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Die Corona-Pandemie in Kanada (Archiv)
Die Corona Pandemie in Kanada und ihre Auswirkungen in chronologischer Abfolge.

In diesem Update-Archiv haben wir die Corona-Updates von Faszination Kanada ab März 2020 abgelegt.
Die aktuellen Corona Updates mit Zahlen, Daten, Fakten halten wir weiterhin für Dich vor.
Corona Updates vom 11. Juni 2021
Die Grenzen Kanadas bleiben für ausländische Reisende bis Anfang Juli geschlossen
Hoffnung auf Öffnungsstrategie im Juli steigt / Gespräch Biden - Trudeau auf dem G-7-Gipfel in Cornwall
Wie die Zeitung Politico aktuell berichtet, bleibt die kanadische Grenze für ausländische, nicht-essentielle Reisende bis vorerst Anfang Juli geschlossen. Allerdings soll die Grenze in einer ersten Maßnahme für vollständig geimpfte Kanadier und ständige Einwohner, die aus dem Ausland zurückkehren, durchgängiger gemacht werden.
Hohe Beamte berichten, dass sowohl auf Kanadas Premier Justin Trudeau als auch auf US-Präsident Joe Biden der Druck steigt, die Beschränkungen für vollständig geimpfte Menschen zu lockern. Die Landesgrenze zwischen den USA und Kanada war im März 2020 geschlossen worden, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.
US-Außenminister Antony Blinken betonte bei einer Anhörung im Senatsausschuss, dass man in dieser Angelegenheit sehr engagiert und intensiv mit dem Nachbarn Kanada im Gespräch sei, er selbst mit seinem kanadischen Amtskollegen. Er verstehe, so Blinken, die Situation seiner Landsleute insbesondere in der Grenzregion zu Kanada.
Es wird im politischen Raum erwartet, dass Justin Trudeau und Joe Biden das Thema Grenzöffnung in einem persönlichen Treffen während des G-7-Gipfel in Carbis Bay an der Küste von Cornwall besprechen werden.
Wie seitens hoher Beamter in Ottawa berichtet wird, arbeitet man auf beiden Seiten intensiv an einer Roadmap zur Öffnungsstrategie der Grenze für Reisende aus beiden Ländern. Die Regelung der Grenzschließung seit März 2020 wurde bisher bilateral jeweils für einen Monat vereinbart und seither immer verlängert. Die letzte Vereinbarung läuft am 21. Juni 2021 aus.
Mitglieder der gesetzgeberischen Organe in der US-Regierung hatten zuletzt die Biden-Administration dazu gedrängt, die Beschränkungen zum Grenzübertritt einseitig aufzuheben, sollte mit der kanadischen Regierung zeitnah kein Abkommen zur Wiedereröffnung der Grenze nach dem 21. Juni unterzeichnet werden können.
Die Grenzschließung hat seit mehr als einem Jahr zu massiven wirtschaftlichen und sozialen Folgen beigetragen. So sind die Schäden für die Tourismusindustrie, aber auch für langzeit getrennte Angehörige beiderseits der Grenze enorm.
Kanada zieht laut Aussagen verschiedener mit der Angelegenheit betrauter Personen, die anonym bleiben wollen, in Betracht, ab dem 22. Juni Öffnungsschritte anzugehen, allerdings liegt diesen Entscheidungen nach wie vor die von Justin Trudeau ausgerufene 75-20-Regelung zugrunde. Diese besagt, dass die Einreise nach Kanada für ausländische Reisende wieder möglich sein soll, wenn 75 Prozent der kanadischen Bevölkerung mindestens einmal geimpft sind und 20 Prozent mit der zweiten Dosis vollständig geimpft sind.
Nach wie vor ist jedoch laut den Informanten noch völlig unklar, wann Kanada das 75-Prozent-Ziel erreichen wird. Allerdings betonte Chief Public Health Officer Theresa Tam vor kurzem, dass Kanada auf dem besten Weg sei, dieses Ziel in den ersten Juliwochen zu erreichen.
Ob das erreicht werden kann, ist derzeit jedoch fraglich, da nach einer Erhebung von “Our World Data” etwa 9.784 Prozent der kanadischen Bevölkerung vollständig geimpft. In den USA liegt diese Zahl bei 42,8 Prozent.
Kanadische Gesundheitspolitiker stellen die Gesundheit und körperliche Unversehrtheit der Bevölkerung über die Grenzöffnung und das Wiederanfahren des Tourismus. Allerdings betonen auch sie die guten Impfraten und die Tatsache, dass immer mehr Impfstoff im Land verteilt und verimpft werden kann.
Neben Kanadas Tourismusbehörde fordern auch immer mehr Bürgermeister grenznaher kanadischer Städte eine Öffnung des Landes für den Tourismus. So verwies Jim Diodati, Bürgermeister von Niagara Falls auf die jährlich 14 Millionen Touristen, die die Stadt an den weltberühmten Niagara Fällen besuchen.
“Ich kann es nicht erwarten, wieder eine geöffnete Grenze zu sehen”, so der Bürgermeister zu USA TODAY in einem Interview. Er verwies auf das vor der Tür stehende lange Wochenende zwischen dem 1. und 4. Juli, an dem sowohl der Nationalfeiertag Kanadas, der Canada Day als auch der Nationalfeiertag der USA am 4. Juli gefeiert wird.
“Wir haben im letzten Jahr einen großen Teil der Tourismussaison abschreiben müssen. Wir können es uns nicht leisten, diese verheerende Situation ein weiteres Jahr durchleben zu müssen”, so Bürgermeister Jim Diodati in seinem Statement.
Ganz Kanada, aber auch die USA und das restliche Ausland mit den Urlaubern, die gerne das Traumland Kanada wieder einmal besuchen möchten, erwarten nun die Entscheidungen zur Grenzöffnungsstrategie nach dem 21. Juni 2021. Hierbei soll auch die obligatorische Selbstisolation in einem zugelassenen Hotel für Geimpfte und Genesene wegfallen, weitere Informationen hierzu werden in Kürze erwartet.
Der aktuelle Stand in Kanada
In Kanada selbst stellt sich die Situation (Stand 10. Juni 2021) wie folgt dar: bisher wurden 35.503.953 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 1.398.274 Menschen davon positiv. Derzeit sind 19.253 am Virus erkrankt, 1.353.148 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 25.873 Menschen. Die Zahlen zeigen damit weiterhin für Kanada einen Rückgang bei den Erkrankungen an, dies allerdings von Provinz zu Provinz unterschiedlich.
Stand 10. Juni 2021 wurden in Kanada mehr als 27.729.564 Dosen der zugelassenen Impfstoffe gegen COVID-19 verabreicht. Insgesamt wurden 30.658.724 Dosen des COVID-19-Impfstoffs (einschließlich Moderna, Pfizer-BioNTech und AstraZeneca) zur Verabreichung an die Provinzen geliefert. Bis zum heutigen Tag wurden 90.4% der an die Provinzen gelieferten Dosen verabreicht.
Bis heute haben mehr als 24.010.935 Kanadier mindestens eine Dosis eines zugelassenen COVID-19-Impfstoffs erhalten. 3.718.629 (9.784%) Kanadier sind vollständig gegen COVID-19 geimpft, da sie beide erforderlichen Dosen erhalten haben.
Corona Updates vom 20. Mai 2021
Kanadisch-US-amerikanische Grenze bleibt wohl weiterhin geschlossen
Wenige Tage vor auslaufen der aktuellen Regelung wird die kanadische Regierung wohl in Kürze eine Verlängerung der Restriktionen im Grenzverkehr zwischen Kanada und den USA verkünden. Wie aus sicherer Quelle zu erfahren war, wird die Grenze für den nicht lebensnotwendigen Grenzverkehr bis einschließlich 21. Juni 2021 geschlossen bleiben.
Damit wird die seit 21. März 2020 geltende Schließung und damit einhergehenden massiven Beschränkungen um einen weiteren Monat verlängert. Ausgenommen sind der Handels- und Wirtschaftsverkehr sowie die Einreise sogenannter “systemrelevanter” Mitarbeiter des Gesundheitswesens wie Krankenschwestern, die auf beiden Seiten der Grenze leben und arbeiten.
Premierminister Justin Trudeau betonte bei einem Gespräch, dass für die Aufhebung der sozialen Beschränkungen die Impfrate steigen und die Infektionsraten sinken müssen. “Wir sehnen und alle danach, zur Normalität zurückzukehren, aber dies kann nur erfolgen, wenn wir in Kanada die Pandemie unter Kontrolle haben und mehr als 75 Prozent der Menschen geimpft sind.”
Aktuell sind in Kanada 46,05 Prozent der kanadischen Bevölkerung mit der ersten Dosis geimpft, jedoch haben bisher nur 3,77 Prozent die zweite Dosis erhalten. In den USA wurden 47,19 Prozent der Bevölkerung mit einer ersten Dosis geimpft, 37,03 Prozent haben beide Impfungen erhalten.
Insbesondere die Provinzregierung von Ontario hat sich in jüngster Zeit massiv dafür eingesetzt, dass die Bundesregierung die Beschränkungen an der Landesgrenze zwischen Kanada und den USA zu verschärfen, da sich in der Provinz die Zahl der Corona Erkrankungen massiv erhöht.
Der aktuelle Stand in Kanada
In Kanada selbst stellt sich die Situation (Stand 19. Mai 2021) wie folgt dar: bisher wurden 33.754.111 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 1.342.388 Menschen davon positiv. Derzeit sind 61.608 am Virus erkrankt, 1.255.714 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 25.066 Menschen. Die Zahlen zeigen damit weiterhin für Kanada einen Rückgang bei den Erkrankungen an, dies allerdings von Provinz zu Provinz unterschiedlich.
Stand 19. Mai 2021 wurden in Kanada mehr als 19.444.593 Dosen der zugelassenen Impfstoffe gegen COVID-19 verabreicht. Insgesamt wurden 22.177.544 Dosen des COVID-19-Impfstoffs (einschließlich Moderna, Pfizer-BioNTech und AstraZeneca) zur Verabreichung an die Provinzen geliefert. Bis zum heutigen Tag wurden 87.7 % der an die Provinzen gelieferten Dosen verabreicht.
Bis heute haben mehr als 17.958.575 Kanadier mindestens eine Dosis eines zugelassenen COVID-19-Impfstoffs erhalten. 1.486.018 Kanadier sind vollständig gegen COVID-19 geimpft, da sie beide erforderlichen Dosen erhalten haben.
Corona Updates vom 13. Mai 2021
COVID-19: Ontario erwägt Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen und Quarantänemaßnahmen
Der Ausnahmezustand wurde in Ontario bereits bis zum 2. Juni verlängert, ein Datum für eine mögliche Verlängerung der “stay-at-home-Order” wurde jedoch noch nicht bestätigt.
Die Ontario Medical Association (OMA) hatte schon vor einigen Tagen erklärt, dass Ontario noch nicht für Öffnungsmaßnahmen bereit sei und die bis dahin auf 20. Mai befristeten Maßnahmen verlängert werden müssen.
Es ist derzeit davon auszugehen, dass die nun bis 2. Juni 2021 verlängerten Maßnahmen weiter verlängert werden, ein genaues Datum wurde bisher nicht benannt.
Derzeit leidet die Provinz Ontario weiter an einer hohen Zahl täglicher Neuerkrankungen und eine hohe Anzahl an Menschen, die in Kliniken stationär und auch Intensiv betreut werden müssen.
Die OMA plädiert jedoch auch dafür Restriktionen im Bereich sportlicher Betätigungen im Freien zu lockern, damit es den Einwohnern der Provinz ermöglicht wird, ihre geistige und körperliche Gesundheit zu erhalten bzw. zu verbessern.
Ziel soll es sein, die Provinz dann zu öffnen, wenn möglichst viele Menschen geimpft sind und die Anzahl der Neuerkrankungen in hohem Maße zurückgehen.
Corona Updates vom 23. April 2021 - Update 21:00 Uhr
Yukon hebt die Selbstisolierung für vollständig geimpfte Personen auf
Premierminister Sandy Silver kündigt Änderung der Bestimmungen ab 25. Mai an
Ab 25. Mai hebt die Regierung des Yukon Territorium die zwingend erforderliche 14-tägige Selbstisolierung bei Einreise in das Territorium für vollständig geimpfte Personen auf. Die gab Premierminister Sandy Silver heute morgen (Yukon Zeit) bekannt.
Voraussetzung für den Wegfall der Selbstisolation ist, dass die Person, die einreist, den Impfstatus mit einem offiziellen Dokument nachweisen kann. Dies sei vor allen Dingen für Yukoner eine tolle Nachricht, die nun endlich ihre Familienmitglieder ohne Restriktionen besuchen können.
Personen, die den vollständigen Impfstatus nicht nachweisen können, müssen sich weiterhin in eine 14-tägige Selbstisolation begeben.
Sandy Silver betonte in der heutigen Pressekonferenz auch, dass Bars und Restaurants ab dem 25. Mai wieder mit voller Kapazität für die Bewirtung in Innenräumen öffnen dürfen.
Ungeachtet der Öffnungsschritte raten die Verantwortlichen des Yukon Territoriums alle Einwohner weiterhin davon ab, nicht notwendige Reisen ausserhalb des Yukon anzutreten.
Bis Dienstag hatten 25.998 Yukoner - etwa 74 Prozent der berechtigten Erwachsenen - ihre erste Dosis des Moderna-Impfstoffs erhalten, während 22.657 - etwa 65 Prozent der berechtigten Erwachsenen - beide Dosen erhalten hatten.
Update 20:15 Uhr
Health Canada: Kinder ab 12 Jahren dürfen jetzt den Impfstoff von Pfizer erhalten
Health Canada hat heute die Verabreichung von BioNTech-Pfizer Impfstoff an Kinder im Alter von 12 bis 15 Jahren genehmigt. Bisher waren die Impfstoffe bei Jugendlichen ab 16 Jahren zugelassen.
Damit ist Kanada das erste Land weltweit, das die Verimpfung des Covid-19 Impfstoffes an diese junge Altersgruppe überhaupt genehmigt hat.
“Nach Abschluss einer gründlichen und unabhängigen wissenschaftlichen Überprüfung wurde festgestellt, dass der BioNTech-Pfizer Impfstoff für diese junge Altersgruppe sicher und wirksam ist und angewendet werden kann”, so Dr. Supriya Sharma, die leitende medizinische Beraterin von Health Canada.
Laut Health Canada werden Personen ab 12 Jahren mit dem gleichen Dosierungsschema geimpft wie Erwachsene. Die Genehmigung von Health Canada basiert auf einer klinischen Phase-3-Studie von Pfizer-BioNTech mit 2.260 Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren.
Die in den USA durchgeführte Studie ergab eine 100-prozentige Wirksamkeit des Impfstoffs bei Kindern im Alter von 12 bis 15 Jahren, während in den Studien mit älteren Altersgruppen eine 95-prozentige Wirksamkeit nach der zweiten Impfung festgestellt wurde.
Kanada will seine Kinder vor der Einschulung schützen, so dass eine Erweiterung der Altersgruppe von sechs Monaten bis 11 Jahre geplant ist. Wie Ozlem Tureci, Chief Medical Officer von BioNTech, sagte, wird die Forschung über die Verwendung des Impfstoffs in pädiatrischen Populationen fortgesetzt, wobei eine Studie über die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern im Alter von sechs Monaten bis 11 Jahren im Moment läuft.
Die Verimpfung des Wirkstoffes an die Altersgruppe von 12 bis 15 Jahren soll nun schnellstmöglich anlaufen.
Kanadareisen mit Impfnachweis bald wieder möglich?
Die kanadische Regierung deutet eine Öffnungsstrategie für das Land an
Kanada prüft mit seinen internationalen Verbündeten, ob es einen internationalen Impfnachweis geben wird, mit dem Reisende, die zum Beispiel nach Kanada einreisen wollen, ihren kompletten Impfschutz nachweisen können.
Dies sagte Kanadas Premier Justin Trudeau am gestrigen Dienstag bei einer Pressekonferenz. Trudeau betonte, dass seine Regierung ausloten will, inwieweit sich andere Länder anschließen, auf EU-Ebene soll im Juni ein digitaler Impfnachweis eingeführt werden, als Ergänzung zum gelben Internationalen Impfausweis.
Trudeau betonte auch, dass man mit den europäischen Freunden über eine einheitliche Lösung rede, “aber letztendlich ist es Sache eines jeden Landes, welche Anforderungen es von ankommenden Reisenden aus dem Ausland erwarte. Man wolle sich den Verbündeten anschließen, aber auch eigene Wege gehen, um die kanadische Bevölkerung zu schützen.
Mehrheit der Kanadier befürworten einen Impfnachweis für Einreisende aus dem Ausland
Damit spielte der Premier auf die USA an, die vermutlich von internationalen Reisenden, die in das Land einreisen, keinen Impfnachweis verlangen werden. Trudeau verwies aber auch darauf, dass sich dies ändern könne, wenn viele andere Länder diese Vorgehensweise umsetzen.
Auch werde Kanada genau überprüfen, ob sie von US-amerikanischen Reisenden einen Impfnachweis verlangen werden, auch wenn dies die USA von Kanadiern bei deren Einreise nicht verlangen. Auch hier, so der Politiker, gehe der Schutz der Kanadier vor.
Der Vorsitzende des Blocks Québécois, Yves-François Blanchet, sagte, er unterstütze die Idee eines Impfpasses für internationale Reisen, ebenso eine vorsichtige Öffnung des Landes für Reisende.
Sowohl International als auch in der kanadischen Bevölkerung wird der Ruf nach Impfnachweisen für Reisen, die Teilnahme an Veranstaltungen oder das Fliegen mit großer Mehrheit unterstützt. 61 Prozent befürworten diese Maßnahme im Inland. 78 Prozent der Kanadier befürworten, das Urlauber aus dem Ausland einen Impfnachweis für Covid-19-Impfungen bei der Einreise vorlegen müssen.

