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Ein Besuch in Kugluktuk, Nunavut

Ein Besuch in Kugluktuk, Nunavut an den Ufern des arktischen Ozeans.

An den Uferns des arktischen Ozeans, nördlich des Polarkreises, an der Mündung des Coppermine River liegt die kleine Siedlung Kugluktuk, die bis 1. Januar 1996 Coppermine hieß, mit ihren gut 1400 Einwohnern. Kugluktuk ist die westlichste Gemeinde Nunavuts, 90 Prozent der Menschen sind Inuit. Der Name Kugluktuk bedeutet übersetzt „Ort mit Stromschnellen“, der Namensteil „kugluk“ hat die Bedeutung „Wasserfall“. Hier fließt der Coppermine River in den Coronation Gulf, der zur berühmten Northwest Passage gehört. Wie der Name bereits andeutet, war das Tal des Coppermine River eine uralte Kupferquelle. Lange wurde das metallische Kupfererz von Inuit abgebaut. Heute besticht das Tal durch sein einzigartiges Mikroklima. Erstreckt sich doch, ungewöhnlich so hoch im arktischen Norden, entlang des Ufers an manchen Ecken ein schmaler Streifen aus verkrüppelten, borealen Waldbäumen. Von Kugluktuk stromaufwärts liegen die Bloody Falls im Kugluktuk/Bloody Falls Territorial Park – eine uralte Angel- und Jagdregion der Inuit mit kultureller und historischer Bedeutung. Wer diesen einzigartigen Ort besuchen möchte: Es gibt regelmäßige Linienflugverbindungen mit First Air zwischen Yellowknife und Kugluktuk. Weitere Informationen unter: http://nunavuttourism.com/regions-communities/kugluktuk (öffnet in neuem Tab) und http://nunavuttourism.com/parks-special-places/territorial-parks/kugluk-bloody-falls (öffnet in neuem Tab) Von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, www.kopfwortewelt.de (öffnet in neuem Tab)

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