufrechterhaltung des Warenverkehrs und notwendiger Dienstleistungen dient. Ausnahmen gelten für Krankenhauspersonal und Lastwagenfahrer. Auch für Familienzusammenführungen gelten streng reglementierte Ausnahmen.

Auch in den einzelnen Provinzen und Territorien reagieren die Behörden auf Vorfälle. So führte ein offensichtlicher Spreaderfall dazu, dass das Yukon Territorium seine Vereinbarungen über die freie Einreise von Besuchern aus British Columbia und den Northwest Territories aufkündigt. Gäste, die in das Territorium einreisen, müssen sich in eine 14-tägige Selbstquarantäne begeben und dies über die App ArriveCAN dokumentieren.

Quelle: Canada.ca – 18.11.2020

In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 13. November 2020 wie folgt dar: bisher wurden 10.517.168 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 311.109 Menschen davon positiv. Derzeit sind 51.602 am Virus erkrankt, 248.321 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 11,186 Menschen. Damit ist die Zahl der am Virus erkrankten Personen seit unserem Update vom 3. November erneut stark angestiegen.

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Corona in Kanada – Updates 14. November 2020

Das Auswärtige Amt in Berlin gibt eine neue Lageeinschätzung für Kanada heraus

Am gestrigen Freitag hat das Auswärtige Amt in Berlin seine aktuelle Lagebeurteilung zur Ausbreitung von Vovid-19 neu veröffentlicht, die weiterhin für Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie zu Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens führt.

Aufgrund der mittlerweile wieder starken Ausbreitung des Corona-Virus in Kanada wurde aus Berlin eine ab 15. November 2020 geltende Reisewarnung herausgegeben und ganz Kanada zum Risikogebiet erklärt. Damit wird vor allen nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kanada ab diesem Zeitpunkt gewarnt.

Nach wie vor besteht für Kanada eine grundsätzliche Einreisesperre. Ausgenommen von dieser Regelung sind nur

  • kanadische Staatsangehörige
  • Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus sowie deren engste Familienangehörige (Ehe-, Lebenspartner und Kinder) – nachzuweisen mit aussagekräftigen Unterlagen
  • akkreditierte Diplomaten
  • Flugzeug-Crews

Nach wie vor müssen sich international Reisende nach Ankunft in Kanada selbst isolieren. Ab 20. November 2020 ist diese Selbstisolierung zwingend über die App ArriveCan zu dokumentieren.

Ansonsten gelten in Kanada nach wie vor die strengen Regelungen hinsichtlich Einreise, Quarantäne und Verstöße gegen die Auflagen.


Die aktuelle Situation in Kanada

In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 13. November 2020 wie folgt dar: bisher wurden 10.228.547 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 287.318 Menschen davon positiv. Derzeit sind 45.844 am Virus erkrankt, 230.646 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 10.828 Menschen. Damit ist die Zahl der am Virus erkrankten Personen seit unserem Update vom 3. November erneut stark angestiegen.

Hoffnung auf Impfstoffe

Auch in Kanada erhofft man sich nun den schnellen Einsatz von Impfstoffen, so das im “Project Lightspeed” von der deutschen Firma Biontec und dem US-amerikanischen Pharmakonzern Pfizer gemeinsam an den Markt gebrachte Impfstoff “BNT162b2 mRNA-based Vaccine”, Hiervon sollen in den kommenden Monaten hunderte von Millionen Impfdosen verteilt werden. In den USA sind Massenimpfungen geplant. Auch andere Firmen sind dabei, einsatzfähige Impfstoffe auf den Markt zu bringen, so das in Tübingen beheimatete Unternehmen Curavec AG mit dem mRNA-basierter COVID-19-Impfstoffkandidat CVnCoV.


Updates 3. November 2020

Die kanadiche Regierung hat eine Aktualisierung der sogenannten “Orders in Council (OIC)” in Bezug auf die anhaltende Grenzschließung und die obligatorischen Quarantäne Anforderungen veröffentlich.