Steht eine Öffnungsstrategie bevor?
Gut informierte Kreise berichte aus Gesprächen innerhalb der Regierung, dass Kanada eine Öffnungsstrategie für Urlauber aus dem Ausland angehen will, wenn 70 Prozent der Kanadier die erste Impfung und mindestens 20 Prozent die zweite Impfung erhalten haben. Wir werden weiter aktuell berichten.
Der aktuelle Stand in Kanada
In Kanada selbst stellt sich die Situation (Stand 4. Mai 2021) wie folgt dar: bisher wurden 32.009.489 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 1.249.950 Menschen davon positiv. Derzeit sind 82.700 am Virus erkrankt, 1.142.854 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 24.396 Menschen. Die Zahlen zeigen damit wieder einen Rückgang bei den Erkrankungen.
Stand 13. April 2021 wurden in Kanada mehr als 14.284.234 Dosen der zugelassenen Impfstoffe gegen COVID-19 verabreicht. Insgesamt wurden 16.721.432 Dosen des COVID-19-Impfstoffs (einschließlich Moderna, Pfizer-BioNTech und AstraZeneca) zur Verabreichung an die Provinzen geliefert. Bis zum heutigen Tag wurden 85,4% der an die Provinzen gelieferten Dosen verabreicht.
Bis heute haben mehr als 13.128.615 Kanadier mindestens eine Dosis eines zugelassenen COVID-19-Impfstoffs erhalten. 1.155.619 Kanadier sind vollständig gegen COVID-19 geimpft, da sie beide erforderlichen Dosen erhalten haben.
Corona Updates vom 23. April 2021
Kanada hält seine Grenzen für Touristen bis 21. Mai 2021 geschlossen
Die kanadische Regierung hat aufgrund der derzeitigen Situation in der Corona-Pandemie beschlossen, seine Grenzen für den touristischen und nicht notwendigen Reiseverkehr weiterhin bis einschließlich 21. Mai 2021 geschlossen zu halten.
Die Situation in den Provinzen und Territorien ist nach wie vor sehr angespannt. So mussten zum Beispiel Vereinbarungen, sogenannte Bubbles, für Reise innerhalb und zwischen Provinzen und Territorien auf Eis gelegt werden, weil es die Inzidenzen und Fallzahlen nicht mehr zuließen.
Wie aus Regierungskreisen verlautete, wird nun wie in anderen Ländern auch auf das möglichst lückenlose Testen und das schnelle Durchimpfen der Bevölkerung gesetzt. Aktuelle Zahlen findest Du weiter unten in diesem Update.
Absage der Eishockey Frauen-Weltmeisterschaft trifft Gastgeber Kanada und die teilnehmenden Nationalmannschaften hart
Wie der deutschen Frauen Eishockey-Nationalmannschaft ging es dieser Tage allen beteiligten Mannschaften. Die Koffer waren gepackt, der Flieger und das Hotel gebucht. Bald schon sollte es in die Atlantik-Provinz Nova Scotia gehen, wo in den Städten Halifax und Truro die Ausrichtung der WM2021 vom 6. bis 16. Mai über die Bühne gehen sollte.
Aber aufgrund der sich verschärfenden Situation musste nun die Weltmeisterschaft kurzfristig abgesagt werden. Ein Schock für die Sportlerinnen, die sich so auf das Turnier und die Reise gefreut haben. “Es ist eine Katastrophe”, wird Franz Reindl, der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes zitiert.
Der Weltverband sucht nun mit dem Gastgeberland Kanada und dessen Eishockey-Verband nach einem Ersatztermin, am besten im Sommer. Ob dieses Vorhaben angesichts der nationalen Terminkalender umgesetzt werden kann, wird sich zeigen.
Der aktuelle Stand in Kanada
In Kanada selbst stellt sich die Situation (Stand 22. April 2021) wie folgt dar: bisher wurden 30.411.387 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 1.155.834 Menschen davon positiv. Derzeit sind 86.768 am Virus erkrankt, 1.045.244 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 23.822 Menschen. Die Zahlen zeigen entgegen dem Trend der vergangenen Wochen wieder einen Anstieg bei den Erkrankungen.
Stand 22. April 2021 wurden in Kanada mehr als 11.158.636 Dosen der zugelassenen Impfstoffe gegen COVID-19 verabreicht. Insgesamt wurden 13.700.694 Dosen des COVID-19-Impfstoffs (einschließlich Moderna, Pfizer-BioNTech und AstraZeneca) zur Verabreichung an die Provinzen geliefert. Bis zum heutigen Tag wurden 81,4 % der an die Provinzen gelieferten Dosen verabreicht.
Bis heute haben mehr als 10.184.121 Kanadier mindestens eine Dosis eines zugelassenen COVID-19-Impfstoffs erhalten. 974.515 Kanadier sind vollständig gegen COVID-19 geimpft, da sie beide erforderlichen Dosen erhalten haben.
Corona Updates vom 14. April 2021
Whistler Blackcomb wird zum kanadischen Ischgl
Vor einem Jahr war der österreichische Skiort Ischgl als Superspreader für das Coronavirus in aller Munde und ging tagelang durch die Medien. Damals hörte man aus vielen Ecken dieser Welt, dass sich dieses Ereignis in der Art nicht mehr wiederholen sollte.
Aber genau dies ist nun in Kanada eingetreten. Mit Whistler Blackcomb hat die Provinz British Columbia nun sein eigenes Ischgl, denn von dort aus hat sich in rasender Geschwindigkeit die brasilianische Virusmutante P.1 ausgebreitet. Mit bisher 877 bestätigten P.1-Fällen ist die Region rund um Whistler zum weltweit größten Zentrum der Ausbreitung dieser Virusmutante außerhalb Brasiliens geworden.
Bereits Ende März haben die Behörden deshalb das Skiressort geschlossen, nachdem es sich zum Superspreader entwickelt hatte. Fast ein Viertel der in der Region verbreiteten Infektionen mit P.1 können mit Whistler in Verbindung gebracht werden.
Rätsel über die Virusherkunft und einhergehendes Behördenversagen
Die brasilianische Virusmutante des Coronavirus, kurz P.1, gilt als gefährliche Variante, da sie hochinfektiöse ist, bei jungen Menschen tödlicher verläuft und auch Genesene erneut infizieren kann. Was auch darauf schließen lässt, dass das Virus unter Umständen die Schutzwirkung heute auf dem Markt befindlicher Impfstoffe zu umgehen.
Wie die Virusmutante nach Kanada gekommen ist, das stellt die Experten im Land vor ein Rätsel. Denn keine der 84 Personen, die beim Ausbruch der P.1-Infektionen sofort identifiziert wurden, hat vor Erkrankung eine Reise außerhalb Kanadas unternommen.
Allerdings kritisiert in diesem Zusammenhang der Epidemiologe Jean-Paul Soucy von der Covid-19 Canada Open Data Working Group die Behörden und wirft ihnen vor, zum einen die Grenzen des Landes zu spät geschlossen zu haben und zum anderen die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht stringent durchgeführt zu haben. Die Provinz British Columbia blieb in diesen Punkten weit hinter den anderen Provinzen zurück.
Die berühmt-berüchtigte Wohnungsknappheit in Whistler dürfte das Superspreading unterstützt haben
Ebenfalls eine “positive” Auswirkung auf das Infektionsgeschehen in Whistler Blackcomb dürfte die dortige, berühmt-berüchtigte Wohnungsknappheit gehabt haben. “Bei uns leben Kolleg:innen buchstäblich im Schrank, weil kein Bett mehr frei ist”, wird eine Resort-Mitarbeiterin zitiert. “Teilweise teilen sich bis zu acht Mitarbeiter:innen eine kleine Wohnung, wie soll man sich da isolieren, oder einen Schutzraum durch Abstand von den anderen erhalten?”
Diesen Zustand manifest die Tatsache, dass sich nach Informationen aus Whistler überwiegend junge Menschen mit P.1 angesteckt haben. Auch die Präsenzpflicht der Servicemitarbeiter:innen, die eben nicht im Homeoffice arbeiten können, hat die Ausbreitung der Virusmutante erleichtert.
Trotz der Situation, die in der Region derzeit vorherrscht, will die Gesundheitsbehörde der Provinz British Columbia die Sequenzierung der Virusmutante P.1 nicht erhöhen. Sie will davon ausgehen, dass es sich bei Positivtests um die gefährlichere brasilianische Variante handelt. Stärker überwacht und durchgesetzt werden soll die Nachverfolgung der Infektionsketten und der Fälle, bei denen der schon vorhandene Impfschutz offensichtlich versagt hat.
Der aktuelle Stand in Kanada
In Kanada selbst stellt sich die Situation (Stand 13. April 2021) wie folgt dar: bisher wurden 29.251.338 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 1.078.562 Menschen davon positiv. Derzeit sind 78.293 am Virus erkrankt, 976.877 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 23.392 Menschen. Die Zahlen der letzten Wochen zeigen eine weiter rückläufige Tendenz.
Bis heute haben mehr als 7.772.264 Kanadier mindestens eine Dosis eines zugelassenen COVID-19-Impfstoffs erhalten. 829.067 Kanadier sind vollständig gegen COVID-19 geimpft, da sie beide erforderlichen Dosen erhalten haben.
Corona Updates 1. April 2021
Corona in Ontario außer Kontrolle - Provinz verhängt aufgrund der 3. Welle einen kompletten Lockdown
Nach zwei Tagen der Überprüfung der täglichen Coronazahlen hat heute die Regierung der Provinz Ontario beschlossen, einen provinzweiten Lockdown umzusetzen. Allerdings hat Premier Doug Ford auf die Verkündung einer Ausgangssperre verzichtet, obwohl Experten zu diesem Schritt geraten hatten.
Der Lockdown tritt am Samstag, 3. April 2021 um 12:01 Uhr Ortszeit in Kraft und wird mindestens für vier Wochen in Kraft bleiben.
Premier Ford betonte, dass die Provinz vor einer sehr ernsten Situation steht und drastische Maßnahmen erforderlich sind, um die schnelle und starke Verbreitung des Virus, insbesondere seiner Mutanten zu verhindern.
Ford verwies auch darauf, dass die Impfkampagne Fahrt aufnehme und er ermuntere die Bevölkerung Ontarios, das Impfangebot anzunehmen und sich impfen zu lassen. “Das Impfen ist der beste Schutz vor dem tödlichen Virus.”
Verboten sind unter anderem:
- Organisierte öffentliche Veranstaltungen und soziale Zusammenkünfte in Innenräumen
- Betreiben von Innen- und Außengastronomie
- Keine persönlichen Körperpflegedienste wie Friseur
Erlaubt sind wie bisher unter anderem:
- Zusammentreffen von maximal fünf Personen im Außenbereich
- Einkaufen in Lebensmittel- und Supermärkten mit einer 50-prozentigen Nutzung des Ladenlokales (ausreichend Quadratmeter Ladenfläche pro Kunde)
- Abhol- und Lieferservice für Speisen
- Drive-Inn Service
Auf Ausgangssperren wird im Gegensatz zum letzten Lockdown verzichtet, da laut Gesundheitsministerin Christine Elliott die Auswirkungen auf die Psyche von Kindern, aber auch Erwachsenen enorm gewesen seien. Auch hätten viele Ontarier sich nicht an die Anweisungen gehalten und insbesondere bei schönem Wetter nach draußen gegangen.
Doug Ford bat die Einwohner Ontarios, über die Osterfeiertage nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Dies auch deshalb, weil die Gefährlichkeit der Virusmutanten in der Provinz deutlich vor Augen geführt worden ist, als bei einem Ausbruch in einem Langzeitpflegeheim 70 Bewohner:innen verstorben sind.
“Selbst wenn wir unbegrenzte Kapazitäten auf der Intensivstation hätten, ist es unethisch zuzulassen, dass sich diese exponentiell verbreiten”, heißt es in dem Brief.
Auch Städte und Regionen in Québec machten dicht
In Québec wird über drei Städte, Québec City, Lévis und Gatineau, ein stringenter Lockdown verhängt. In den vier Regionen Outaouais, Quebec City, Chaudière-Appalaches und Bas-St-Laurent wird die Corona-Ampel auf Rot gesetzt.
Nachdem vor kurzem noch die COVID-19-Beschränkungen gelockert wurden, muss dieser Schritt wieder rückgängig gemacht werden. Für die drei Städte werden Ausgangssperren vorbereitet. Die Ausgangsbeschränkungen werden für zehn Tage gelten.
Dabei werden alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte sowie die Schulen geschlossen, die Schüler:innen erhalten digitalen Fernunterricht.
Der Premierminister von Québec, François Legault sagte, es fühlt sich an, als wenn man die gesamte Bevölkerung auf die Intensivstation bringen muss, um sie nicht zu verlieren.
Der Lockdown und die Schaltung der Ampel von Orange auf Rot gilt ab dem heutigen Donnerstag 20 Uhr Ortszeit bis einschließlich 12. April.
In den drei Städten müssen die Menschen, außer wenn sie unbedingt zur Arbeit gehen müssen, zu Hause bleiben. Die Ausgangssperre gilt ab 20 Uhr.
Theater, Fitnessstudios und viele andere Geschäfte müssen geschlossen bleiben, der Verkauf von nicht lebensnotwendigen Produkten wird verboten. Restaurants dürfen nur für einen Liefer- und Abholservice öffnen.
Bei allen Erledigungen muss eine Maske getragen werden.
Der Direktor des Gesundheitsamtes von Québec, Dr. Horacio Arruda, warnte auch die Einwohner von Ottawa davor, über den St.Lorenz Strom hinweg in die Schwesterstadt Gatineau zu kommen. Aufgrund der Corona-Lage sei dies gefährlich und nur aus dringenden Gründen angezeigt.
Für Montreal wurden bisher keine Verfügungen ausgesprochen, was sich allerdings schnell ändern kann. Wie Dr. Arruda mitteilte, wird die Situation in der Großstadt insbesondere über die Osterfeiertage genau beobachtet, um umgehend handeln zu können.
Corona Updates 31. März 2021
Corona außer Kontrolle: Ontario soll und Britisch Columbia geht in den Voll-Lockdown
Kanada kämpft gegen die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Insbesondere in den Provinzen Ontario und British Columbia droht die Lage völlig außer Kontrolle zu geraten, wie Bericht von dort zeigen. Folgende Lagebilder zeigen sich in den Provinzen:
Ontario
Neueste Daten zeigen, dass die Covid-19 Pandemie in Ontario “völlig außer Kontrolle” ist, wie ein wichtiger wissenschaftlicher Berater zitiert wird, der darauf verweist, dass die Krankenhauseinweisungen derzeit um 20 Prozent höher sind als zu Beginn des letzten provinzweiten Lockdown.
Ein neuer Bericht eines wissenschaftlichen Expertengremiums, das die Regierung von Ontario zu Covid-19 berät, zeigt, dass sich die Provinz an einem Wendepunkt befindet. Insbesondere die neuen Varianten des Virus, die ansteckender und tödlicher sind als das Ursprungsvirus, zirkulieren stark durch die Provinz und lassen die Zahl der Neuinfektionen und Erkrankungen stark in die Höhe schnellen.
Pandemielage in Ontario außer Kontrolle
“Im Moment ist die Pandemie in Ontario völlig außer Kontrolle”, sagte Dr. Peter Juni, wissenschaftlicher Leiter des Tisches und Professor für Medizin und Epidemiologie an der Universität von Toronto, in einem Interview.
Diese deutliche Einschätzung folgt auf wochenlange Warnungen von Medizinern in Ontario über steigende Fallzahlen und sich schnell ausbreitende Varianten. Sie kommt am selben Tag, an dem die Provinz British Columbia ankündigt, eine dreiwöchige, einem Wellenbrecher ähnlichen Lockdown zu starten, mit weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens.
Dr. Juni betonte, dass es auch in Ontario keine Alternative zu einem vollen Lockdown über eine länge Zeit gibt. “Es gibt keine Möglichkeit, dieses Rennen nur mit Impfungen zu gewinnen”, betonte Juni. “Das ist unmöglich.”
Das Gremium verweist in seinem Statement auch darauf, dass Ontario in der Vergangenheit immer und immer wieder die gleichen Fehler einer zu frühen Öffnung gemacht habe. Auch wurde darauf verwiesen, dass sich aufgrund der Impfung älterer Personen in Heimeinrichtungen die Erkrankungen nun auf jüngere bis jüngste Personenkreise aufweite, die Anzahl der Intensivpatienten unter 60 Jahren habe massiv zugenommen.
Noch kein voller Lockdown beschlossen
Während die Regierung bei der Umsetzung von Maßnahmen noch zögert, fordern die Mediziner und Wissenschaftler in Ontario die Impfungen unterstützende Maßnahmen bis zu einem vollständigen Lockdown. “Es ist wichtig, dass jetzt jeder einfach aufwacht und aus der Verleugnung der Tatsachen herauskommt”, so Dr. Peter Juni abschließend.
Wir beobachten das Geschehen in Ontario weiter.
British Columbia

