Reisen
Vancouver: 22 Sehenswürdigkeiten und Reisetipps
22 Sehenswürdigkeiten in Vancouver mit Eintrittspreisen in CAD, SkyTrain und Bus, Anreise vom Flughafen und bester Reisezeit.

Vancouver hat rund 740.000 Einwohner, im Großraum Metro Vancouver leben gut drei Millionen Menschen. Sie liegt an der Pazifikküste der Provinz British Columbia, zwischen dem Burrard Inlet im Norden, dem Fraser River im Süden und den North Shore Mountains, die bis auf 1.200 Meter ansteigen.
Hier sind die 14 wichtigsten Orte für einen ersten Besuch und acht weitere Ziele, jeweils mit Eintrittspreis und der passenden SkyTrain-Station oder Buslinie. Die Preise sind in kanadischen Dollar (CAD) angegeben, Stand Oktober 2026.
Anreise und Unterwegs in Vancouver
Der Flughafen Vancouver International (YVR) liegt auf Sea Island in Richmond, rund 15 Kilometer südlich der Innenstadt. Direktflüge gibt es ab Frankfurt mit Lufthansa und Air Canada, im Sommer auch mit Condor. In der Sommersaison fliegt Edelweiss ab Zürich direkt nach Vancouver.
In die Stadt fährt die Canada Line, eine Linie der SkyTrain. Bis zur Endstation Waterfront brauchen Sie knapp 30 Minuten. Wer am Flughafen einsteigt, zahlt zum normalen Fahrpreis einen Zuschlag (AddFare) von 6,50 CAD. Werktags vor 18.30 Uhr kostet die Fahrt in die Innenstadt damit 11,60 CAD, abends und am Wochenende 10 CAD. Sie können an der Schranke mit Kreditkarte oder Smartphone zahlen.
Das Netz von TransLink besteht aus SkyTrain, Bussen und der SeaBus-Fähre nach North Vancouver. Eine Fahrt innerhalb einer Zone kostet 3,50 CAD bei Zahlung per Karte, mit der aufladbaren Compass Card 2,85 CAD. Das Ticket gilt 90 Minuten für alle Verkehrsmittel. Busfahrten zählen immer als eine Zone, ebenso alle Fahrten abends ab 18.30 Uhr und am Wochenende. Der DayPass kostet 12,55 CAD. Aktuelle Preise finden Sie auf translink.ca (öffnet in neuem Tab).
Beste Reisezeit
Vancouver hat eines der mildesten Klimas Kanadas. Von Juni bis September ist es meist trocken und warm, aber selten heiß. Ende Juli und Anfang August findet an der English Bay das Feuerwerksfestival Celebration of Light statt. Im März und April blühen in vielen Straßen die Kirschbäume. Von November bis März regnet es oft, in der Stadt fällt aber nur selten Schnee. Dann ist auf Grouse Mountain Skisaison. Von Mitte November bis zum 24. Dezember steht auf der Jack Poole Plaza neben dem Vancouver Convention Centre der Vancouver Christmas Market nach dem Vorbild deutscher Weihnachtsmärkte. Tickets gibt es auf vancouverchristmasmarket.com (öffnet in neuem Tab).
1. Stanley Park und Seawall

Der Stanley Park ist 400 Hektar groß und grenzt direkt an die Innenstadt. Ein großer Teil ist Küstenregenwald mit Douglasien, Riesenlebensbäumen und Hemlocktannen. Am Brockton Point stehen Totempfähle der First Nations, vom Prospect Point sehen Sie auf die Lions Gate Bridge. Im Park liegen außerdem das Vancouver Aquarium, der Beaver Lake und mehrere Strände. Seit Anfang 2026 werden im Inneren des Parks von Schädlingen befallene Bäume gefällt, einzelne Wege wie der Lees Trail und die Wege um den Beaver Lake sind deshalb zeitweise gesperrt.