Hier die wichtigsten Änderungen und Ergänzungen:

ArriveCAN – Digitale Sammlung

  • Jeder Reisende, der nach Kanada einreist, muss verpflichtend einen digitalen Quarantäneplan führen und den Behörden zur Verfügung stellen. Darin hat er täglich über mögliche Symptome zu berichten.
  • Die digitale Erfassung soll den brieflichen und papierbezogenen Datenfluss ersetzen und eine schnelle Datenübertragung an die jeweils zuständigen Behörden sicherstellen.
  • Die Übertragung der Berichte kann sowohl über die ArriveCan App, über eine Website oder die Telefonnummer 1-833 veranlasst werden.
  • Zwingend vorgeschrieben ist die digitale Übertragung der erfassten Daten ab 20. November, die kanadischen Behörden raten einreisenden Personen jedoch seit 1. November dringend, die digitalen Wege des ArriveCan zu nutzen.
ArriveCAN App

Ausnahmen von der Quarantäne

Bei den Aktualisierungen der Quarantänebestimmungen wurden Ausnahmen für Personengruppen festgelegt. Diese sind von der obligatorischen, 14-tägigen Quarantäne befreit. Diese Ausnahmen gelten seit dem 1. November 2020:

  • Asymptomatische Schüler sowie die Busfahrer, die bei ihren Fahrten zu und von der Schule regelmäßig Provinzgrenzen überqueren. Abhängig ist dies jedoch von der Unterstützung des öffentlichen Gesundheitswesens der jeweiligen Provinz.
  • Unterhaltsberechtigte Kinder sowie deren Begleiter, wenn sie bei Ausübung des Sorgerechtes für das Kind Provinzgrenzen überschreiten.
  • Spezifische, grenzübergreifend isoliert lebenden Gemeinschaften (Stewart, BC; Campobello Island, NB; Northwest Angle, MN; und Hyder, AK), die in Nachbargemeinden jenseits der jeweiligen Grenzen reisen, um Grundbedürfnisse des täglichen Lebens zu besorgen bzw. zu verrichten (Lebensmitteleinkauf, medizinische Versorgung etc.
  • Reisende, die an der Grenze zu den USA bei der Einreise abgewiesen werden, ohne dass sie ihr Fahrzeug verlassen haben.
  • Reisende, die an gemeinsamen Bund-Provinz-Pilotprojekten teilnehmen (Alberta border study). Hier wurde vereinbart, dass der Bund und die Provinz Alberta versuchen, eine Alternative zur 14-tägigen verpflichteten Quarantäne zu suchen. Im weiteren gelten die strengen Vorschriften weiter.

Hierzu erklärte Bill Blair, der Minister für öffentliche Sicherheit und Notfallvorsorge (Katastrophenschutz):

“Unsere Pflicht als Regierung ist es, die Menschen in Kanada zu schützen, und wir befolgen die besten Richtlinien des öffentlichen Gesundheitswesens, um Entscheidungen über zeitweilige Reisebeschränkungen zu treffen, einschließlich der Verlängerung der zeitweiligen Grenzbeschränkungen sowohl für US-amerikanische als auch für internationale Reisende. Die begrenzten und praktischen Änderungen werden weiterhin die Gesundheit und Sicherheit der Kanadier schützen und gleichzeitig Härten für Kinder und für Bewohner in abgelegenen Gemeinden, die von den Grenzbeschränkungen betroffen sind, beseitigen”.

Patty Hajdu, der kanadische Gesundheitsminister sagte:

“Die Kanadier haben Opfer gebracht, um auf dieses neue Virus zu reagieren, und unsere Regierung wird sich weiterhin auf Beweise und Daten verlassen, um sie zu schützen. Die heute bestätigten Änderungen werden den Menschen in abgelegenen und grenzüberschreitenden Gemeinden helfen und gleichzeitig die Kanadier weiterhin vor dem von COVID-19 ausgehenden Risiko für die öffentliche Gesundheit schützen”.