Die Provinz British Columbia hat vom 29. März ab 23:59 Uhr bis einschließlich 19. April um 23:59 Uhr verschärfte Beschränkungen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie verhängt.
Die Einhaltungen der Beschränkungen wird überwiegend von Polizei und Ordnungsbehörden überwacht. Die neuen, strikten Beschränkungen betreffen alle Bereiche des öffentliche Lebens. So wurde die Erlaubnis, religiöse Versammlungen und Gottesdienste in Innenräumen abzuhalten, für diese Zeit aufgehoben.
Weitere Verbote bzw. Einschränkungen innerhalb der Lockdown-Zeit sind:
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Das Essen in Innenräumen von Restaurants, Kneipen und Bars ist verboten, die Innenräume sind geschlossen. Erlaubt ist eine Bestuhlung im Außenbereich. Die Zubereitung von Essen zum Mitnehmen oder Ausliefern ist ebenfalls erlaubt.
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Indoor-Gruppentraining, auch mit geringer Intensität ist untersagt.
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Das Skigebiet Whistler-Blackcom ist geschlossen.
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Sportliche Aktivitäten in Innenräumen mit hoher Intensität sind grundsätzlich verboten.
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Bei erlaubten Sportveranstaltungen sind Zuschauer verboten.
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Gesellige Zusammenkünfte in Wohnungen sind untersagt. Lediglich im Freien und am Strand dürfen sich bis zu 10 Personen treffen, nicht jedoch in einer Bar, Kneipe oder Restaurant auf deren Terrasse.
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Kulturelle Veranstaltungen und Versammlungen wie Musik- und Theateraufführungen, Galas, Filmvorführungen etc. sind verboten. Lediglich Drive-In Verantstaltungen mit bis zu 50 Autos sind erlaubt, z.B. Autokino, Gottesdienste etc., jedoch nur mit Covid-19 Hygieneplan.
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Weitere Einschränkungen betreffen die Durchführung von Beerdigungen, Taufen und Hochzeiten, an diesen Veranstaltungen dürfen maximal 10 Personen teilnehmen, Organisator und Mitarbeiter exklusive.
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Ebenso dürfen bei der Ausgabe von Mahlzeiten für Menschen in Not und in Suppenküchen nicht mehr als 50 Personen anwesend sein. Es wird empfohlen, abgepacktes Essen im Außenbereich zu verteilen.
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Bei Haus- und Wohnungsbesichtigungen dürfen nur maximal sechs Personen anwesend sein, wenn ein 2-Meter-Abstand zwischen den Personen gewährleistet ist.
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In Lebensmittelläden muss gewährleistet sein, dass pro Person fünf Quadratmeter Fläche zur Verfügung steht, die Menschenströme sollen in eine Richtung gehen, es sollen Wegweiser durch den Laden aufgestellt werden.
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Bei Arbeitsstätten soll das Home-Office Priorität haben, soweit möglich.
Reisehinweise für British Columbia
Reisen innerhalb der Provinz und ihrer Regionen sollen vermieden werden. Keine Urlaubsreisen antreten.
Reisen bzw. Pendeln nur zu Arbeitszwecken.
Einreisen aus anderen Provinzen und Territorien nur bei lebenswichtigen Notwendigkeiten.
Wie es nach dem 19. April weitergeht und welche Restriktionen verlängert oder ggf. verschärft werden, darüber werden wir berichten.
Die aktuelle Situation in Kanada - Corona Verläufe und Impfungen

In Kanada selbst stellt sich die Situation (Stand 30. März 2021) wie folgt dar: bisher wurden 27.550.308 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 976.598 Menschen davon positiv. Derzeit sind 46.395 am Virus erkrankt, 907.277 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 22.926 Menschen. Die Zahlen der letzten Wochen zeigen eine weiter rückläufige Tendenz.
Stand 30. März 2021 wurden in Kanada mehr als 5.470.884 Dosen der zugelassenen Impfstoffe gegen COVID-19 verabreicht. Insgesamt wurden 6.972.249 Dosen des COVID-19-Impfstoffs (einschließlich Moderna, Pfizer-BioNTech und AstraZeneca) zur Verabreichung an die Provinzen geliefert. Bis zum heutigen Tag wurden 78,5 % der an die Provinzen gelieferten Dosen verabreicht.
Bis heute haben mehr als 4.791.415 Kanadier mindestens eine Dosis eines zugelassenen COVID-19-Impfstoffs erhalten. 679.469 Kanadier sind vollständig gegen COVID-19 geimpft, da sie beide erforderlichen Dosen erhalten haben.
Corona Updates 21. März 2021
Der Atlantic Bubble 2.0 soll laut den Premierminister der maritimen Provinzen ab dem 19. April beginnen
Wie CBC meldete, löste diese Nachricht ein fröhliches Twitter-Gezwitscher zwischen den Regierungs-Twitter-Seiten aus.
Wie der Rat der Premierminister der Atlantikprovinzen mitteilte, sind sowohl die Inzidenzzahlen als auch die Zahl der geimpften Personen in den Provinzen so, dass man ein Öffnen innerhalb der maritimen Provinzen ab dem 19. April in Angriff nehmen will.
Die Öffnung betrifft allerdings nur Einwohner der Provinzen, die es ihnen dann erlaubt, innerhalb der vier atlantischen Provinzen zu reisen, ohne sich bei Übertritt in eine andere Provinz wie seither üblich in Selbstisolierung begeben zu müssen.
Es sei ein Verdienst der Menschen in den Provinzen, die sich mit großer Disziplin an die Regeln und Einschränkungen gehalten haben, so dass der Bubble 2.0 aktiviert werden kann.
Allerdings, und das betonen alle vier Premierminister, die dauerhafte Öffnung steht unter dem Vorbehalt, dass die COVID-19-Fallzahlen weiterhin niedrig bleiben, die Impfraten konstant bzw. steigend und dass die atlantischen Chief Medical Officers of Health jeweils grünes Licht geben.
Beteiligung der Provinz Newfoundland & Labrador war zunächst in Frage gestellt
Aufgrund der Fallzahlen in Newfoundland & Labrador war zunächst geplant, diese Provinz von der “maritimen Bubble” auszuschließen, was aber vermieden werden konnte, da sich die Entwicklung auf das Niveau von New Brunswick anglich. Bedingung bleibt jedoch, dass es weitere Fortschritte in der Provinz gibt.
Wichtig an der atlantischen Bubble 2.0 ist den Premierministern, dass es wieder mehr Normalität, Handel und Öffnungen gibt und dass es den Menschen ermöglicht wird, Familienangehörige, aber auch Freunde zu besuchen. Auch die Geschäftswelt in den vier Provinzen nahm die Meldung mit großer Erleichterung auf.
Keine Neuigkeiten zur Öffnung der maritimen Provinzen für den Rest von Kanada
Mit Stand von Donnerstag dieser Woche gab es in Nova Scotia 17 aktive COVID-19 Fälle, in Newfoundland & Labrador 34, in New Brunswick 48 und auf Prince Edward Island vier aktive Fälle.
Es bleibt bei der Regelung, dass Personen, die nicht aus den vier maritimen Provinzen einreisen, sich weiterhin 14 Tage lange selbst isolieren müssen. Ian Rankin, Premierminister von Nova Scotia sagte, das man mit der Wiedereröffnung der atlantischen Provinzen für den Rest Kanadas noch abwarten müsse, bis noch mehr Menschen im ganzen Land geimpft sind. “Ich glaube nicht, dass wir schon so weit sind”, sagte er.

