Zum Inhalt springen
Der deutschsprachige Kanada-Reiseführer seit 2012Newsletter abonnierenEnglish
Menü
Provinzen
Städte
Nationalparks
Reise planen
Natur & Tiere
Kultur
Auswandern

Provinzen & Territorien

Alaska - The Last Frontier

Alaska, der 49. und flächenmäßig größte US-Bundesstaat und gleichzeitig die größte Exklave der Welt in Zahlen, Daten und Fakten.

Alaska Flagge - gemeinfrei

Der arktische US-Bundesstaat Alaska - (aleutisch Alaxsxag - Land, in dessen Richtung das Meer strömt) ist mit 1.717.854 Quadratkilometern Fläche (davon 1.481.346 Quadratkilometer Land) der flächenmäßig größte und zugleich der nördlichste und westlichste Bundesstaat der USA.

Mit nur 710.231 Einwohnern leben in Alaska nur 0,22 Prozent der Gesamtbevölkerung. Zugleich ist der Bundesstaat Alaska die größte Exklave der Welt, da er nicht mit dem restlichen Staatsgebiet der USA direkt verbunden ist.

Eine Besonderheit an der Finanzierung des Bundesstaates ist der Alaska Permanent Fund, der die Gewinne der lokalen Ölförderung des Bundesstaates Alaska verwaltet und eine jährliche Dividende an die Einwohner ausschüttet.

In den Fond fließen 25 Prozent der jährlichen Rohstoffeinnahmen des Staates, davon werden ungefähr 50 Prozent an die Alaskaner ausgezahlt.

In Alaska unterwegs, auf dem Weg nach Skagway. Foto Alfred Pradel
In Alaska unterwegs, auf dem Weg nach Skagway. Foto Alfred Pradel

Zum Kauf Alaskas im Jahr 1867 würde man heute “es war ein Schnäppchen” sagen

1867 wurde Alaska für 7,2 Millionen Dollar vom Russischen Kaiserreich an die USA verkauft, seit 1959 ist das Gebiet der 49 Bundesstaat. Alaskas Beinamen ist “Last Frontier” (Letzte Grenze).

Alaska besteht aus einer Gebirgskette entlang der Pazifikküste, der Yukon-Niederung und der Küstenebene am Nordpolarmeer, der North Slope. Der größte Fluss ist der in den kanadischen Rocky Mountains entspringende Yukon River.

Alaska ist die Heimat des höchsten Berges Nordamerikas, dem Denali (früher Mount McKinley) mit 6190 Metern Höhe. Alaska weist sowohl ein kontinentales Klima (Innenland), als auch ein subpolares Klima im Norden auf.

Kurze, aber teilweise sehr warme Sommer wechseln schnell in einen langen, kalten und sehr dunklen Winter. Allerdings gehört Alaska zu den Regionen auf der Erde, in der sich der Klimawandel am schnellsten und stärksten bemerkbar macht.

Gletscher schmelzen ab, die Wassermenge in vielen Flüssen nimmt teilweise dramatisch ab. Im Süden findet sich ein regenreiches Gebiet, hier gibt es teilweise bis zu 300 Regentage pro Jahr.

Das Museum of the North an der University of Alaska in Fairbanks. Foto Alfred Pradel
Das Museum of the North an der University of Alaska in Fairbanks. Foto Alfred Pradel

Hauptstadt Alaskas ist Juneau mit 31.275 Einwohnern. Die mit Abstand größte Stadt ist Anchorage mit 291.826 Einwohnern. Weitere wichtige Städte sind Fairbanks und College.

In Alaska sind acht Flächen als Nationalparks ausgewiesen, die meisten Besucher hat der Denali-Nationalpark. Alaska ist aber auch einer der wirtschaftlich erfolgreichsten Bundesstaaten der USA. Quellen sind der Reichtum an Ölvorkommen.

Im Gegensatz zu anderen Staaten wird der Gewinn aus dem Ölgeschäft im Alaska Permanent Fund verwaltet und zu großen Teilen an die Bewohner ausgeschüttet. Weitere Wirtschaftsfaktoren sind die Holz- und Papierindustrie, Gold, Silber, Kupfer, Blei und Eisen sowie Kohle. Ebenso die Fischerei und die Pelztierzucht

Alaska verzaubert mit traumhaften Landschaften. Foto Alfred Pradel
Alaska verzaubert mit traumhaften Landschaften. Foto Alfred Pradel

Alaska ist …..

  • der 49. Bundesstaat der USA
  • sein Erwerb war ein Schnäppchenkauf
  • der größte Bundesstaat der USA
  • der nördlichste und westlichste Bundestaat der USA
  • die größte Exklave der Welt
  • der US-amerikanische “Last Frontier”

Weitere aktuelle Informationen gibt’s auf http://alaska.gov/ (öffnet in neuem Tab) und http://www.alaskausa.de/ (öffnet in neuem Tab)

Der Kanada-Brief

Einmal im Monat: neue Reiseführer, Routenideen und praktische Tipps. Jederzeit abbestellbar.

Kommentare

Noch keine Kommentare. Fragen zum Artikel sind willkommen.

Kommentar schreiben