In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 2. November 2020 wie folgt dar: bisher wurden 9.597.564 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 240.263 Menschen davon positiv. Derzeit sind 30.003 am Virus erkrankt, 200.052 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 10.208 Menschen. Damit ist die Zahl der am Virus erkrankten Personen seit unserem Update vom 20. Oktober weiterhin stark angestiegen, die Zahl der an oder aufgrund einer Corona-Erkrankung verstorbenen Menschen hat die 10.000er Fallzahl überschritten.


Updates 20. Oktober 2020

Die Grenzen zwischen Kanada und den USA bleiben nun offiziell bis vorerst 21. November 2020 geschlossen. Grund sind die Zahlen an Corona Neuinfektionen sowohl in den USA als auch in Kanada.

In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 19. Oktober 2020 wie folgt dar: bisher wurden 8.748.075 (15.10.-8.403.144) Menschen auf das Corona-Virus getestet, 201.437 (191.732) Menschen davon positiv. Derzeit sind 21.988 (20.543) am Virus erkrankt, 169.671 (161.490) gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 9778 (9699) Menschen. Damit ist die Zahl der am Virus erkrankten Personen seit unserem Update vom 15. Oktober weiter angestiegen, besonders betroffen sind nach wie vor die Provinzen Québec und Ontario.


Updates 16. Oktober 2020

Justin Trudeau: Kanada-US-Grenze bleibt geschlossen, bis Amerika COVID-19 unter Kontrolle hat

Premier Justin Trudeau hat in einem Interview klargestellt, dass Kanada seine Grenzen nicht öffnen wird, bevor die USA nicht die Corona Situation im eigenen Land unter Kotrolle hat. “Die USA befinden sich nicht an der Stelle, an der wir uns wohlfühlen, diese Grenze wieder zu öffnen”, so Trudeau, “wir werden weiterhin dafür sorgen, dass die Sicherheit Kanadas an erster Stelle steht.” Das bis jetzt gültige Grenzschliessungsmoratorium läuft am 21. Oktober aus.

Nachbar-Bundesstaaten mit Rekorden an Neuinfektionen

In der vergangenen Woche haben 13 US-Bundesstaaten, darunter Alaska, Minnesota, Montana und North Dakota, Bundesstaaten die an Kanada grenzen, die eigenen “Rekorde” an Neuinfektionen übertroffen. Zweifel an der in den USA diskutierten Strategie der Herdenimmunität lassen in Kanada auch die Meldungen über einen 25-jährigen Mann aus Nevada aufkommen, der als erster Amerikaner zweimal an COVID-19 erkrankt ist, bei zweiten Mal mit wesentlich stärkeren Symptomen als beim ersten Mal. Insgesamt gibt es weltweit 20 bekannte Fälle von Reinfektionen.

Auch in Kanada, wo die COVID-19-Infektionsrate weiter unter der der USA liegt, gab es in den vergangenen zwei Wochen fast 31.000 neue Fälle und 372 neue Todesfälle. Justin Trudeau stimmte im Interview seine Landsleute darauf ein, dass die zweite Corona Welle auch für Kanada anstrengend werden wird. Aber Kanada hätte aus der ersten Welle gelernt und wisse nun besser, wie man handeln müsse und dem Corona Virus entgegen wirken könne.

Trudeau gab auch der Hoffnung Ausdruck, dass man bald über einen wirksamen Impfstoff verfügen könnte, so dass ein die Wirtschaft schädigender weiterer Lockdown vermieden werden kann, der viele Menschen ruinieren würde. Trudeau betonte auch die Bewegungsfreiheit der Kanadier, niemand werde im Land festgehalten. Er warnte jedoch insbesondere die kanadischen Snowbirds, in diesem Jahr aus den kalten Regionen des Landes in den warmen Süden zu fliegen.

Kanadier dürfen mit dem Fahrzeug nicht in die USA einreisen, mit dem Flugzeug schon

Die besondere Randnotiz: während Kanada keine US-Bürger ohne triftigen Grund ins Land lässt, egal mit welchem Verkehrsmittel, gibt es umgekehrt eine seltsame Situation. Denn die USA verbieten Kanadiern nur den Grenzübertritt mit Fahrzeugen, mit dem Flugzeug dürfen sie weiterhin ins Nachbarland einreisen. Und das versteht in Kanada kein Mensch.

