Gesellschaft & Politik

EU und Kanada einigen sich beim Freihandelsabkommen

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Vier Jahre haben die Partner verhandelt, Ende Oktober nun wurden nun die wichtigsten Punkte es lang angestrebten Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der Europäischen Union erzielt. Das „Canada-EU Comprehensive Economic and Trade Agreement“ (CETA) schafft nach Angaben der europäischen Kommission 99 Prozent aller derzeit existierenden Zölle und Handelsschranken ab.

Darüber hinaus sollen Standards, Normen sowie Urheber- und Markenrechte gegenseitig anerkannt und das öffentliche Beschaffungswesen für alle Partner geöffnet werden. Bevor das Handelsabkommen in Kraft tritt, muss es noch von allen EU-Mitgliedsländern sowie der kanadischen Regierung ratifziert werden.
Das Abkommen sei der größte Freihandelsvertrag, den Kanada je geschlossen habe, erklärte der kanadische Premierminister Stephen Harper. EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso sagte, CETA werde „neue Chancen für europäische und kanadische Unternehmen bringen und natürlich auf für europäische Investoren“.
Schon heute setzen Kanada und die EU-Staaten jährlich Waren und Dienstleistungen im Wert von 86 Milliarden Dollar um. Das Freihandelsabkommen soll den Umsatz noch einmal um gut 30 Milliarden steigern. Für die europäische Seite könnte das Abkommen mit Kanada auch eine Vorlage für zukünftige Verhandlungen mit den USA darstellen.

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