USA schicken Millionen AstraZeneca-Impfdosen nach Mexiko und Kanada
2,5 Millionen der Dosen des in den USA derzeit noch nicht zugelassenen AstraZeneca-Impfstoff gehen nach Mexiko, 1,5 Millionen nach Kanada. In beiden Ländern ist die Verwendung des Impfstoffes ohne Auflagen möglich.
US-Präsident Joe Biden betonte, dass es Sicherheit gegen das Corona Virus nur geben kann, wenn auch die Nachbarländer der USA durchgeimpft seien. Die an die beiden Länder übergebenen Impfdosen wurden in dem Statement als “Leihgaben” bezeichnet.
Corona Updates 15. März 2021
Kanada’s langer Weg aus der Corona-Pandemie-Krise
Die Auswirkungen der Corona-Krise hat die kanadische Tourismusindustrie massiv getroffen, massiver als die Auswirkungen von 9/11, dem Ausbruch von SARS und der globalen Finanzkrise ab 2008.
Wie eine aktuelle Studie zeigt, wird der Tourismus in Kanada einen weiten Weg gehen müssen, um zurück zu alter Stärke zu kommen. “Der Tourismus hat Auswirkungen auf viele andere Bereiche unserer Gesellschaft und die Lebensqualität als Kanadier”, sagt Marsha Walden, Präsidentin und Geschäftsführerin von Destination Canada, “denn der Tourismus ist eine der wenigen Industrien, vielleicht sogar die einzige, die in jeder Ecke des Landes zu finden ist.”
Speziell auf den Tourismus bezogen, ist die Zahl “aktiver” Unternehmen, diejenigen die in Betrieb sind und Mitarbeiter haben, um neun Prozent gesunken. Ungefähr 500.000 Menschen haben im Jahr 2020 in der Tourismusbranche ihren Job verloren.
Auch die Hotelbranche verzeichnet riesige Verluste in einer Summe von 2,3 Milliarden Dollar alleine in den Städten Montreal, Toronto und Vancouver, was einem Umsatzverlust von 79 Prozent entspricht.
Diese Zahlen sind auch der Grund, warum Destination Canada und andere Institutionen dazu aufrufen, dass Kanadier, sobald dies wieder möglich ist, ihren Urlaub im Inland verbringen und damit internationale Reisepläne verschieben. Ohne Inlandsreisetätigkeit der Kanadier wird es mindesten fünf Jahre dauern, bis die Tourismusbranche das Vor-Pandemie-Niveau wieder erreicht.
Würden nur zwei Drittel der Ausgaben der Kanadier für Auslandsreisen im Jahr 2019 in den Jahren 2021 und 2022 in Inlandsreisen investiert, würde dies einen Ausgleich des 2020 Defizits von 19,4 Milliarden Dollar und den Erhalt von 150.000 Arbeitsplätzen bedeuten.
Nach wie vor sind touristische Reisen aus dem Ausland nach Kanada nicht möglich, die internationale Grenze zu den USA bleibt nach wie vor bis mindestens 21. April 2021 geschlossen.
Spannend werden die Reaktionen der Bundesregierung und der Regierungen der Provinz British Columbia und des Yukon sein, nachdem der US-Bundesstaat Alaska angekündigt hat, bis zum Sommer 2021 durch zu impfen und den Bundesstaat für den Sommerurlaub zu öffnen.

Die aktuelle Situation in Kanada - Corona Verläufe und Impfungen
In Kanada selbst stellt sich die Situation (Stand 14. März 2021) wie folgt dar: bisher wurden 25.881.400 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 909.157 Menschen davon positiv. Derzeit sind 31.674 am Virus erkrankt, 855.020 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 22.463 Menschen. Die Zahlen der letzten Wochen zeigen eine weiter rückläufige Tendenz.
Stand vergangenen Sonntag wurden in Kanada mehr als 3.026.665 Dosen der zugelassenen Impfstoffe gegen COVID-19 verabreicht. Insgesamt wurden 3.982.220 Dosen des COVID-19-Impfstoffs (einschließlich Moderna, Pfizer-BioNTech und AstraZeneca) zur Verabreichung an die Provinzen geliefert. Bis zum vergangenen Sonntag wurden 76,0 % der an die Provinzen gelieferten Dosen verabreicht.

Die Impfstoffe von Pfizer-BioNTech, Moderna und AstraZeneca benötigen zwei Dosen im Abstand von einigen Wochen, um ihre volle Wirksamkeit zu entfalten. Daher berichten wir sowohl die Gesamtzahl der verabreichten Dosen als auch die Gesamtzahl der Kanadier, die vollständig geimpft wurden. Bis heute haben mehr als 2.431.332 Kanadier mindestens eine Dosis eines zugelassenen COVID-19-Impfstoffs erhalten. 595.333 Kanadier sind vollständig gegen COVID-19 geimpft, da sie beide erforderlichen Dosen erhalten haben.
Information und Graphik covid19tracker.ca (öffnet in neuem Tab)
Corona Updates 23. Februar 2021
Corona Virus - Kanada hält die Grenzen für den Internationalen Reiseverkehr bis 21. April geschlossen
Die kanadische Regierung hat die Anordnung der Schließung der Grenzen für den Internationalen Reiseverkehr bis einschließlich 21. April 2021 verlängert. Somit ist es weiterhin nicht möglich, zu touristischen Zwecken nach Kanada einzureisen.
Nach wie vor fordert die kanadische Regierung auch alle Kanadier auf, auf nicht notwendige Reisen ins Ausland oder innerhalb des Landes zu verzichten.
Aktuell müssen alle Reisende, die auf dem Luftweg nach Kanada kommen, zum Beispiel Geschäftsreisende, aber auch alle Kanadier, für drei Tage in ein von der Regierung authorisiertes Hotel in Quarantäne, um dort auf das Ergebnis des zweiten Corona Tests abzuwarten, der verpflichtend zu erfolgen hat.
Die von der Regierung zertifierten Hotels befinden sich in den Städten Calgary (Alberta), Vancouver (British Columbia), Toronto (Ontario) und Montreal (Québec).
Folgende Hotels sind derzeit (Stand 23. Februar 2021) als Quarantäne-Hotels zertifiert:
Alberta: Calgary International Airport (YYC)
- Acclaim Hotel
- Calgary Airport Marriott In-Terminal Hotel
British Columbia: Vancouver International Airport (YVR)
- Days Inn by Wyndham
- Fairmont Vancouver Airport
- Four Points by Sheraton Vancouver Airport Hotel
- Radisson Vancouver Airport
- Westin Wall Centre Vancouver Airport
Ontario: Toronto Pearson Airport (YYZ)
- Alt Hotel Pearson Airport
- Fairfield Inn and Suites Toronto Airport
- Four Points by Sheraton Toronto Airport
- Holiday Inn Toronto International Airport
- Sheraton Gateway Hotel in Toronto International Airport
- Sheraton Toronto Airport Hotel and Conference Centre
Quebec: Montréal-Pierre Elliott Trudeau International Airport (YUL)
- Aloft Montreal Airport
- Baymont by Wyndham Montreal Airport
- Crowne Plaza Montreal Airport
- Holiday Inn Express and Suites Montreal Airport
- Montreal Airport Marriott In-Terminal
Die kanadische Regierung weist in ihren Pressetexten zu den Einreisebestimmungen während der Corona-Pandemie auch nachdrücklich darauf hin, dass seit November 2020 alle Einreisenden verpflichtet sind, die ArriveCAN-App (öffnet in neuem Tab) herunterzuladen und vor, bei und nach der Einreise zu benutzen.
Die aktuelle Situation in Kanada
In Kanada selbst stellt sich die Situation (Stand 22. Februar 2021) wie folgt dar: bisher wurden 23.799.411 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 849.517 Menschen davon positiv. Derzeit sind 31.164 am Virus erkrankt, 796.630 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 21.723 Menschen. Die Zahlen der letzten Wochen zeigen eine weiter rückläufige Tendenz.
Corona Updates 5. Februar 2021
Corona Virus - Kanada verbannt weiterhin Kreuzfahrtschiffe und Schiffe mit mehr als 100 touristischen Passagieren aus seinen Gewässern
Mit Urlaub in Kanada im Jahr 2021 wird es nichts werden!
Angesichts der Entwicklung der Corona-Pandemie in Kanada hat die Regierung eine weitere Restriktion im touristischen Bereich bekannt gegeben. Wie Verkehrsminister Omar Alghabra am gestrigen Donnerstag mitteilte, dürfen Kreuzfahrt- und Touristenschiffe mit mehr als 100 Passagieren bis einschließlich 28. Februar 2022 nicht in kanadischen Gewässern operieren.
Die kanadische Regierung sieht in den Menschenmassen, die aus Kreuzfahrtschiffen auf das Festland gelangen ein Risiko für das kanadische Gesundheitssystem, weshalb das Anlege- und Operationsverbot in kanadischen Gewässern weiterhin gilt.
Das Verbot trifft die kanadische Kreuzfahrt-Branche insbesondere in New Brunswick und Nova Scotia, aber auch an der Westküste Kanadas hart. Das zweite Jahr in Folge wird touristische Zweig keinerlei Umsätze generieren. Dies kommt für die Branche zwar nicht ganz unerwartet, ist aber für die Unternehmen und deren Mitarbeiter:innen ein schwerer Schlag.
In einigen Häfen wurden mit Blick auf das mögliche Wiederanfahren der Kreuzfahrten viele kanadische Dollar investiert, Baumaßnahmen angeschoben. So werden im Hafen von Saint John 200 Millionen CAD (ca. 130.335.000 Euro) für bauliche Veränderungen ausgegeben. Trotz der Verlängerung des Operationsverbotes gibt man sich beim Port Saint John optimistisch.
Optimismus in schwieriger Lage zeigt auch der Hafen von Halifax. Auch hier steht man für ein sofortiges Anfahren der Kreuzfahrtunternehmungen bei einer Veränderung der Corona Situation parat.
Vom Betätigungsverbot sind auch Sport- und Angelboote, oder kleinere Schiffe betroffen, die mehr als 12 Personen transportieren und die in arktische Gewässer einfahren. Dies ist und bleibt ebenfalls weiterhin verboten. Ausnahmen gelten für die lokale Bevölkerung für die Eigenversorgung, die Jagd und die Ernte.
Verkehrsminister Omar Alghabra betonte in seiner Mitteilung, dass wenn es die Situation zulässt, zeitnah Änderungen bei den Anordnungen geprüft werden. Verstöße gegen die Anordnungen und Auflagen werden mit harten Geldstrafen geahndet.
Ein Verstoß gegen das Verbot für Sportboote in arktischen Küstengewässern zieht eine Geldstrafe von 5.000 $ pro Tag für Einzelpersonen und 25.000 $ pro Tag für Gruppen oder Unternehmen nach sich.
Ein Verstoß gegen das Verbot für Kreuzfahrtschiffe kann bei Verurteilung zu Geldstrafen von bis zu $1 Million oder zu einer Freiheitsstrafe von bis zu 18 Monaten führen.
Die aktuelle Situation in Kanada
In Kanada selbst stellt sich die Situation (Stand 4. Februar 2021) wie folgt dar: bisher wurden 21.920.909 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 793.734 Menschen davon positiv. Derzeit sind 47.714 (Stand 24.01.21 64.573) am Virus erkrankt, 725.507 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 20.513 Menschen. Die Zahl der aktuell erkrankten Menschen ist somit weiter zurückgegangen, die Gesamtlage scheint sich weiter zu entspannen.
Corona Updates 24. Januar 2021
Premier Justin Trudeau erwägt eine obligatorische Hotel-Quarantäne für zurückkehrende Reisende
Vor dem Hintergrund neu auftretender, noch gefährlicheren Coronavirus-Mutationen hat Premier Trudeau gewarnt, dass die Regierung die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise in Kanada weiter verschärfen könnte. Als Beispiel nannte er, dass sich Reisende auf eigene Kosten nach der Einreise nach Kanada in eine Hotel-Quarantäne begeben müssen.
Er warnte insbesondere seine Landsleute vor nicht notwendigen Reisen, insbesondere vor Urlaubsreisen im Ausland. “Niemand sollte im Moment einen Urlaub im Ausland machen. Wenn Sie einen Urlaub geplant haben, sagen Sie ihn ab. Und buchen Sie keine Reise für die Frühjahrsferien”, sagte Trudeau.
Bisher verlangt die Regierung von allen, die in das Land einreisen, eine Selbstisolation für einen Zeitraum von 14 Tagen und einen negativen COVID-19-Test, der innerhalb von drei Tagen nach der Einreise erfolgen muss. Nach den Worten des Premier würde zukünftig die Selbstisolation zu Hause nicht mehr ausreichen, sie müsste statt dessen in einem Hotel erfolgen.
Unterstützung für seinen restriktiven Kurs erhält Justin Trudeau von Dr. Andrew Morris, Professor für Infektionskrankheiten an der Universität von Toronto und medizinischer Leiter des Antimicrobial Stewardship Program am Sinai-University Health Network. Auch er befürwortet die Quarantäne in Hotels, die die Reisenden selbst bezahlen müssen.
“Es ist unangenehm für die Reisenden, aber wir befinden uns in einer Pandemie”, sagte Morris. “Wenn man die Grenzen schützen und so viel wie möglich tun will, um den Import weiterer problematischer Stämme zu vermeiden, und man will, dass die Fälle zurückgehen, dann muss man das tun.”
Morris betonte, dass die Maßnahmen vor Reisen ins Ausland abschrecken sollen. Dies vor dem Hintergrund des Auftretens neuer Corona-Virus Varianten, den Verzögerungen bei den Impfstoffen und den Herausforderungen beim Durchimpfen der Bevölkerung sowie der starken Belastung der Gesundheitssysteme im Land.
Die aktuelle Situation in Kanada
In Kanada selbst stellt sich die Situation (Stand 23. Januar 2021) wie folgt dar: bisher wurden 16.999.231 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 742.531 Menschen davon positiv. Derzeit sind 64.573 (Stand 13.01.21 80.793) am Virus erkrankt, 658.984 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 18.974 Menschen. Die Zahl der aktuell erkrankten Menschen ist somit etwas zurück gegangen.
Corona Updates 13. Januar 2021
Schließung der Landgrenze zwischen Kanada und den USA bis zum 21. Februar verlängert
Wie der kanadische Premierminister Justin Trudeau am gestrigen Dienstag bekannt gab, bleibt die Landesgrenze zwischen Kanada und den USA für einen weiteren Monat bis 21. Februar 2021 geschlossen.
Wie Trudeau betonte, solle diese “wichtige Entscheidung” Menschen auf beiden Seiten der Grenze zu schützen, da die Corona-Fälle sowohl in Kanada als auch in den USA weiter ansteigen.
Der kanadische Premierminister betonte weiter, dass neben der raschen Beschaffung von Impfstoffen und dem Impfen der Bevölkerung auch die strengen Reise- und Grenzschließungsmaßnahmen die Bevölkerung schützen soll.
Die Grenze zwischen den USA und Kanada wurde im März 2020 erstmalig geschlossen, so dass die längste Staatengrenze der Welt nun seit fast einem Jahr nur für äußerst begrenzte Ausnahmen wie dem Waren- und Lieferverkehr passiert werden kann.
Die aktuelle Situation in Kanada
In Kanada selbst stellt sich die Situation (Stand 12. Januar 2021) wie folgt dar: bisher wurden 14.714.036 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 674.473 Menschen davon positiv. Derzeit sind 80.793 am Virus erkrankt, 576.447 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 17.233 Menschen.
Corona Updates 31. Dezember 2020
Kanada hat mittlerweile zwei der zur Verfügung stehenden Impfstoffe (von Moderna und BioNTech-Pfizer) zugelassen.
Die kanadische Regierung informiert derzeit die gesamte Bevölkerung umfassend über die Forschung, die Herstellung und die Wirkungsweise der Impfstoffe. Die Provinzen und Territorien informieren die Bevölkerung über die jeweils auf ihr Territorium zugeschnittenen Maßnahmen.
Wir finden die öffentliche Information der Bevölkerung vorbildlich. Wie ist Dein Eindruck?
Kanada investiert in die Impfstoff-Forschung und Produktion