Bekannt ist der Park vor allem für den Seawall. Der Uferweg führt rund 9 Kilometer um die Halbinsel. Zu Fuß brauchen Sie zwei bis drei Stunden, mit dem Fahrrad etwa eine Stunde. Fußgänger und Radfahrer haben getrennte Spuren. Insgesamt ist der Seawall 28 Kilometer lang und reicht vom Vancouver Convention Centre bis zu den Stränden von Spanish Banks. Fahrräder können Sie an der Denman Street am Parkeingang leihen. Der Eintritt ist frei. Bus 19 fährt aus der Innenstadt bis in den Park.
2. Granville Island

Die Halbinsel unter der Granville Bridge entstand 1915 durch Aufschüttung und war lange ein Industriegebiet. Seit den 1970er Jahren sind in die alten Hallen Märkte, Theater, Ateliers und Werkstätten eingezogen. Im Public Market verkaufen Händler Obst, Gemüse, Fisch, Käse, Brot und fertige Gerichte. Er ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Daneben gibt es die Granville Island Brewery, eine der ersten Mikrobrauereien Kanadas.
Am schönsten ist die Anreise mit den kleinen Fähren von Aquabus oder False Creek Ferries, die von mehreren Anlegern am False Creek ablegen. Alternativ fährt Bus 50 aus der Innenstadt bis kurz vor die Insel. Der Eintritt ist frei.
3. Gastown

Gastown ist der älteste Teil der Stadt. 1867 eröffnete hier John Deighton, genannt Gassy Jack, einen Saloon, um den herum eine Siedlung wuchs. 1886 brannte sie fast vollständig ab und wurde in Backstein wieder aufgebaut. Heute sind in den alten Lagerhäusern an der Water Street Restaurants, Bars, Galerien und Geschäfte untergebracht. Am Maple Tree Square steht eine Statue von Gassy Jack.
An der Ecke Water Street und Cambie Street steht die Steam Clock von 1977. Alle 15 Minuten spielt sie mit Dampfpfeifen eine Melodie. Seit 2025 zeigen die Zeiger wegen eines Defekts nicht immer die richtige Zeit, die Pfeifen funktionieren aber weiter. Der Eintritt ist frei. SkyTrain: Waterfront.
Stadtrundgänge durch Gastown, Food-Touren, Hop-on-Hop-off-Busse und Bootsfahrten gibt es bei GetYourGuide.
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4. Canada Place, Coal Harbour und Vancouver Lookout

Canada Place mit seinem Dach aus fünf weißen Segeln wurde für die Weltausstellung Expo 86 gebaut. Heute legen hier die Kreuzfahrtschiffe nach Alaska ab, im Gebäude sind ein Hotel und das Kongresszentrum. Auf der Promenade rund um das Gebäude sehen Sie die Wasserflugzeuge starten und landen. Westlich davon beginnt Coal Harbour mit Jachthäfen, Wohntürmen und dem Seawall, der von hier bis zum Stanley Park führt. Der Spaziergang dauert etwa 30 Minuten.
Zwei Blocks entfernt steht das Harbour Centre. Auf seinem Dach liegt in 168 Metern Höhe die Aussichtsplattform Vancouver Lookout, zu der ein gläserner Aufzug fährt. Von dort sehen Sie über die ganze Stadt bis zu den Bergen. Preise und Öffnungszeiten stehen auf vancouverlookout.com (öffnet in neuem Tab). SkyTrain: Waterfront.
5. Capilano Suspension Bridge Park

Die erste Hängebrücke über den Capilano River ließ der Schotte George Grant Mackay 1889 aus Hanfseilen und Zedernholz bauen. Die heutige Brücke aus Stahlseilen ist 137 Meter lang und hängt 70 Meter über dem Fluss. Zum Park gehören außerdem der Treetops Adventure, sieben kleinere Hängebrücken zwischen alten Douglasien, und der Cliffwalk, ein Steg, der an der Felswand entlang über die Schlucht führt.