In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 15. Oktober 2020 wie folgt dar: bisher wurden 8.403.144 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 191,732 Menschen davon positiv. Derzeit sind 20.543 am Virus erkrankt, 161.490 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 9699 Menschen. Damit ist die Zahl der am Virus erkrankten Personen seit unserem Update vom 2. Oktober stark angestiegen, besonders betroffen sind die Provinzen Québec und Ontario.


Updates 3. Oktober 2020

Kanada lockert die coronabedingten strengen Einreiseregelungen für Familienmitglieder, Inhaber von Studiengenehmigungen und für Menschen, die aus mitfühlenden Gründen einreisen.

Kanadas Minister für Einwanderung, Gesundheit und öffentliche Sicherheit, Marco Mendicino, kündigte an, dass diese Maßnahme ab 8. Oktober 2020 gilt und dass erweiterte Familienangehörige von kanadischen Staatsbürgern und Personen mit ständigem Wohnsitz in Kanada einreisen können.

Ausländische Staatsangehörige können die Einreise aus mitfühlenden Gründen beantragen. Zu diesen Beispielen gehört die Reise nach Kanada zur Teilnahme an einer Beerdigung oder aus anderen Gründen, für die man eine Reisefreistellung beantragen kann.

Wie alle ankommenden Reisenden müssen sich die von der Reisefreistellung befreiten Personen bei der Einreise nach Kanada 14 Tage lang selbständig in Quarantäne begeben.

Zu den Personen, die die Reisefreistellung beantragen können, gehören diejenigen, die in Langzeit-beziehungen leben, unterhaltsberechtigte Kinder, erwachsene Kinder, Geschwister und Großeltern. Genauere Informationen werden ab 8. Oktober 2020 auf der Website von Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) https://www.canada.ca/en/immigration-refugees-citizenship.html zu finden sein.

Vor der heutigen Ankündigung hat Kanada die folgenden unmittelbaren Familienmitglieder freigestellt:

  • Ehegatten oder Lebenspartner
  • unterhaltsberechtigte Kinder
  • unterhaltsberechtigte Kinder von unterhaltsberechtigten Kindern
  • Eltern und Stiefeltern, einschließlich Schwiegereltern und
  • Erziehungsberechtigte oder Tutoren

In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 2. Oktober 2020 wie folgt dar: bisher wurden 7.490.205 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 162.659 Menschen davon positiv. Derzeit sind 15.636 am Virus erkrankt, 137.614 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 9409 Menschen. Damit ist die Zahl der am Virus erkrankten Personen seit unserem Update vom 30. September weiter stark gestiegen.


Updates 30. September 2020

Miroslava Chrienova / Pixabay
Graphik Miroslava Chrienova / Pixabay

Seit Montagabend ist es nun amtlich. In einer Verlautbarung der kanadischen Regierung werden die strengen Einreise- und Quarantäne Regeln für Kanada offiziell bestätigt. Die erneute Verlängerung der stringenten Vorschriften für das gesamte Land wurde bis einschließlich 31. Oktober 2020 festgeschrieben. Aufgrund der aktuellen Lage sowohl in den USA, als auch vielen anderen Ländern der Welt, unter anderem auch in Europa, wird damit gerechnet, dass auch dieses Datum nicht das Ende der Einreise-, Reise- und Aufenthaltsregularien bedeuten wird. Vielmehr deuten erste Signale darauf hin, dass Kanada die Verordnung mindestens bis Ende des Jahres aufrecht erhält und die Rechtskraft jeweils um einen weiteren Monat verlängert.

In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 29. September 2020 wie folgt dar: bisher wurden 7.295.024 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 156.961 Menschen davon positiv. Derzeit sind 13.933 am Virus erkrankt, 133.737 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 9291 Menschen. Damit ist die Zahl der am Virus erkrankten Personen seit unserem Update vom 17. September doch um einiges gestiegen, allerdings auch die Zahl der Genesenen.