Die Herstellung eines Impfstoffs ist komplex und mit erheblichen Investitionen verbunden. Kanada hat erhebliche finanzielle Mittel bereitgestellt, um sicherzustellen, dass das Land einen schnellen Zugang zu sicheren und wirksamen Impfstoffen bekommt.
Bei der Forschung arbeiten private Pharmaindustrie wie Moderna, BioNTech und andere eng mit der öffentlichen Hand zusammen. Diese auch finanziell unterstützte Partnerschaft soll bahnbrechende und erschwingliche Gesundheitsprodukte wie Impfstoffe für jedermann ermöglichen.
Weitere Impfstoffe sollen zugelassen werden
Die kanadische Regierung und die nachgeordneten Behörden arbeiten mit Hochdruck und in enger Zusammenarbeit mit den Provinzen und Territorien daran, dass noch weitere, verfügbare Impfstoffe zur Nutzung freigegeben und zugelassen werden. Hierzu wurden mit weiteren Pharmaunternehmen Vorverträge abgeschlossen.
Weitere Maßnahmen zur möglichst flächendeckenden Impfung in ganz Kanada
Die federführenden Regierungen der Provinzen und Territorien erarbeiten einen Plan zur Verteilung von Impfstoffen und weiterem Material wie Spritzen, Kanülen, Tupfer, Desinfektionsspray, Gaze bzw. Pflaster und weitere benötigten Artikel.
Darüber hinaus wird der notwendige Transport der Impfstoffe gesichert, sowohl was die Kühlketten von bis zu minus 70°C als auch Diebstahlschutz anbelangt.
Vorrangig geimpft werden sollen in Kanada:
- Bewohner und Mitarbeiter von Wohngemeinschaften, in denen Senioren betreut werden.
- Erwachsene im Alter von 70 Jahren und älter, in der Reihenfolge der Prioritäten:
- beginnend mit Erwachsenen 80 Jahre und älter
- Herabsetzung der Altersgrenze in 5-Jahres-Schritten bis zum Alter von 70 Jahren, sobald das Angebot verfügbar ist
- Mitarbeiter des Gesundheitswesens, die direkten Kontakt mit Patienten haben, einschließlich:
- Personen, die in Einrichtungen des Gesundheitswesens arbeiten
- persönliches Hilfspersonal
- Erwachsene in indigenen Gemeinschaften.
- Sobald zusätzliche COVID-19-Impfstoffe und -Vorräte verfügbar sind, sollten die folgenden Bevölkerungsgruppen geimpft werden.
- Mitarbeiter des Gesundheitswesens, die nicht in die anfängliche Einführung einbezogen sind.
- Bewohner und Mitarbeiter aller anderen Gemeinschaftsunterkünfte, wie z. B:
- Obdachlosenunterkünfte
- Justizvollzugsanstalten
- Unterkünfte für Wanderarbeiter
- Unverzichtbare Arbeitskräfte, die zusätzlichen Risiken ausgesetzt sind, um Dienstleistungen für das Funktionieren der Gesellschaft aufrechtzuerhalten.
- Lokale Pläne für die Einführung der Impfung
Die Provinzen und Territorien arbeiten in deren Verantwortung gesonderte Pläne aus.
Die Pläne im Einzelnen (in englischer Sprache):
- Alberta (öffnet in neuem Tab)
- British Columbia (öffnet in neuem Tab)
- Manitoba (öffnet in neuem Tab)
- New Brunswick (öffnet in neuem Tab)
- Newfoundland and Labrador (öffnet in neuem Tab)
- Northwest Territories (öffnet in neuem Tab)
- Nova Scotia (öffnet in neuem Tab)
- Nunavut (öffnet in neuem Tab)
- Ontario (öffnet in neuem Tab)
- Prince Edward Island (öffnet in neuem Tab)
- Québec (öffnet in neuem Tab)
- Saskatchewan (öffnet in neuem Tab)
- Yukon (öffnet in neuem Tab)
Wie Impfstoffe entwickelt werden (Video)
Entwicklung und Zulassung von Impfstoffen in Kanada
Hier kannst Du Dir weitere Informationen in Textform in einer PDF-Datei (in englischer Sprache) herunterladen.
vaccine-overview-infographic-engHerunterladen
Kanadas COVID-19-Immunisierungsplan: Leben retten und Lebensgrundlagen sichern
canadas-covid-19-immunization-plan-enHerunterladen
Der Plan basiert auf folgenden Grundprinzipien:
- wissenschaftlich fundierte Entscheidungsfindung
- Transparenz
- Kohärenz und Anpassungsfähigkeit
- Fairness und Gerechtigkeit
- Einbeziehung der Öffentlichkeit
- konsistente Berichterstattung
Die kanadische Regierung informiert die Bevölkerung über die bisher zugelassenen Impfstoffe
Moderna COVID-19-Impfstoff
Der Moderna COVID-19-Impfstoff (mRNA-1273) wird zur Prävention von COVID-19 eingesetzt. Diese Krankheit wird durch das schwere akute respiratorische Syndrom Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) verursacht.
Der Impfstoff ist für Personen zugelassen, die 18 Jahre und älter sind. Seine Sicherheit und Wirksamkeit bei Personen, die jünger als 18 Jahre alt sind, ist noch nicht nachgewiesen.
Der Moderna COVID-19 mRNA-Impfstoff wird von Moderna Therapeutics Inc. hergestellt. Health Canada hat diesen Impfstoff mit Auflagen am 23. Dezember 2020 unter der Interim Order Respecting the Importation, Sale and Advertising of Drugs for Use in Relation zu COVID-19 zugelassen.
So funktioniert der Moderna Impfstoff
mRNA-Impfstoffe bringen unseren Zellen bei, wie sie ein Protein herstellen können, das eine Immunantwort auslöst, ohne das lebende Virus, das COVID-19 verursacht, zu verwenden. Einmal ausgelöst, stellt unser Körper dann Antikörper her. Diese Antikörper helfen uns, die Infektion zu bekämpfen, wenn das echte Virus in der Zukunft in unseren Körper eindringt.
“RNA” steht für Ribonukleinsäure, ein Molekül, das den Zellen Anweisungen zur Herstellung von Proteinen gibt. Messenger-RNA-Impfstoffe (mRNA) enthalten die genetischen Anweisungen für die Herstellung des SARS-CoV-2-Spike-Proteins. Dieses Protein befindet sich auf der Oberfläche des Virus, das COVID-19 verursacht.
Wenn einer Person der Impfstoff verabreicht wird, lesen ihre Zellen die genetischen Anweisungen wie ein Rezept und produzieren das Spike-Protein. Nachdem das Proteinstück hergestellt ist, baut die Zelle die Anweisungen ab und wird sie los.
Die Zelle zeigt dann das Proteinstück auf ihrer Oberfläche. Unser Immunsystem erkennt, dass das Protein dort nicht hingehört und beginnt, eine Immunantwort aufzubauen und Antikörper zu bilden.
Wie wird der Moderna Impfstoff verabreicht
Der Impfstoff wird durch eine Injektion (0,5 ml) in den Muskel des Arms verabreicht. Damit der Impfstoff optimal wirkt, müssen 2 Dosen verabreicht werden: eine Einzeldosis und dann eine zweite Dosis im Abstand von einem Monat.
Basierend auf Studien mit etwa 30.000 Teilnehmern war der Moderna COVID-19-Impfstoff zu 94,1 % wirksam bei der Prävention von COVID-19 ab 2 Wochen nach der zweiten Dosis. Das bedeutet, dass Menschen möglicherweise erst mindestens 14 Tage nach der zweiten Dosis vollständig gegen COVID-19 geschützt sind.
Welche mögliche Nebenwirkungen können auftreten
Im Allgemeinen sind die Nebenwirkungen, die während der klinischen Studien beobachtet wurden, ähnlich denen, die Sie bei anderen Impfstoffen haben können.
Die Nebenwirkungen, die nach der Verabreichung des Impfstoffs in den klinischen Studien auftraten, waren leicht bis mittelschwer. Sie umfassten Dinge wie Schmerzen an der Injektionsstelle, Schüttelfrost, Müdigkeit und Fieber.
Dies sind übliche Nebenwirkungen von Impfstoffen und stellen kein Gesundheitsrisiko dar.
Wie bei allen Impfstoffen besteht die Möglichkeit, dass eine schwerwiegende Nebenwirkung auftritt, aber diese sind selten. Eine ernste Nebenwirkung kann z. B. eine allergische Reaktion sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über schwere Allergien oder andere Gesundheitszustände, die Sie möglicherweise haben, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten.
Health Canada hat eine strenge wissenschaftliche Prüfung der verfügbaren medizinischen Daten durchgeführt, um die Sicherheit des Impfstoffs Moderna COVID-19 zu bewerten. Bei der Überprüfung der Daten wurden keine größeren Sicherheitsbedenken festgestellt.
Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff

Der Pfizer-BioNTech COVID-19 mRNA-Impfstoff (Tozinameran oder BNT162b2) wird zur Prävention von COVID-19 eingesetzt. Diese Krankheit wird durch das schwere akute respiratorische Syndrom Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) verursacht.
Der Impfstoff ist für Personen zugelassen, die 16 Jahre und älter sind. Seine Sicherheit und Wirksamkeit bei Personen unter 16 Jahren ist noch nicht erwiesen.
Der Impfstoff Pfizer-BioNTech COVID-19 wird von Pfizer Canada ULC und BioNTech Manufacturing GmbH hergestellt. Health Canada hat diesen Impfstoff mit Auflagen am 9. Dezember 2020 unter der Interim Order Respecting the Importation, Sale and Advertising of Drugs for Use in Relation zu COVID-19 zugelassen.
So funktioniert der BioNTech Impfstoff
mRNA-Impfstoffe bringen unseren Zellen bei, wie sie ein Protein herstellen können, das eine Immunantwort auslöst, ohne das lebende Virus, das COVID-19 verursacht, zu verwenden. Einmal ausgelöst, stellt unser Körper dann Antikörper her. Diese Antikörper helfen uns, die Infektion zu bekämpfen, wenn das echte Virus in der Zukunft in unseren Körper eindringt.
“RNA” steht für Ribonukleinsäure, ein Molekül, das den Zellen Anweisungen zur Herstellung von Proteinen gibt. Messenger-RNA-Impfstoffe (mRNA) enthalten die genetischen Anweisungen für die Herstellung des SARS-CoV-2-Spike-Proteins. Dieses Protein befindet sich auf der Oberfläche des Virus, das COVID-19 verursacht.
Wenn einer Person der Impfstoff verabreicht wird, lesen ihre Zellen die genetischen Anweisungen wie ein Rezept und produzieren das Spike-Protein. Nachdem das Proteinstück hergestellt ist, baut die Zelle die Anweisungen ab und wird sie los.
Die Zelle zeigt dann das Proteinstück auf ihrer Oberfläche. Unser Immunsystem erkennt, dass das Protein dort nicht hingehört und beginnt, eine Immunantwort aufzubauen und Antikörper zu bilden.
Wie wird der BioNTech Impfstoff verabreicht
Der Impfstoff wird durch eine Injektion (0,3 ml) in den Muskel des Arms verabreicht. Damit der Impfstoff optimal wirkt, müssen 2 Dosen verabreicht werden: eine einmalige Dosis und dann eine zweite Dosis 21 Tage später.
Basierend auf Studien mit etwa 44.000 Teilnehmern war der Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff zu 95 % wirksam bei der Prävention von COVID-19 ab 1 Woche nach der zweiten Dosis. Dies bedeutet, dass Menschen frühestens 7 Tage nach der zweiten Dosis vollständig gegen COVID-19 geschützt sind.
Welche mögliche Nebenwirkungen können auftreten
Im Allgemeinen sind die Nebenwirkungen, die während der klinischen Studien beobachtet wurden, ähnlich denen, die Sie bei anderen Impfstoffen haben können.
Die Nebenwirkungen, die nach der Verabreichung des Impfstoffs in den klinischen Studien auftraten, waren leicht bis mittelschwer. Sie umfassten Dinge wie Schmerzen an der Injektionsstelle, Schüttelfrost, Müdigkeit und Fieber.
Dies sind übliche Nebenwirkungen von Impfstoffen und stellen kein Gesundheitsrisiko dar.
Wie bei allen Impfstoffen besteht die Möglichkeit, dass eine schwerwiegende Nebenwirkung auftritt, aber diese sind selten. Eine ernste Nebenwirkung kann z. B. eine allergische Reaktion sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über schwere Allergien oder andere Gesundheitszustände, die Sie möglicherweise haben, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten.
Health Canada hat eine strenge wissenschaftliche Prüfung der verfügbaren medizinischen Erkenntnisse durchgeführt, um die Sicherheit des Impfstoffs Pfizer-BioNTech COVID-19 zu bewerten. In den überprüften Daten wurden keine größeren Sicherheitsbedenken festgestellt.
Die aktuelle Situation in Kanada
In Kanada selbst stellt sich die Situation (Stand 30. Dezember 2020) wie folgt dar: bisher wurden 13.775.115 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 572.982 Menschen davon positiv. Derzeit sind 72.927 am Virus erkrankt, 484.583 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 15.472 Menschen.
Corona Updates 11. Dezember 2020
Das Corona-Virus, die hohen Fallzahlen der Erkrankungen an Covid-19 und die rasante Ausbreitung in den Provinzen und Territorien haben dazu geführt, dass es in weiten Teilen Kanadas noch strengere Restriktionen gibt bis hin zu Lockdowns und Ausgangsbeschränkungen.
Aktuell sind folgende Maßnahmen in den einzelnen Provinzen und Territorien in Kraft:
Alberta
Alberta hat zum 8. Dezember und bis mindesten 12. Januar 2021 den öffentlichen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die Regierung der Provinz hat aggressive Maßnahmen angekündigt, um die Fallzahlen bei Erkrankungen wieder niedriger zu bekommen. Gesellschaftliche Zusammenkünfte im Innen- und Außenbereich sind verboten. Es ist ein Lockdown vom 13. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 angeordnet.
Persönliche Kontakte sind auf Haushaltsmitglieder beschränkt. Alleinstehende Personen können bis zu zwei enge Kontakte haben, ebenso alleinerziehende Personen mit Kindern unter 18 Jahren.
Zuwiderhandlungen werden mit Geldbußen bis zu 1000 CAD geahndet. Sollte sich die Situation nicht positiv verändern, wird eine weitere Verschärfung der Maßnahmen in Betracht gezogen.
British Columbia
Auch in British Columbia gibt es starke Beschränkungen im öffentlichen Raum. Die sogenannten Bubbles, die Reisefreiheiten in die Territorien Yukon und die Northwest Territories wurden aufgehoben.
Manitoba
Die Provinz Manitoba hat die Reaktionsstufe “Kritisch” ausgerufen. Hierbei sind Ansammlungen im öffentlichen Raum und in der Privatwohnung stark eingeschränkt, der Handel darf nur noch lebenswichtige Artikel verkaufen.
Im Einzelnen dürfen Privatpersonen keine haushaltsfremden Personen in der Wohnung oder im Haus Zutritt gewähren. Versammlungen im öffentlichen Raum sind nur mit maximal 5 Personen gestattet. Einzelhändler dürfen Online mit Zustellung oder Abholung Waren verkaufen. Das Tragen von Masken ist obligatorisch.
Reisen in den Norden Manitobas sind eingeschränkt, von Reisen allgemein wird abgeraten. Friseure, Kosmetik- und Fuß- und Nagelpflegestudios sind ebenso geschlossen wie Turnhallen, Fitnessstudios, Freizeiteinrichtungen, Sporteinrichtungen, Museen, Kasinos, Galerien, Bibliotheken, Kinos und Konzertsäle sind geschlossen. Restaurant müssen für den Gästebetrieb geschlossen werden, die Abholung von Speisen ist gestattet.
New Brunswick
Die Provinz New Brunswick hat die Verhaltensregelungen und Maßnahmen in einer “Declaration of a State of Emergency and Mandatory Order” (Ausrufung des Ausnahmezustands und verbindliche Anordnung) geregelt. Auch hier gelten strenge Regelungen.
Newfoundland and Labrador
Die Provinz Newfoundland and Labrador befindet sich derzeit in der “Alarmstufe 2” von fünf Stufen. Dies bedeutet, dass die Provinzregierung derzeit den Schwerpunkt auf die Eindämmung der Corona-Verbreitung in weitgehender Eigenverantwortung der Menschen legt. Das heißt, gesunde Menschen können sich weitgehend frei bewegen, Risikogruppen sollen zu Hause bleiben.
In öffentlichen Räumen dürfen sich bis zu 100 Menschen aufhalten, wenn der physische Abstand gewährleistet ist und die Veranstaltung von einem anerkannten Unternehmen oder einer anerkannten Organisation veranstaltet wird.
Familienfeier können unter Einhaltung von Abständen mit bis zu 20 Personen durchgeführt werden. Turnhallen, Fitnesseinrichtungen, Hallenbäder, Arenen, Spielplätze und Campingeinrichtungen können derzeit noch, mit Einschränkungen, genutzt werden, da sie geöffnet sind. Restaurants, Bars und Lounges dürfen ebenfalls mit reduzierter Belegung geöffnet werden.
Die Provinzregierung behält sich jedoch bei steigenden Fallzahlen eine Neubewertung und die Ausrufung einer höheren Alarmstufe jederzeit vor.
Northwest Territories
Im den Nordwest Territorien gelten auch Einschränkungen im täglichen und öffentlichen Leben. Jedoch sind die Fallzahlen in den NWT mit 15 insgesamt, davon 15 genesen, überschaubar gewesen. Nichts desto trotz wurde die Reisefreiheit in das Yukon Territorium und die Provinz British Columbia aufgehoben.
Nova Scotia
Für die gesamte Provinz Nova Scotia wurde bereits im Frühjahr der Ausnahmezustand ausgerufen. Damit werden das öffentliche und private Leben eingeschränkt. Neben den landesweiten Einschränkungen und Schutzmaßnahmen kann jedes County in der Provinz ergänzende Maßnahmen ausrufen, um die Verbreitung von COVID-19 einzuschränken. Alle Countys bis auf das Halifax County und das Hants County haben zu den Maßnahmen zu “Schütze Dich und andere” aufgerufen. In Halifax und Hants County gelten aufgrund der hohen Fallzahlen zusätzliche Einschränkungen und Schutzmaßnahmen.
Nunavut
Obwohl das Nunavut Territorium nahezu menschenleer ist, sind relativ viele der dort lebenden Menschen an Corona erkrankt. Am 10. Dezember 2020 gab es 42 aktive Fälle. Nunavut geht den Nunavut’s Path, den Nunavut Weg des Vorwärtskommen während COVID-19. Darin wird auf die Einzigartigkeit Nunavuts hingewiesen, die auch hilft, die Bedrohung durch das Corona Virus möglichst gering zu halten. Nunvuts Gemeinschaft hat viele Opfer zur Eindämmung der Pandemie bringen müssen, diese Opfer dürften nicht umsonst sein. Aus diesem Grund entscheidet der Chief Public Health Officer von Nunavut, ob Maßnahmen verstärkt, zurückgenommen oder auf aktuellem Stand gehalten werden müssen.
Ontario
Mit 134.783 Fällen, 3871 Toten und derzeit 829 Patienten in Krankenhäuser, davon 228 Intensiv und 132 Beatmet ist die Provinz Ontario besonders betroffen. Toronto und Peel befinden sich in einer grauen Zone im Lockdown. Windsor-Essex, Region of Waterloo, Hamilton, Halton Region, York Region und Durham Region befinden sich in der Roten Zone mit einer besonderen Überwachung. Große Teile der Provinz befinden sich in der Orangen Zone mit Restriktionen im öffentlichen und privaten Bereich.
Prince Edward Island
In der kleinsten kanadischen Provinz Prince Edward Island gilt ein dreistufiges COVID-19-Warnstufen-System: New Normal (grün), Caution (gelb), Restricted (rot). Damit und mit den jeweils hinterlegten Einschränkungen soll die Ausbreitung der Corona Pandemie wirkungsvoll eingedämmt werden. Derzeit befindet sich das Warnsystem in der Stufe Caution mit starker Tendenz in die Stufe Restricted zu wechseln. Hier wäre dann auch ein Lockdown für die Insel vorstellbar.
Quebec
Auch die Provinz hat sich ein Warnstufen-System gegeben, allerdings in vier Stufen. Im einzelnen sind dies Stufe 1 – Wachsamkeit, Stufe 2-Frühwarnung, Stufe 3-Alarm, Stufe 4-Maximalwarnstufe. In vielen Regionen der Provinz Québec, die auch als Hauptbetroffene in der Corona Pandemie in Kanada zählt, sind die Stufen 3 und 4 ausgerufen, mit starken Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben. Stufe 4 gilt überwiegend im städtischen “Speckgürtel” entlang des Sankt-Lorenz-Strom, also unter anderem in Québec City, Montreal und Trois-Rivières, aber auch in der Schwesterstadt von Ottawa, Gatineau.
Saskatchewan
In Saskatchewan sind ebenfalls umfassende Maßnahmen in Kraft gesetzt, um die Ausbreitung des Corona Virus zu erschweren und massiv einzuschränken. Hierzu gehört eine umfassende Maskenpflicht in öffentlichen Räumen und Gebäuden. Versammlung im privaten Umfeld sind auf fünf Personen im Inneren und auf 30 im Außenbereich bei Einhaltung der Abstandsregelungen begrenzt. Derzeit gilt in Saskatchewan ein Besuchsverbot in Langzeit- und Pflegeheimen, außer bei besonders mitfühlenden Gründen. Der Besuch in Restaurants, Bars, Nachtclubs und Lounges ist stark eingeschränkt. Stark eingeschränkt wurde auch die Besucherzahl bei Veranstaltungen, Hochzeiten, Taufen, Beerdigungen und andere öffentliche und private Feiern.
Yukon
Auch im Yukon gibt es eine strenge Corona-Vermeidungsstrategie. So wurde die vereinbarte Reisefreiheit zwischen dem Territorium und der Provinz British Columbia sowie den Northwest Territories aufgehoben. Restaurants und Bars müssen Listen der Gäste zur Nachverfolgung führen. Menschen, die in den Yukon einreisen, müssen sich 14 Tage selbst isolieren, in Quaratäne gehen. Für den Yukon wurde nun, mit Wirkung zum 10. Dezember eine COVID-19-Impfstrategie in Kraft gesetzt. Mit den Impfungen soll im Januar 2021 begonnen werden.
Kanada
In ganz Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 10. Dezember 2020 wie folgt dar: bisher wurden 12.317.829 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 442.069 Menschen davon positiv. Derzeit sind 73.225 am Virus erkrankt, 355.735 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 13.109 Menschen. Nach wie vor bereitet die Corona-Pandemie auch in Kanada große Problem, insbesondere in den Hotspots der großen, bevölkerungsreichen Provinzen und in den großen Städten des Landes.
Corona Virus Updates 1. Dezember 2020
Ottawa verlängert die Reisebschränkungen für ausländische Besucher bis Ende Januar 2021
Die kanadische Regierung in Ottawa weitet eine Reihe von Reisebeschränkungen und Regeln für ausländische Besucher aus, nachdem die Anzahl der Corona-Fälle stetig steigt. Ziel der Reisebeschränkungen ist es, die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie bis ins neue Jahr hinein einzudämmen. Die Beschränkungen und Regeln gelten für Reisende, die aus anderen Ländern als aus den USA einreisen, bis zum 21. Januar 2021 gelten.
Die Regelungen zwischen den USA und Kanada bleiben vorerst bis zum 21. Dezember 2020 bestehen, sie können aber ebenfalls verlängert werden, wie der Minister für öffentliche Sicherheit, Bill Blair und die Gesundheitsministerin Patty Hajdu mitteilten.
Wie die Minister mitteilten, erhöhten sich die Fallzahlen quer durch ganz Kanada, neben den großen Provinzen Québec und Ontario sind auch die anderen Porivnzen und selbst das fast menschenleere, riesige Territorium Nunavut stark betroffen. Wie in anderen Ländern auch, sind in Kanada insbesondere Menschen in einem Alter über 80 Jahren, Langzeitheimbewohner und aufgrund einer Vorerkrankung gefährdete Menschen besonders betroffen.
Nach wie vor haben sich Personen, die nach Kanada einreisen, für einen Zeitraum von 14 Tagen in Selbstisolation zu begeben. Darüber hinaus sind Einzelheiten in der App “ArriveCAN” zu dokumentieren.
In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 30. November 2020 wie folgt dar: bisher wurden 11.412.572 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 370.278 Menschen davon positiv. Derzeit sind 63.835 am Virus erkrankt, 294.411 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 12.032 Menschen. Damit ist die Zahl der am Virus erkrankten Personen seit unserem Update vom 19. November erneut stark angestiegen, so dass nun die Beschränkungen und Regeln angepasst und verlängert wurden.
Corona in Kanada – Updates 19. November 2020
Die Grenze zwischen Kanada und den USA bleibt weiterhin geschlossen. Wie aus gut informierten Regierungskreisen zu erfahren war, soll die Anordnung für weitere 30 Tage gelten. Eigentlich sollte die Grenzschließung am kommenden Freitag auslaufen.
Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat aber schon vor einiger Zeit deutlich gemacht, dass die Grenzschließung erst aufgehoben werden kann, wenn sich die Corona-Situation im Nachbarland USA wesentlich bessert. Dies ist derzeit jedoch nicht der Fall, im Gegenteil, die Zahl der Neuinfektionen und der Erkrankten steigt weiter. Die Anzahl der Toten geht auf die 250.000 zu.
Beklagt wird in diesem Zusammenhang auch die Blockade des noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump gegenüber seinem gewählten Nachfolger Joe Biden, der versucht, eine Strategie zur Bekämpfung der Pandemie im Land umzusetzen. Vor dem 26. November, dem Thanksgiving-Feiertag verstärken US-Behörden die Beschränkungen für Bars und Restaurants.
Wie bisher gilt die Schließung der Grenze zwischen Kanada und den USA mit einem Verbot für alle Übertritte, die nicht der Aufrechterhaltung des Warenverkehrs und notwendiger Dienstleistungen dient. Ausnahmen gelten für Krankenhauspersonal und Lastwagenfahrer. Auch für Familienzusammenführungen gelten streng reglementierte Ausnahmen.
Auch in den einzelnen Provinzen und Territorien reagieren die Behörden auf Vorfälle. So führte ein offensichtlicher Spreaderfall dazu, dass das Yukon Territorium seine Vereinbarungen über die freie Einreise von Besuchern aus British Columbia und den Northwest Territories aufkündigt. Gäste, die in das Territorium einreisen, müssen sich in eine 14-tägige Selbstquarantäne begeben und dies über die App ArriveCAN dokumentieren.