Der Eintritt kostet 76,95 CAD für Erwachsene, alle Bereiche sind inbegriffen. Ein kostenloser Shuttle fährt ganzjährig ab Canada Place, die Fahrt dauert rund 20 Minuten. Mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren Sie mit dem SeaBus nach Lonsdale Quay und dort mit Bus 236. Mehr dazu im Artikel Capilano Suspension Bridge Park, North Vancouver.
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6. Grouse Mountain

Der Hausberg von North Vancouver ist 1.231 Meter hoch. Mit der Seilbahn Red Skyride oder der Gondelbahn Blue Grouse Gondola erreichen Sie die Bergstation auf rund 1.100 Metern. Oben gibt es ein Gehege mit Grizzlybären, eine Holzfällershow, einen Sessellift zum Gipfel und Aussichtspunkte über die Stadt. Im Winter ist der Berg ein Skigebiet mit Flutlichtpisten.
Die Mountain Admission für Erwachsene kostet 89 CAD, Berg- und Talfahrt sind inbegriffen. Sportliche Besucher steigen über den Grouse Grind auf. Der Pfad ist 2,5 Kilometer lang und überwindet rund 800 Höhenmeter, meist über Stufen. Er darf nur bergauf begangen werden und ist im Winter gesperrt. Für die Talfahrt brauchen Sie dann ein Download Ticket für 20 CAD. Einen Erfahrungsbericht finden Sie im Artikel Der Grouse Grind. Anreise mit dem SeaBus nach Lonsdale Quay, dann Bus 236 bis zur Talstation.
7. Museum of Anthropology
Das Museum auf dem Campus der University of British Columbia zeigt Kunst und Alltagsgegenstände der First Nations an der Nordwestküste. Das Gebäude mit der hohen Glashalle entwarf Arthur Erickson, es wurde 1976 eröffnet. In der Great Hall stehen Totempfähle der Haida, Kwakwaka’wakw und anderer Völker. Bekanntestes Werk ist die Zedernholzskulptur The Raven and the First Men von Bill Reid.
Der Eintritt kostet 26 CAD für Erwachsene. Geöffnet ist täglich von 10 bis 17 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr. Vom 15. Oktober bis 15. Mai ist montags geschlossen. Anreise mit dem Bus 99 oder R4 bis UBC Exchange, dann etwa zehn Minuten zu Fuß. Auf dem Campus liegen außerdem der japanische Nitobe Memorial Garden und der UBC Botanical Garden, beide mit eigenem Eintritt.
8. Vancouver Aquarium
Das Aquarium im Stanley Park wurde 1956 eröffnet und ist das größte Kanadas. Gezeigt werden Tiere der Pazifikküste wie Seeotter, Seelöwen und Quallen, dazu ein Bereich zum Amazonas-Regenwald.
Der Eintritt für Erwachsene kostet je nach Tag 41,95 bis 57,95 CAD zuzüglich Steuer. Online im Voraus ist es am günstigsten. Bus 19 hält in der Nähe.
9. Chinatown und Dr. Sun Yat-Sen Garden
Die Chinatown von Vancouver entstand in den 1880er Jahren, als chinesische Arbeiter für den Bau der Canadian Pacific Railway kamen. Sie ist eine der größten Nordamerikas und seit 2011 National Historic Site. An der Pender Street und der Keefer Street finden Sie Bäckereien, Teeläden, Kräuterapotheken und Restaurants mit Dim Sum.
Der Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden wurde 1986 als erster vollständiger klassischer chinesischer Garten außerhalb Chinas nach dem Vorbild der Gärten von Suzhou angelegt. Der Eintritt kostet 14 CAD. Von November bis April ist montags geschlossen. Daneben liegt ein kostenloser öffentlicher Park im gleichen Stil. SkyTrain: Stadium-Chinatown.
10. English Bay und die Strände
English Bay Beach am Rand des West End ist der stadtnächste Strand. Im Sommer wird hier gebadet und Volleyball gespielt. Am Neujahrstag springen Tausende beim Polar Bear Swim ins kalte Wasser. Weiter Richtung Stanley Park liegen Second Beach mit einem beheizten Freibad und Third Beach.