Liebe Kanada-Freunde, leider haben wir für alle, die schon sehnsüchtig auf eine Reisemöglichkeit in ihr Traumland warten, weiterhin keine positiven Nachrichten. Aber gemeinsam blicken wir nach vorne und hoffen auf ein besseres Jahr 2021. Hinsichtlich der weiteren Entwicklung halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.


Updates 17. September 2020

Wie CBS-News unter Verweis auf eine zuverlässige Quelle berichtet, soll die Grenze zwischen Kanada und den USA weiterhin, bis vorerst mindestens 21. Oktober des Jahres geschlossen bleiben. Nach weiteren Informationen müssen die Kanadier damit rechnen, dass die Grenze noch länger geschlossen bleibt.

Die Bundesregierung in Ottawa wartet weiterhin darauf, dass die Corona Pandemie im Nachbarland USA effizient bekämpft, so lange soll die Grenze für nicht notwendige Reise geschlossen bleiben.

Die Schließung der Grenzübergänge zwischen beiden Ländern hat mittlerweile zu einem dramatischen Rückgang des Verkehrsaufkommens zwischen beiden Ländern geführt. Auch deshalb, weil Kanada die Einhaltung der Quarantäneregeln strikt überwacht und bei Verstößen Geldstrafen von bis zu 750.000 CAD oder bis zu sechs Monate Gefängnis drohen.

Somit muss noch länger mit geschlossenen Grenzen auf dem nordamerikanischen Kontinent gerechnet werden. Vorerst dementiert wurden Meldungen, dass die Grenzschließung über Weihnachten 2020 andauern könnte.

In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 16. September 2020 wie folgt dar: bisher wurden 6.354.657 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 139.747 Menschen davon positiv. Derzeit sind 8105 am Virus erkrankt, 122.449 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 9193 Menschen.


Updates 5. September 2020

Es ist sicherlich kein sicheres Zeichen, jedoch ein Anzeichen, dass wir noch einige Zeit warten müssen, bis sich die Reise-Situation in und für Kanada wieder maßgeblich ändert und verändert.

Das Organisationskomitee für den Yukon Quest, der ja grenzüberschreitend zwischen dem Yukon/Kanada und Alaska/USA stattfindet, hat vorgestern bekannt gegeben, dass das Rennen für das Jahr 2021 abgesagt wurde. Das eigentlich im Februar startende 1000 Meilen Hundeschlittenrennen, das wechselnd in Whitehorse/Yukon und Fairbänks/Alaska startet bzw. endet, wurde aufgrund der Covid-19 Beschränkungen abgesagt, nachdem schon im Jahr 2020 das kleinste Starterfeld, das jemals verzeichnet wurde, ins Rennen ging.

Ursprünglich hatten die Organisatoren des Rennens geplant, jeweils ein “Summit Quest” über 300 Meilen im Yukon und in Alaska getrennt zu veranstalten, dieses Rennen wird vermutlich nur in Alaska stattfinden, sollten sich die Rahmenbedingungen nicht nachhaltig ändern, für den Yukon ist das klassische Kurzrennen auf jeden Fall abgesagt.


Updates 29. August 2020

Die Schließung der Grenzen für touristische Einreisen und die zwingend notwendige 14-tägige Quarantäne für Menschen, die trotz der verlängerten Reisewarnung als nicht-touristische Reisende nach Kanada einreisen, wurde bis 30. September 2020 verlängert. Aufgrund der weiter angespannten Situation im Nachbarland USA und auch in anderen Ländern weltweit, so auch in Europa, gehen wir davon aus, dass diese Maßnahmen über den bislang bis Ende September anvisierten Termin weiter verlängert werden. Da viele Virologen damit rechnen, dass im Herbst und Winter aufgrund der Witterung und der Tatsache, dass sich die Menschen wieder verstärkt in Innenräumen aufhalten, die Anzahl mit dem Covid-19 Virus infizierten Menschen wieder ansteigt, gehen wir davon aus, dass die Einreise bis zum Jahresende 2020 nicht möglich sein wird.

In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 28. August 2020 wie folgt dar: bis wurden 5.355.340 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 127.358 Menschen davon positiv. Derzeit sind 5016 am Virus erkrankt, 113.234 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 9108 Menschen.