In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 13. November 2020 wie folgt dar: bisher wurden 10.517.168 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 311.109 Menschen davon positiv. Derzeit sind 51.602 am Virus erkrankt, 248.321 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 11,186 Menschen. Damit ist die Zahl der am Virus erkrankten Personen seit unserem Update vom 3. November erneut stark angestiegen.
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Corona in Kanada – Updates 14. November 2020
Das Auswärtige Amt in Berlin gibt eine neue Lageeinschätzung für Kanada heraus
Am gestrigen Freitag hat das Auswärtige Amt in Berlin seine aktuelle Lagebeurteilung zur Ausbreitung von Vovid-19 neu veröffentlicht, die weiterhin für Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie zu Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens führt.
Aufgrund der mittlerweile wieder starken Ausbreitung des Corona-Virus in Kanada wurde aus Berlin eine ab 15. November 2020 geltende Reisewarnung herausgegeben und ganz Kanada zum Risikogebiet erklärt. Damit wird vor allen nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kanada ab diesem Zeitpunkt gewarnt.
Nach wie vor besteht für Kanada eine grundsätzliche Einreisesperre. Ausgenommen von dieser Regelung sind nur
- kanadische Staatsangehörige
- Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus sowie deren engste Familienangehörige (Ehe-, Lebenspartner und Kinder) – nachzuweisen mit aussagekräftigen Unterlagen
- akkreditierte Diplomaten
- Flugzeug-Crews
Nach wie vor müssen sich international Reisende nach Ankunft in Kanada selbst isolieren. Ab 20. November 2020 ist diese Selbstisolierung zwingend über die App ArriveCan zu dokumentieren.
Ansonsten gelten in Kanada nach wie vor die strengen Regelungen hinsichtlich Einreise, Quarantäne und Verstöße gegen die Auflagen.
Die aktuelle Situation in Kanada
In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 13. November 2020 wie folgt dar: bisher wurden 10.228.547 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 287.318 Menschen davon positiv. Derzeit sind 45.844 am Virus erkrankt, 230.646 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 10.828 Menschen. Damit ist die Zahl der am Virus erkrankten Personen seit unserem Update vom 3. November erneut stark angestiegen.
Hoffnung auf Impfstoffe
Auch in Kanada erhofft man sich nun den schnellen Einsatz von Impfstoffen, so das im “Project Lightspeed” von der deutschen Firma Biontec und dem US-amerikanischen Pharmakonzern Pfizer gemeinsam an den Markt gebrachte Impfstoff “BNT162b2 mRNA-based Vaccine”, Hiervon sollen in den kommenden Monaten hunderte von Millionen Impfdosen verteilt werden. In den USA sind Massenimpfungen geplant. Auch andere Firmen sind dabei, einsatzfähige Impfstoffe auf den Markt zu bringen, so das in Tübingen beheimatete Unternehmen Curavec AG mit dem mRNA-basierter COVID-19-Impfstoffkandidat CVnCoV.
Updates 3. November 2020
Die kanadiche Regierung hat eine Aktualisierung der sogenannten “Orders in Council (OIC)” in Bezug auf die anhaltende Grenzschließung und die obligatorischen Quarantäne Anforderungen veröffentlich.
Hier die wichtigsten Änderungen und Ergänzungen:
ArriveCAN – Digitale Sammlung
- Jeder Reisende, der nach Kanada einreist, muss verpflichtend einen digitalen Quarantäneplan führen und den Behörden zur Verfügung stellen. Darin hat er täglich über mögliche Symptome zu berichten.
- Die digitale Erfassung soll den brieflichen und papierbezogenen Datenfluss ersetzen und eine schnelle Datenübertragung an die jeweils zuständigen Behörden sicherstellen.
- Die Übertragung der Berichte kann sowohl über die ArriveCan App, über eine Website oder die Telefonnummer 1-833 veranlasst werden.
- Zwingend vorgeschrieben ist die digitale Übertragung der erfassten Daten ab 20. November, die kanadischen Behörden raten einreisenden Personen jedoch seit 1. November dringend, die digitalen Wege des ArriveCan zu nutzen.

Ausnahmen von der Quarantäne
Bei den Aktualisierungen der Quarantänebestimmungen wurden Ausnahmen für Personengruppen festgelegt. Diese sind von der obligatorischen, 14-tägigen Quarantäne befreit. Diese Ausnahmen gelten seit dem 1. November 2020:
- Asymptomatische Schüler sowie die Busfahrer, die bei ihren Fahrten zu und von der Schule regelmäßig Provinzgrenzen überqueren. Abhängig ist dies jedoch von der Unterstützung des öffentlichen Gesundheitswesens der jeweiligen Provinz.
- Unterhaltsberechtigte Kinder sowie deren Begleiter, wenn sie bei Ausübung des Sorgerechtes für das Kind Provinzgrenzen überschreiten.
- Spezifische, grenzübergreifend isoliert lebenden Gemeinschaften (Stewart, BC; Campobello Island, NB; Northwest Angle, MN; und Hyder, AK), die in Nachbargemeinden jenseits der jeweiligen Grenzen reisen, um Grundbedürfnisse des täglichen Lebens zu besorgen bzw. zu verrichten (Lebensmitteleinkauf, medizinische Versorgung etc.
- Reisende, die an der Grenze zu den USA bei der Einreise abgewiesen werden, ohne dass sie ihr Fahrzeug verlassen haben.
- Reisende, die an gemeinsamen Bund-Provinz-Pilotprojekten teilnehmen (Alberta border study). Hier wurde vereinbart, dass der Bund und die Provinz Alberta versuchen, eine Alternative zur 14-tägigen verpflichteten Quarantäne zu suchen. Im weiteren gelten die strengen Vorschriften weiter.
Hierzu erklärte Bill Blair, der Minister für öffentliche Sicherheit und Notfallvorsorge (Katastrophenschutz):
“Unsere Pflicht als Regierung ist es, die Menschen in Kanada zu schützen, und wir befolgen die besten Richtlinien des öffentlichen Gesundheitswesens, um Entscheidungen über zeitweilige Reisebeschränkungen zu treffen, einschließlich der Verlängerung der zeitweiligen Grenzbeschränkungen sowohl für US-amerikanische als auch für internationale Reisende. Die begrenzten und praktischen Änderungen werden weiterhin die Gesundheit und Sicherheit der Kanadier schützen und gleichzeitig Härten für Kinder und für Bewohner in abgelegenen Gemeinden, die von den Grenzbeschränkungen betroffen sind, beseitigen”.
Patty Hajdu, der kanadische Gesundheitsminister sagte:
“Die Kanadier haben Opfer gebracht, um auf dieses neue Virus zu reagieren, und unsere Regierung wird sich weiterhin auf Beweise und Daten verlassen, um sie zu schützen. Die heute bestätigten Änderungen werden den Menschen in abgelegenen und grenzüberschreitenden Gemeinden helfen und gleichzeitig die Kanadier weiterhin vor dem von COVID-19 ausgehenden Risiko für die öffentliche Gesundheit schützen”.
In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 2. November 2020 wie folgt dar: bisher wurden 9.597.564 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 240.263 Menschen davon positiv. Derzeit sind 30.003 am Virus erkrankt, 200.052 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 10.208 Menschen. Damit ist die Zahl der am Virus erkrankten Personen seit unserem Update vom 20. Oktober weiterhin stark angestiegen, die Zahl der an oder aufgrund einer Corona-Erkrankung verstorbenen Menschen hat die 10.000er Fallzahl überschritten.
Updates 20. Oktober 2020
Die Grenzen zwischen Kanada und den USA bleiben nun offiziell bis vorerst 21. November 2020 geschlossen. Grund sind die Zahlen an Corona Neuinfektionen sowohl in den USA als auch in Kanada.

In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 19. Oktober 2020 wie folgt dar: bisher wurden 8.748.075 (15.10.-8.403.144) Menschen auf das Corona-Virus getestet, 201.437 (191.732) Menschen davon positiv. Derzeit sind 21.988 (20.543) am Virus erkrankt, 169.671 (161.490) gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 9778 (9699) Menschen. Damit ist die Zahl der am Virus erkrankten Personen seit unserem Update vom 15. Oktober weiter angestiegen, besonders betroffen sind nach wie vor die Provinzen Québec und Ontario.
Updates 16. Oktober 2020
Justin Trudeau: Kanada-US-Grenze bleibt geschlossen, bis Amerika COVID-19 unter Kontrolle hat
Premier Justin Trudeau hat in einem Interview klargestellt, dass Kanada seine Grenzen nicht öffnen wird, bevor die USA nicht die Corona Situation im eigenen Land unter Kotrolle hat. “Die USA befinden sich nicht an der Stelle, an der wir uns wohlfühlen, diese Grenze wieder zu öffnen”, so Trudeau, “wir werden weiterhin dafür sorgen, dass die Sicherheit Kanadas an erster Stelle steht.” Das bis jetzt gültige Grenzschliessungsmoratorium läuft am 21. Oktober aus.
US-Nachbar-Bundesstaaten mit Rekorden an Neuinfektionen
In der vergangenen Woche haben 13 US-Bundesstaaten, darunter Alaska, Minnesota, Montana und North Dakota, Bundesstaaten die an Kanada grenzen, die eigenen “Rekorde” an Neuinfektionen übertroffen. Zweifel an der in den USA diskutierten Strategie der Herdenimmunität lassen in Kanada auch die Meldungen über einen 25-jährigen Mann aus Nevada aufkommen, der als erster Amerikaner zweimal an COVID-19 erkrankt ist, bei zweiten Mal mit wesentlich stärkeren Symptomen als beim ersten Mal. Insgesamt gibt es weltweit 20 bekannte Fälle von Reinfektionen.
Auch in Kanada, wo die COVID-19-Infektionsrate weiter unter der der USA liegt, gab es in den vergangenen zwei Wochen fast 31.000 neue Fälle und 372 neue Todesfälle. Justin Trudeau stimmte im Interview seine Landsleute darauf ein, dass die zweite Corona Welle auch für Kanada anstrengend werden wird. Aber Kanada hätte aus der ersten Welle gelernt und wisse nun besser, wie man handeln müsse und dem Corona Virus entgegen wirken könne.
Trudeau gab auch der Hoffnung Ausdruck, dass man bald über einen wirksamen Impfstoff verfügen könnte, so dass ein die Wirtschaft schädigender weiterer Lockdown vermieden werden kann, der viele Menschen ruinieren würde. Trudeau betonte auch die Bewegungsfreiheit der Kanadier, niemand werde im Land festgehalten. Er warnte jedoch insbesondere die kanadischen Snowbirds, in diesem Jahr aus den kalten Regionen des Landes in den warmen Süden zu fliegen.
Kanadier dürfen mit dem Fahrzeug nicht in die USA einreisen, mit dem Flugzeug schon
Die besondere Randnotiz: während Kanada keine US-Bürger ohne triftigen Grund ins Land lässt, egal mit welchem Verkehrsmittel, gibt es umgekehrt eine seltsame Situation. Denn die USA verbieten Kanadiern nur den Grenzübertritt mit Fahrzeugen, mit dem Flugzeug dürfen sie weiterhin ins Nachbarland einreisen. Und das versteht in Kanada kein Mensch.
In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 15. Oktober 2020 wie folgt dar: bisher wurden 8.403.144 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 191,732 Menschen davon positiv. Derzeit sind 20.543 am Virus erkrankt, 161.490 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 9699 Menschen. Damit ist die Zahl der am Virus erkrankten Personen seit unserem Update vom 2. Oktober stark angestiegen, besonders betroffen sind die Provinzen Québec und Ontario.
Updates 3. Oktober 2020
Kanada lockert die coronabedingten strengen Einreiseregelungen für Familienmitglieder, Inhaber von Studiengenehmigungen und für Menschen, die aus mitfühlenden Gründen einreisen.
Kanadas Minister für Einwanderung, Gesundheit und öffentliche Sicherheit, Marco Mendicino, kündigte an, dass diese Maßnahme ab 8. Oktober 2020 gilt und dass erweiterte Familienangehörige von kanadischen Staatsbürgern und Personen mit ständigem Wohnsitz in Kanada einreisen können.
Ausländische Staatsangehörige können die Einreise aus mitfühlenden Gründen beantragen. Zu diesen Beispielen gehört die Reise nach Kanada zur Teilnahme an einer Beerdigung oder aus anderen Gründen, für die man eine Reisefreistellung beantragen kann.
Wie alle ankommenden Reisenden müssen sich die von der Reisefreistellung befreiten Personen bei der Einreise nach Kanada 14 Tage lang selbständig in Quarantäne begeben.
Zu den Personen, die die Reisefreistellung beantragen können, gehören diejenigen, die in Langzeit-beziehungen leben, unterhaltsberechtigte Kinder, erwachsene Kinder, Geschwister und Großeltern. Genauere Informationen werden ab 8. Oktober 2020 auf der Website von Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) https://www.canada.ca/en/immigration-refugees-citizenship.html (öffnet in neuem Tab) zu finden sein.
Vor der heutigen Ankündigung hat Kanada die folgenden unmittelbaren Familienmitglieder freigestellt:
- Ehegatten oder Lebenspartner
- unterhaltsberechtigte Kinder
- unterhaltsberechtigte Kinder von unterhaltsberechtigten Kindern
- Eltern und Stiefeltern, einschließlich Schwiegereltern und
- Erziehungsberechtigte oder Tutoren
In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 2. Oktober 2020 wie folgt dar: bisher wurden 7.490.205 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 162.659 Menschen davon positiv. Derzeit sind 15.636 am Virus erkrankt, 137.614 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 9409 Menschen. Damit ist die Zahl der am Virus erkrankten Personen seit unserem Update vom 30. September weiter stark gestiegen.
Updates 30. September 2020