Auf der Südseite des False Creek folgen Kitsilano Beach mit einem Salzwasser-Freibad sowie Jericho Beach, Locarno Beach und Spanish Banks. Bei Ebbe können Sie bei Spanish Banks weit hinaus über die Sandbänke laufen. Am Vanier Park zwischen Granville Island und Kitsilano liegen das Museum of Vancouver, das Maritime Museum und das Planetarium. Von Juni bis September spielt dort das Festival Bard on the Beach Shakespeare in Zelten am Wasser. Alle Strände sind kostenlos. Zur English Bay fährt Bus 5 über die Robson Street.
11. Queen Elizabeth Park und Bloedel Conservatory
Der Park liegt auf dem Little Mountain, dem höchsten Punkt im Stadtgebiet. In zwei ehemaligen Steinbrüchen wurden Gärten angelegt. Von der Plaza oben haben Sie einen Blick über die Innenstadt bis zu den North Shore Mountains. Der Park ist kostenlos.
Unter der Kuppel des Bloedel Conservatory, das 1969 eröffnet wurde, wachsen tropische Pflanzen, dazwischen fliegen Papageien und andere Vögel frei herum. Der Eintritt kostet 9,50 CAD zuzüglich Steuer, online 1 CAD weniger. Nächste SkyTrain-Station ist King Edward an der Canada Line, von dort sind es etwa 15 Minuten zu Fuß bergauf.
12. VanDusen Botanical Garden
Der botanische Garten wurde 1975 auf einem ehemaligen Golfplatz eröffnet und ist 22 Hektar groß. Er zeigt Pflanzen aus aller Welt in Themenbereichen, dazu Seen, einen Rhododendronweg und ein Heckenlabyrinth.
Der Eintritt kostet von April bis Oktober 15,81 CAD, von November bis März 11,19 CAD, jeweils zuzüglich Steuer. Bus 17 hält am Eingang an der Oak Street. Von Ende November bis Anfang Januar ist der Garten abends für das Festival of Lights beleuchtet, dafür brauchen Sie ein Ticket mit fester Einlasszeit.
13. Science World
Die geodätische Kuppel am Ende des False Creek wurde für die Expo 86 gebaut. Seit 1989 ist darin ein Wissenschaftsmuseum mit Experimenten zum Anfassen, Shows und Ausstellungen zu Natur und Technik. Planen Sie etwa zwei Stunden ein.
Der Eintritt kostet 37,50 CAD für Erwachsene. Geöffnet ist täglich von 10 bis 17 Uhr. SkyTrain: Main Street-Science World.
14. Vancouver Art Gallery
Das größte Kunstmuseum im Westen Kanadas befindet sich im ehemaligen Gerichtsgebäude an der Robson Street. Einen eigenen Schwerpunkt bilden die Bilder von Emily Carr, die die Wälder und Dörfer der Küste malte. Dazu kommen wechselnde Ausstellungen.
Der Eintritt kostet 35 CAD, für Einwohner von British Columbia 29 CAD. Am ersten Freitag im Monat ist der Eintritt von 16 bis 20 Uhr frei. SkyTrain: Vancouver City Centre.
Weitere Sehenswürdigkeiten
15. Vancouver Lookout
Die Aussichtsplattform auf dem Harbour Centre liegt 168 Meter über der Straße, ein gläserner Außenaufzug fährt hinauf. Oben sehen Sie rundum auf Innenstadt, Hafen und North Shore Mountains. Preise und Öffnungszeiten siehe vancouverlookout.com (öffnet in neuem Tab). SkyTrain: Waterfront.
16. H. R. MacMillan Space Centre
Das Astronomiemuseum im Vanier Park wurde 1968 eröffnet und zeigt Planetariumsshows, Vorführungen und eine Ausstellung zur Raumfahrt. Der Eintritt kostet 27,50 CAD zuzüglich Steuer. Anreise mit Bus 2 oder 32 und fünf Minuten Fußweg oder mit False Creek Ferries bis Vanier Park.