Updates 15. August 2020

Aufgrund der Corona-Situation in den USA hat die dortige Regierung beschlossen, die weitgehende Schließung der Grenzen zu Kanada und Mexiko bis zum 20. September 2020 zu verlängern. Frühestens am 21. September könnten somit die Grenzen für den regulären Reiseverkehr wieder geöffnet werden. Voraussetzung wird jedoch auch aus Sicht der Kanadier sein, dass sich die Anzahl der täglich gemeldeten Neuinfizierten in den USA bis dahin drastisch verringert.

In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 14. August 2020 wie folgt dar: bis wurden 4.685.663 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 121.652 Menschen davon positiv. Derzeit sind 4690 am Virus erkrankt, 107.942 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 9020 Menschen.


Updates 3. August 2020

Europäische Fluglinien fordern die Öffnung von Kanadas Grenzen

Auch die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa fordert von Kanada die Öffnung der Grenze und der Flughäfen für Reiseflüge aus Europa. Foto b1-foto / Pixabay
Auch die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa fordert von Kanada die Öffnung der Grenze und der Flughäfen für Reiseflüge aus Europa. Foto b1-foto / Pixabay

Führungskräfte von europäischen Fluggesellschaften, darunter Lufthansa und Air France und Flughäfen haben die kanadische Regierung aufgefordert, die Grenzen zu Kanada zu öffnen und die Einreisebeschränkungen für Reisende zwischen Europa und Kanada aufzuheben. In dem Schreiben an Premierminister Justin Trudeau, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen soll, verweisen die Urheber darauf, dass Europa seine coronabedingten Grenzschließungen und ausgesprochenen Reisewarnungen
für kanadische Bürger aufgehoben hat, so dass es hier ein Ungleichgewicht in der gegenseitigen Reisefreiheit zu ungunsten europäischer Reisender gebe.

Wie das Reiseportal reisetopia.de berichtet, fordern die Urheber des Briefes die kanadische Regierung ebenfalls auf, die strengen Einreisebestimmungen für eine obligatorische 14-tägige Quarantäne aufzuheben. Das auf 27. Juli datierte Schreiben dokumentiert offensichtlich den Unmut der Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber, die die Gegenseitigkeit bei der Öffnung der Grenzen nicht gegeben sehen.

Kanada hat seit April diesen Jahres seine Grenzen zum Festland der USA und zur Exklave Alaska geschlossen, die Schließung wurde seitdem mehrfach für jeweils vier Wochen verlängert. Aufgrund des dramatischen Covid-19 Geschehens in den USA ist nicht auszuschließen, dass die Grenzschließung Ende August ein weiteres Mal verlängert wird. Da in Europa derzeit die Corona-Neuerkrankungen ebenfalls, allerdings viel moderater als in den USA, ebenfalls wieder ansteigen, wird man abwarten müssen, wie die kanadische Regierung in Ottawa auf das Schreiben und die dort formulierten Forderungen reagieren wird. Kanada ist bisher relativ gut durch die Pandemie gekommen und die Regierung wird sicherlich diesen Erfolg nicht gefährden.

Wir halten euch weiter auf dem Laufenden.


Updates 16. Juli 2020

In wenigen Tagen läuft die zuletzt gesetzte Frist für die Schließung der Grenzen der USA zu Kanada aus. Allerdings befürworten 80 Prozent bei einer Umfrage befragten Kanadier, dass die Grenzen zwischen beiden Ländern auch weiterhin geschlossen bleibt. Grund dafür ist, dass die Corona Pandemie weiter in den USA wütet und sich derzeit bis zu 67.000 Personen täglich neu infizieren. Zu groß ist die Sorge in Kanada, dass das Covid-19 Virus sich auch in Kanada explosionsartig ausdehnen könnte.