Seit Montagabend ist es nun amtlich. In einer Verlautbarung der kanadischen Regierung (öffnet in neuem Tab) werden die strengen Einreise- und Quarantäne Regeln für Kanada offiziell bestätigt. Die erneute Verlängerung der stringenten Vorschriften für das gesamte Land wurde bis einschließlich 31. Oktober 2020 festgeschrieben. Aufgrund der aktuellen Lage sowohl in den USA, als auch vielen anderen Ländern der Welt, unter anderem auch in Europa, wird damit gerechnet, dass auch dieses Datum nicht das Ende der Einreise-, Reise- und Aufenthaltsregularien bedeuten wird. Vielmehr deuten erste Signale darauf hin, dass Kanada die Verordnung mindestens bis Ende des Jahres aufrecht erhält und die Rechtskraft jeweils um einen weiteren Monat verlängert.
In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 29. September 2020 wie folgt dar: bisher wurden 7.295.024 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 156.961 Menschen davon positiv. Derzeit sind 13.933 am Virus erkrankt, 133.737 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 9291 Menschen. Damit ist die Zahl der am Virus erkrankten Personen seit unserem Update vom 17. September doch um einiges gestiegen, allerdings auch die Zahl der Genesenen.
Liebe Kanada-Freunde, leider haben wir für alle, die schon sehnsüchtig auf eine Reisemöglichkeit in ihr Traumland warten, weiterhin keine positiven Nachrichten. Aber gemeinsam blicken wir nach vorne und hoffen auf ein besseres Jahr 2021. Hinsichtlich der weiteren Entwicklung halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.
Updates 17. September 2020
Wie CBS-News unter Verweis auf eine zuverlässige Quelle berichtet, soll die Grenze zwischen Kanada und den USA weiterhin, bis vorerst mindestens 21. Oktober des Jahres geschlossen bleiben. Nach weiteren Informationen müssen die Kanadier damit rechnen, dass die Grenze noch länger geschlossen bleibt.
Die Bundesregierung in Ottawa wartet weiterhin darauf, dass die Corona Pandemie im Nachbarland USA effizient bekämpft, so lange soll die Grenze für nicht notwendige Reise geschlossen bleiben.
Die Schließung der Grenzübergänge zwischen beiden Ländern hat mittlerweile zu einem dramatischen Rückgang des Verkehrsaufkommens zwischen beiden Ländern geführt. Auch deshalb, weil Kanada die Einhaltung der Quarantäneregeln strikt überwacht und bei Verstößen Geldstrafen von bis zu 750.000 CAD oder bis zu sechs Monate Gefängnis drohen.
Somit muss noch länger mit geschlossenen Grenzen auf dem nordamerikanischen Kontinent gerechnet werden. Vorerst dementiert wurden Meldungen, dass die Grenzschließung über Weihnachten 2020 andauern könnte.
In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 16. September 2020 wie folgt dar: bisher wurden 6.354.657 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 139.747 Menschen davon positiv. Derzeit sind 8105 am Virus erkrankt, 122.449 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 9193 Menschen.
Updates 5. September 2020
Es ist sicherlich kein sicheres Zeichen, jedoch ein Anzeichen, dass wir noch einige Zeit warten müssen, bis sich die Reise-Situation in und für Kanada wieder maßgeblich ändert und verändert.
Das Organisationskomitee für den Yukon Quest, der ja grenzüberschreitend zwischen dem Yukon/Kanada und Alaska/USA stattfindet, hat vorgestern bekannt gegeben, dass das Rennen für das Jahr 2021 abgesagt wurde. Das eigentlich im Februar startende 1000 Meilen Hundeschlittenrennen, das wechselnd in Whitehorse/Yukon und Fairbänks/Alaska startet bzw. endet, wurde aufgrund der Covid-19 Beschränkungen abgesagt, nachdem schon im Jahr 2020 das kleinste Starterfeld, das jemals verzeichnet wurde, ins Rennen ging.
Ursprünglich hatten die Organisatoren des Rennens geplant, jeweils ein “Summit Quest” über 300 Meilen im Yukon und in Alaska getrennt zu veranstalten, dieses Rennen wird vermutlich nur in Alaska stattfinden, sollten sich die Rahmenbedingungen nicht nachhaltig ändern, für den Yukon ist das klassische Kurzrennen auf jeden Fall abgesagt.
Updates 29. August 2020
Die Schließung der Grenzen für touristische Einreisen und die zwingend notwendige 14-tägige Quarantäne für Menschen, die trotz der verlängerten Reisewarnung als nicht-touristische Reisende nach Kanada einreisen, wurde bis 30. September 2020 verlängert. Aufgrund der weiter angespannten Situation im Nachbarland USA und auch in anderen Ländern weltweit, so auch in Europa, gehen wir davon aus, dass diese Maßnahmen über den bislang bis Ende September anvisierten Termin weiter verlängert werden. Da viele Virologen damit rechnen, dass im Herbst und Winter aufgrund der Witterung und der Tatsache, dass sich die Menschen wieder verstärkt in Innenräumen aufhalten, die Anzahl mit dem Covid-19 Virus infizierten Menschen wieder ansteigt, gehen wir davon aus, dass die Einreise bis zum Jahresende 2020 nicht möglich sein wird.
In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 28. August 2020 wie folgt dar: bis wurden 5.355.340 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 127.358 Menschen davon positiv. Derzeit sind 5016 am Virus erkrankt, 113.234 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 9108 Menschen.
Updates 15. August 2020
Aufgrund der Corona-Situation in den USA hat die dortige Regierung beschlossen, die weitgehende Schließung der Grenzen zu Kanada und Mexiko bis zum 20. September 2020 zu verlängern. Frühestens am 21. September könnten somit die Grenzen für den regulären Reiseverkehr wieder geöffnet werden. Voraussetzung wird jedoch auch aus Sicht der Kanadier sein, dass sich die Anzahl der täglich gemeldeten Neuinfizierten in den USA bis dahin drastisch verringert.
In Kanada selbst stellt sich die Situation Stand 14. August 2020 wie folgt dar: bis wurden 4.685.663 Menschen auf das Corona-Virus getestet, 121.652 Menschen davon positiv. Derzeit sind 4690 am Virus erkrankt, 107.942 gelten als genesen. Verstorben an der Virus-Erkrankung sind 9020 Menschen.
Updates 3. August 2020
Europäische Fluglinien fordern die Öffnung von Kanadas Grenzen

Führungskräfte von europäischen Fluggesellschaften, darunter Lufthansa und Air France und Flughäfen haben die kanadische Regierung aufgefordert, die Grenzen zu Kanada zu öffnen und die Einreisebeschränkungen für Reisende zwischen Europa und Kanada aufzuheben. In dem Schreiben an Premierminister Justin Trudeau, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen soll, verweisen die Urheber darauf, dass Europa seine coronabedingten Grenzschließungen und ausgesprochenen Reisewarnungen
für kanadische Bürger aufgehoben hat, so dass es hier ein Ungleichgewicht in der gegenseitigen Reisefreiheit zu ungunsten europäischer Reisender gebe.
Wie das Reiseportal reisetopia.de berichtet, fordern die Urheber des Briefes die kanadische Regierung ebenfalls auf, die strengen Einreisebestimmungen für eine obligatorische 14-tägige Quarantäne aufzuheben. Das auf 27. Juli datierte Schreiben dokumentiert offensichtlich den Unmut der Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber, die die Gegenseitigkeit bei der Öffnung der Grenzen nicht gegeben sehen.
Kanada hat seit April diesen Jahres seine Grenzen zum Festland der USA und zur Exklave Alaska geschlossen, die Schließung wurde seitdem mehrfach für jeweils vier Wochen verlängert. Aufgrund des dramatischen Covid-19 Geschehens in den USA ist nicht auszuschließen, dass die Grenzschließung Ende August ein weiteres Mal verlängert wird. Da in Europa derzeit die Corona-Neuerkrankungen ebenfalls, allerdings viel moderater als in den USA, ebenfalls wieder ansteigen, wird man abwarten müssen, wie die kanadische Regierung in Ottawa auf das Schreiben und die dort formulierten Forderungen reagieren wird. Kanada ist bisher relativ gut durch die Pandemie gekommen und die Regierung wird sicherlich diesen Erfolg nicht gefährden.
Wir halten euch weiter auf dem Laufenden.
Updates 16. Juli 2020
In wenigen Tagen läuft die zuletzt gesetzte Frist für die Schließung der Grenzen der USA zu Kanada aus. Allerdings befürworten 80 Prozent bei einer Umfrage befragten Kanadier, dass die Grenzen zwischen beiden Ländern auch weiterhin geschlossen bleibt. Grund dafür ist, dass die Corona Pandemie weiter in den USA wütet und sich derzeit bis zu 67.000 Personen täglich neu infizieren. Zu groß ist die Sorge in Kanada, dass das Covid-19 Virus sich auch in Kanada explosionsartig ausdehnen könnte.
Auch wenn die EU die Reisebeschränkungen für viele Länder aufgehoben haben, somit auch Kanadier nach Europa einreisen können, bleibt Kanada für Europäer und somit auch für deutsche Reisende geschlossen. Der Einreisestop gilt vorerst bis zum 31. Juli 2020, allerdings haben die kanadischen Behörden die Zwei-Wochen-Pflichtquarantäne für Einreisende aus Europa bis zum 31. August 2020 verlängert.
Offizielle Quellen haben bereits bestätigt, dass in Kürze die Schließung der Grenzen USA-Kanada und für weitere 30 Tage bis vorerst zum 21. August 2020 verkündet wird. Hierüber haben sich offensichtlich
US-Präsident Trump und Premierminister Trudeau bei einem Telefonat am vergangenen Montag verständigt.
Aus gut informierten Quellen verlautete darüber hinaus, dass die Grenzschliessung bei weiterer negativer Entwicklung der Corona-Krise in den USA noch weitere Male verlängert werden könnte. Es ist auch davon auszugehen, dass Kanada die Pflichtquarantäne für Einreisende aus Europa verlängert.
Derzeit gelten auch für innerkanadische Reisen von kanadischen Bürgern besondere Regeln. So haben zum Beispiel British Columbia und das Territorium Yukon vereinbart, dass Bürger dieser Regionen uneingeschränkt grenzüberschreitend Reisen dürfen. Aus den Nordwest Territorien darf man über den Landweg einreisen, wer zum Beispiel mit dem Flugzeug anreist, muss zunächst in eine 14-tägige Quarantäne.
Somit können leider auch weiterhin keine positiven und aufmunternden Nachrichten zur Reisebeschränkung und zur weltweiten Corona-Krise aus Sicht von Kanada Freunden kommuniziert werden. Das Team von Faszination Kanada wird euch weiter auf dem aktuellen Stand halten und regelmäßig informieren.
UPDATES 9. Juli 2020
Seit dem 1. Juli 2020 können kanadische Staatsangehörige wieder in die EU einreisen. Die Grenze nach Kanada bleibt für Reisende aus Deutschland und den anderen EU Ländern nach wie vor geschlossen, dies bis mindestens 21. Juli des Jahres. Weitere Entscheidungen zur Schließung der Grenzen werden in Kürze erwartet.
Stand 8. Juli 2020 zählte Kanada 106.434 erkrankte Personen, davon 56.079 in der Provinz Québec und 36.178 in Ontario.
UPDATES 23. März 2020
Das Corona Virus hat den Yukon erreicht
Wie der Chief Medical Officer of Health von Yukon, Dr. Brendan Hanley, gestern Abend mitgeteilt hat, hat das Corona Virus nun auch mit zwei nachgewiesenen Erkrankungen den Yukon erreicht. Die Behörden haben alle Yukoner, die eine Rückkehr in das Territorium planen, aufgefordert, sofort zurückzukehren.
Auch von Reisen innerhalb des Territoriums in ländliche Gebiete oder gar außerhalb des Yukon wird abgeraten. Zurückkehrende Bewohner des Yukon müssen in Selbstisolation. Restaurants und Bar müssen schließen und können Auslieferungs- und Lieferservice anbieten. Geschlossen werden müssen Friseurläden, Nagelstudios und Massagesalons. Es dürfen keine Versammlungen mit mehr als 10 Personen stattfinden.
Kanada sagt Olympia-Teilnahme ab
Kanada verzichtet wegen der Corona Virus Pandemie auf eine Teilnahme an den olympischen Sommerspielen, die vom 24. Juli bis 9. August 2020 in Tokio / Japan stattfinden sollen. Dies hat das Kanadische Olympische Komitee(COC) mitgeteilt. Demnach wird Kanada nur bei einer Verschiebung der Spiele teilnehmen.
Artikelstand vor dem 23.03.2020
Die Erkrankung am Corona Virus, dem Covid-19, medizinisch auch Sars-Cov-2 genannt, ist auch in Kanada angekommen. “Covid” ist eine Abkürzung, sie steht für “Corona Virus Disease”, also Corona Virus Krankheit. Die Zahl 19 steht für das Jahr, in dem die Krankheit ausgebrochen ist, also für 2019.
Die kanadische Regierung hat mitgeteilt, dass aktuell nahezu 900 Personen mit dem Corona Virus infiziert sind. Deshalb hat die Regierung unter Premier Justin Trudeau starke Einschränkungen im Reiseverkehr veranlasst, die eine große Auswirkung auf die Urlaubplanungen in das zweitgrößte Land der Erde nach sich ziehen wird. Wie lange diese Einschränkungen andauern werden, ist nicht vorherzusagen. Das Team von Faszination-Kanada.com wird bei Änderungen in den Erlässen zu den Beschränkungen aktuell berichten.
Nachfolgend versuchen wir die Lage zu analysieren und Fragen zu beantworten:

Kann ich derzeit wegen dem Corona Virus nach Kanada einreisen?
Nein, Kanada hat seine Grenzen zur Außenwelt, seit wenigen Tagen im Einvernehmen mit der dortigen Regierung, auch zu den USA geschlossen. Dort wird nur der Warenverkehr gewährleistet. Dies bedeutet, dass derzeit nur Kanadier oder Ausländer mit einer permanenten Aufenthaltserlaubnis für Kanada einreisen dürfen. Auch würde den Kanadiern selbst dringend empfohlen, Reisen ins Ausland zu vermeiden.
Derzeit dürfen Internationale Flüge nur noch auf folgenden vier Flughäfen landen: Toronto Pearson International, Montreal Pierre Elliott Trudeau, Vancouver International, Calgary International.
Wann ist eine Einreise nach Kanada wieder möglich?
Wann die kanadische Regierung die massiven Beschränkungen bei der Einreise nach Kanada lockern oder aufheben wird, ist derzeit nicht absehbar. Dies wird von der Ausbreitung der Erkrankungen abhängen, was derzeit nicht vorausgesagt werden kann.
Soll ich meinen Urlaub in Kanada stornieren?
Wir empfehlen, bei allen Buchungen mit einem Reisebeginn ab Juni 2020 noch die weitere Entwicklung abzuwarten.
Premier Justin Trudeau hat angesichts der Corona-Krise ein staatliches Hilfspaket mit einem Volumen von umgerechnet ungefähr 52 Milliarden Euro angekündigt. Darin sind Einkommensunterstützung, Steuerstundungen und Gelder enthalten, die sicherstellen sollen, dass Kanadier ihre Miete und Lebensmittel und Firmen ihre Angestellten und Rechnungen bezahlen können, so Trudeau in einer Presseerklärung.
Liebe Kanada-Freunde, die weltweite Situation der Corona-Krise macht uns in Kanada und in Deutschland nachdenklich. Sehr viele Menschen können derzeit das Traumland Kanada nicht besuchen, was dazu führt, dass viele Reise- und Tourenanbieter, aber auch Mietwagenverleiher, Wohnmobilverleiher, Besitzer von Hotels, B&B, Restaurants und Ladengeschäfte derzeit immense Verluste erleiden. Unsere Gedanken sind bei all diesen Menschen und wir hoffen, dass es den Forschern und Pharmazeuten bald gelingt, geeignete Medikamente und einen Impfstoff für Covid-19 zu finden.
Wir halten euch hier auf dem Laufenden. Gerne versuchen wir, eure Fragen zeitnah und aktuell zu beantworten. Meldet euch einfach in der Kommentarfunktion.
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