17. Vancouver Maritime Museum
Gleich neben dem Space Centre steht das Schifffahrtsmuseum. In seiner Halle liegt die St. Roch, ein Schoner der Royal Canadian Mounted Police, der von 1940 bis 1942 als erstes Schiff die Nordwestpassage von West nach Ost durchfuhr. Der Eintritt kostet 22 CAD zuzüglich Steuer, geöffnet ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Bus 2 bis Cornwall Avenue und Cypress Street oder False Creek Ferries bis zum Museumshafen.
18. Kitsilano Beach
Der Strand im Stadtteil Kitsilano liegt gegenüber der Innenstadt auf der Südseite der English Bay. Daneben liegt das Freibad Kitsilano Pool mit beheiztem Salzwasser, das nur im Sommer öffnet. Strand und Park sind kostenlos, Preise und Saison des Freibads siehe vancouver.ca (öffnet in neuem Tab). Bus 2 oder 22 bis Cornwall Avenue.
19. Spanish Banks
Die Strände westlich von Jericho Beach sind nach einem Treffen zwischen George Vancouver und spanischen Seefahrern im Jahr 1792 benannt. Bei Ebbe zieht sich das Wasser weit zurück und legt breite Sandbänke frei, von denen Sie auf Innenstadt und Berge blicken. Ein Teil des westlichen Abschnitts ist als Hundestrand ausgewiesen. Der Eintritt ist frei. Am einfachsten erreichen Sie die Strände mit dem Fahrrad über den Uferweg ab Kitsilano.
20. Lynn Canyon Park
Der Park in North Vancouver hat eine eigene Hängebrücke, die 1912 gebaut wurde und 50 Meter über dem Lynn Creek hängt. Sie ist kürzer als die Capilano Suspension Bridge, kostet aber keinen Eintritt. Wanderwege führen durch den Regenwald zu Wasserfällen und zur Twin Falls Bridge. Anreise mit dem SeaBus nach Lonsdale Quay und weiter mit dem Bus Richtung Lynn Valley.
21. Deep Cove
Der Ort in North Vancouver liegt am Indian Arm, einem Fjord, der vom Burrard Inlet nach Norden abzweigt. Hier können Sie Kajaks und Stand-up-Paddleboards leihen. Vom Ort führt der Baden Powell Trail zum Aussichtsfelsen Quarry Rock: 3,8 Kilometer hin und zurück, 1,5 bis 2 Stunden, kostenlos und ganzjährig offen. Der Weg ist leicht bis mittelschwer, mit Treppen, Holzbrücken und Wurzeln. Hunde sind an der Leine erlaubt. Bus 212 fährt ab Phibbs Exchange in North Vancouver nach Deep Cove.
22. Lighthouse Park
Der 75 Hektar große Park in West Vancouver schützt einen Rest alten Küstenregenwalds. Am Point Atkinson gibt es seit den 1870er Jahren ein Leuchtfeuer, der heutige Leuchtturm ist National Historic Site. Kurze, teils steile Wege führen über Granitfelsen ans Wasser. Der Eintritt ist frei. Bus 250 fährt aus der Innenstadt bis zur Marine Drive an der Beacon Lane, von dort sind es wenige Minuten zu Fuß.
Ausflug nach Steveston
Das ehemalige Fischerdorf im Süden von Richmond liegt an der Mündung des Fraser River. Sein Hafen ist der größte Fischereihafen Kanadas. Am Fisherman’s Wharf verkaufen Fischer ihren Fang direkt vom Boot. Die Gulf of Georgia Cannery, eine Lachskonservenfabrik von 1894, ist heute Museum und National Historic Site und täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Westlich des Ortskerns liegt der Garry Point Park mit Wiesen und Strand. Anreise mit der Canada Line bis Richmond-Brighouse, dann mit Bus 401, 402 oder 406 bis Steveston.