Auch wenn die EU die Reisebeschränkungen für viele Länder aufgehoben haben, somit auch Kanadier nach Europa einreisen können, bleibt Kanada für Europäer und somit auch für deutsche Reisende geschlossen. Der Einreisestop gilt vorerst bis zum 31. Juli 2020, allerdings haben die kanadischen Behörden die Zwei-Wochen-Pflichtquarantäne für Einreisende aus Europa bis zum 31. August 2020 verlängert.

Offizielle Quellen haben bereits bestätigt, dass in Kürze die Schließung der Grenzen USA-Kanada und für weitere 30 Tage bis vorerst zum 21. August 2020 verkündet wird. Hierüber haben sich offensichtlich
US-Präsident Trump und Premierminister Trudeau bei einem Telefonat am vergangenen Montag verständigt.

Aus gut informierten Quellen verlautete darüber hinaus, dass die Grenzschliessung bei weiterer negativer Entwicklung der Corona-Krise in den USA noch weitere Male verlängert werden könnte. Es ist auch davon auszugehen, dass Kanada die Pflichtquarantäne für Einreisende aus Europa verlängert.

Derzeit gelten auch für innerkanadische Reisen von kanadischen Bürgern besondere Regeln. So haben zum Beispiel British Columbia und das Territorium Yukon vereinbart, dass Bürger dieser Regionen uneingeschränkt grenzüberschreitend Reisen dürfen. Aus den Nordwest Territorien darf man über den Landweg einreisen, wer zum Beispiel mit dem Flugzeug anreist, muss zunächst in eine 14-tägige Quarantäne.

Somit können leider auch weiterhin keine positiven und aufmunternden Nachrichten zur Reisebeschränkung und zur weltweiten Corona-Krise aus Sicht von Kanada Freunden kommuniziert werden. Das Team von Faszination Kanada wird euch weiter auf dem aktuellen Stand halten und regelmäßig informieren.


UPDATES 9. Juli 2020

Seit dem 1. Juli 2020 können kanadische Staatsangehörige wieder in die EU einreisen. Die Grenze nach Kanada bleibt für Reisende aus Deutschland und den anderen EU Ländern nach wie vor geschlossen, dies bis mindestens 21. Juli des Jahres. Weitere Entscheidungen zur Schließung der Grenzen werden in Kürze erwartet.

Stand 8. Juli 2020 zählte Kanada 106.434 erkrankte Personen, davon 56.079 in der Provinz Québec und 36.178 in Ontario.


UPDATES 23. März 2020

Das Corona Virus hat den Yukon erreicht

Wie der Chief Medical Officer of Health von Yukon, Dr. Brendan Hanley, gestern Abend mitgeteilt hat, hat das Corona Virus nun auch mit zwei nachgewiesenen Erkrankungen den Yukon erreicht. Die Behörden haben alle Yukoner, die eine Rückkehr in das Territorium planen, aufgefordert, sofort zurückzukehren.
Auch von Reisen innerhalb des Territoriums in ländliche Gebiete oder gar außerhalb des Yukon wird abgeraten. Zurückkehrende Bewohner des Yukon müssen in Selbstisolation. Restaurants und Bar müssen schließen und können Auslieferungs- und Lieferservice anbieten. Geschlossen werden müssen Friseurläden, Nagelstudios und Massagesalons. Es dürfen keine Versammlungen mit mehr als 10 Personen stattfinden.


Kanada sagt Olympia-Teilnahme ab

Kanada verzichtet wegen der Corona Virus Pandemie auf eine Teilnahme an den olympischen Sommerspielen, die vom 24. Juli bis 9. August 2020 in Tokio / Japan stattfinden sollen. Dies hat das Kanadische Olympische Komitee(COC) mitgeteilt. Demnach wird Kanada nur bei einer Verschiebung der Spiele teilnehmen.


Artikelstand vor dem 23.03.2020

Die Erkrankung am Corona Virus, dem Covid-19, medizinisch auch Sars-Cov-2 genannt, ist auch in Kanada angekommen. “Covid” ist eine Abkürzung, sie steht für “Corona Virus Disease”, also Corona Virus Krankheit. Die Zahl 19 steht für das Jahr, in dem die Krankheit ausgebrochen ist, also für 2019.

Die kanadische Regierung hat mitgeteilt, dass aktuell nahezu 900 Personen mit dem Corona Virus infiziert sind. Deshalb hat die Regierung unter Premier Justin Trudeau starke Einschränkungen im Reiseverkehr veranlasst, die eine große Auswirkung auf die Urlaubplanungen in das zweitgrößte Land der Erde nach sich ziehen wird. Wie lange diese Einschränkungen andauern werden, ist nicht vorherzusagen. Das Team von Faszination-Kanada.com wird bei Änderungen in den Erlässen zu den Beschränkungen aktuell berichten.

Nachfolgend versuchen wir die Lage zu analysieren und Fragen zu beantworten:

Auch die Grenzen zwischen Kanada und den USA sind für den Personengrenzverkehr geschlossen.                                  Foto mcgphoto / Deposit
Auch die Grenzen zwischen Kanada und den USA sind für den Personengrenzverkehr geschlossen. Foto mcgphoto / Deposit

Kann ich derzeit wegen dem Corona Virus nach Kanada einreisen?

Nein, Kanada hat seine Grenzen zur Außenwelt, seit wenigen Tagen im Einvernehmen mit der dortigen Regierung, auch zu den USA geschlossen. Dort wird nur der Warenverkehr gewährleistet. Dies bedeutet, dass derzeit nur Kanadier oder Ausländer mit einer permanenten Aufenthaltserlaubnis für Kanada einreisen dürfen. Auch würde den Kanadiern selbst dringend empfohlen, Reisen ins Ausland zu vermeiden.
Derzeit dürfen Internationale Flüge nur noch auf folgenden vier Flughäfen landen: Toronto Pearson International, Montreal Pierre Elliott Trudeau, Vancouver International, Calgary International.

Wann ist eine Einreise nach Kanada wieder möglich?

Wann die kanadische Regierung die massiven Beschränkungen bei der Einreise nach Kanada lockern oder aufheben wird, ist derzeit nicht absehbar. Dies wird von der Ausbreitung der Erkrankungen abhängen, was derzeit nicht vorausgesagt werden kann.

Soll ich meinen Urlaub in Kanada stornieren?

Wir empfehlen, bei allen Buchungen mit einem Reisebeginn ab Juni 2020 noch die weitere Entwicklung abzuwarten.

Premier Justin Trudeau hat angesichts der Corona-Krise ein staatliches Hilfspaket mit einem Volumen von umgerechnet ungefähr 52 Milliarden Euro angekündigt. Darin sind Einkommensunterstützung, Steuerstundungen und Gelder enthalten, die sicherstellen sollen, dass Kanadier ihre Miete und Lebensmittel und Firmen ihre Angestellten und Rechnungen bezahlen können, so Trudeau in einer Presseerklärung.

Liebe Kanada-Freunde, die weltweite Situation der Corona-Krise macht uns in Kanada und in Deutschland nachdenklich. Sehr viele Menschen können derzeit das Traumland Kanada nicht besuchen, was dazu führt, dass viele Reise- und Tourenanbieter, aber auch Mietwagenverleiher, Wohnmobilverleiher, Besitzer von Hotels, B&B, Restaurants und Ladengeschäfte derzeit immense Verluste erleiden. Unsere Gedanken sind bei all diesen Menschen und wir hoffen, dass es den Forschern und Pharmazeuten bald gelingt, geeignete Medikamente und einen Impfstoff für Covid-19 zu finden.

Wir halten euch hier auf dem Laufenden. Gerne versuchen wir, eure Fragen zeitnah und aktuell zu beantworten. Meldet euch einfach in der Kommentarfunktion.

Alfred Pradel
Author

Alfred Pradel (apr), arbeitet seit vielen Jahren als Freier Journalist für Tageszeitungen, Magazine und andere Publikationen. Seit vielen Jahren ist der Kanada eng und freundschaftlich durch viele persönliche Kontakte verbunden. Alfred Pradel ist Chefredakteur und betrachtet auf Faszination Kanada den Tourismus, den Lifestyle im zweitgrößten Land der Erde, aber auch wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Themen.

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