Übersicht: Eintritt und Anreise
| Sehenswürdigkeit | Eintritt (Erwachsene) | Haltestelle/Anreise |
|---|---|---|
| Stanley Park und Seawall | frei | Bus 19 |
| Granville Island | frei | Bus 50, Fähre über den False Creek |
| Gastown | frei | Waterfront |
| Canada Place und Coal Harbour | frei | Waterfront |
| Vancouver Lookout | siehe vancouverlookout.com | Waterfront |
| Capilano Suspension Bridge Park | 76,95 CAD | Gratis-Shuttle ab Canada Place, Bus 236 |
| Grouse Mountain | 89 CAD | SeaBus, dann Bus 236 |
| Museum of Anthropology | 26 CAD | Bus 99 oder R4 bis UBC Exchange |
| Vancouver Aquarium | 41,95 bis 57,95 CAD | Bus 19 |
| Dr. Sun Yat-Sen Garden | 14 CAD | Stadium-Chinatown |
| English Bay und Strände | frei | Bus 5 |
| Bloedel Conservatory | 9,50 CAD | King Edward |
| VanDusen Botanical Garden | 11,19 bis 15,81 CAD | Bus 17 |
| Science World | 37,50 CAD | Main Street-Science World |
| Vancouver Art Gallery | 35 CAD | Vancouver City Centre |
| H. R. MacMillan Space Centre | 27,50 CAD | Bus 2 oder 32, False Creek Ferries |
| Vancouver Maritime Museum | 22 CAD | Bus 2, False Creek Ferries |
| Kitsilano Beach | frei | Bus 2 oder 22 |
| Spanish Banks | frei | Fahrrad ab Kitsilano |
| Lynn Canyon Park | frei | SeaBus, dann Bus Richtung Lynn Valley |
| Deep Cove | frei | Bus 212 ab Phibbs Exchange |
| Lighthouse Park | frei | Bus 250 |
Übernachten in Vancouver
Für einen ersten Besuch eignen sich drei Gegenden. In Downtown und Coal Harbour liegen die meisten großen Hotels, nah an Canada Place, Gastown und der SkyTrain. Das West End zwischen Robson Street und English Bay ist ein Wohnviertel mit kleineren Hotels, Cafés und kurzen Wegen zum Strand und zum Stanley Park. In Yaletown am False Creek wohnen Sie zwischen umgebauten Lagerhäusern mit Restaurants, die Canada Line hält direkt im Viertel. Empfehlungen finden Sie im Artikel Die besten 30 Hotels in Vancouver.
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Häufige Fragen
Wie viele Tage sollte man für Vancouver einplanen?
Für Stanley Park, Granville Island, Gastown und ein Museum reichen zwei volle Tage. Mit North Vancouver, also Capilano und Grouse Mountain, sind drei bis vier Tage gut.
Wie kommt man vom Flughafen in die Innenstadt?
Mit der Canada Line in knapp 30 Minuten bis Waterfront. Die Fahrt kostet werktags tagsüber 11,60 CAD, abends und am Wochenende 10 CAD, jeweils mit dem Flughafenzuschlag.
Braucht man in Vancouver ein Auto?
Nein. SkyTrain, Busse, SeaBus und die kleinen Fähren auf dem False Creek erreichen alle Sehenswürdigkeiten in diesem Artikel. Ein Mietwagen lohnt sich für Ausflüge über den Sea to Sky Highway nach Whistler, die Fahrt dauert etwa zwei Stunden.
Gibt es eine kostenlose Alternative zur Capilano Suspension Bridge?
Ja, die Hängebrücke im Lynn Canyon Park in North Vancouver. Sie ist kürzer und niedriger, kostet aber keinen Eintritt. Rund um die Schlucht gibt es Wanderwege.
Weitere Informationen zur Stadt finden Sie in unserem Stadtporträt Vancouver.
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